German University in Cairo

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German University in Cairo
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Gründung 2003
Trägerschaft privat
Ort Kairo, Ägypten
Präsident Prof. Mahmoud Abdelkader
Studenten 5.500
Website www.guc.edu.eg

Die German University in Cairo (GUC) (arabischالجامعة الألمانية بالقاهرةal-gamaʿa al-almāniyya bil-Qāhira) ist eine in Kairo/Ägypten privat betriebene Universität und das zur Zeit weltweit größte von Deutschland unterstützte Auslandsprojekt im Bildungsbereich. Die Unterrichtssprache ist Englisch. Deutsch ist Unterrichtsfach. Aufbau und Studieninhalte sind ähnlich wie an deutschen Hochschulen.

Mit Unterstützung der Universitäten Ulm und Stuttgart wurde die GUC im Jahre 2001 gegründet, im Jahre 2003 eröffnet und hatte bereits zwei Jahre später 3.300 Studierende mit einem Frauenanteil von 40 Prozent. Initiator der Gründung der German University in Cairo (GUC) ist der Chemiker und Physiker Ashraf Mansour.

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Ägyptischen Ministeriums für Höhere Bildung und des Baden-Württembergischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg und wird unterstützt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), der Deutschen Botschaft in Kairo, der Arabisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer (AHK) und dem deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Persönliche Schirmherren sind Hans-Dietrich Genscher, früherer Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Heinrich von Pierer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, und Erwin Teufel, früherer Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

[Bearbeiten] Fakultäten

Die bereits eingerichteten Fakultäten sind:

  • Fakultät für Pharmazie und Biotechnologie
  • Fakultät für Ingenieurwesen und Materialwissenschaften
  • Fakultät für Informationstechnik
  • Fakultät für Management
  • Fakultät für Medientechnik
  • Fakultät für Basic Science
  • Fakultät für Angewandte Wissenschaften und Künste

Für die Zukunft geplante Fakultäten sind:

  • Fakultät für Grundlagenstudien
  • Fakultät für Geisteswissenschaften und Sprachen

[Bearbeiten] Kritik

Etwa zwei Jahre nach der Einweihung wurde in der Presse Kritik an der GUC geäußert. Konkret wurde festgestellt, dass die Anforderungen sowohl bei den englischen Sprachkenntnissen als auch bei Zwischenprüfungen auf interne Anordnung hin schrittweise abgesenkt wurden. Zuvor hatte sich gezeigt, dass ein sehr großer Anteil der Studenten ganz unzureichende Kenntnisse der Unterrichtssprache Englisch vorzuweisen hatte. Außerdem kam es bei den ersten Zwischenprüfungen zu sehr hohen Durchfallquoten. Kritisiert wurde insbesondere der Umgang der Universitätsleitung mit diesen Anlaufschwierigkeiten. So würden für die schlechten Prüfungsergebnisse in erster Linie die Dozenten verantwortlich gemacht. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Personalpolitik, die „an einen ägyptischen Familienbetrieb“ erinnere.

Das Ulmer Universitätsmagazin vom Oktober 2005 bestätigt in einem Leitartikel lediglich Probleme bei der Gewinnung von geeignetem akademischem Personal aus Deutschland sowie bei den Forschungsleistungen.

[Bearbeiten] Weblinks

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