Germknödel

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Germknödel mit Vanillesauce
Germknödel mit Butter

Germknödel, in manchen Regionen bekannt als „süße Klöße“, sind eine Mehlspeise, die in der Wiener und der Bayerischen Küche sehr verbreitet ist. Sie sind eine Zubereitungsvariante von Hefeklößen.

Germknödel sind große, halbkugelförmige und mit Powidl (Pflaumenmus) gefüllte Knödel aus Hefeteig (in Österreich und Bayern Germteig genannt). Nach dem Garen und kurz vor dem Servieren werden sie in der klassischen Wiener Zubereitungsart mit zerlassener Butter übergossen und mit einer Mischung aus gemahlenem Mohn und Staubzucker (Mohnzucker) bestreut. Eine Variante davon ist das Übergießen mit Butter und Vanillesauce. In Südböhmen gibt es eine Variante (kynuté borůvkové knedlíky), bei der Heidelbeeren zur Füllung und geriebener Topfen zum Bestreuen verwendet werden. Germknödel werden immer warm serviert und sind besonders auf Skihütten im deutschsprachigen Raum beliebt.

Germknödel werden in gesalzenem Wasser gekocht oder über kochendem Wasser gedämpft.

Literatur[Bearbeiten]

  • Erhard Spacek: Die neue böhmische Küche ... und Weine aus Böhmen und Mähren. Amalthea, Wien 2005, ISBN 3-85002-545-4.

Weblinks[Bearbeiten]