Gerolsbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gerolsbach
Gerolsbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gerolsbach hervorgehoben
48.49388888888911.359722222222459Koordinaten: 48° 30′ N, 11° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Pfaffenhofen an der Ilm
Höhe: 459 m ü. NHN
Fläche: 58,94 km²
Einwohner: 3352 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85302
Vorwahl: 08445
Kfz-Kennzeichen: PAF
Gemeindeschlüssel: 09 1 86 125
Gemeindegliederung: 79 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hofmarkstraße 1
85302 Gerolsbach
Webpräsenz: www.gerolsbach.de
Bürgermeister: Martin Seitz (CSU)
Lage der Gemeinde Gerolsbach im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm
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Über dieses Bild

Gerolsbach ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm und liegt ungefähr im geographischen Mittelpunkt des Städtedreiecks Ingolstadt, Augsburg und München.

Die Gemeinde wird durchflossen vom gleichnamigen Gerolsbach (auch Kleine Ilm genannt), einem kleinen linken Nebenfluss der Ilm.

Die nächsten Städte Pfaffenhofen an der Ilm und Schrobenhausen sind jeweils 12 km entfernt.
Bis zum 1. Juli 1972 gehörte Gerolsbach zum Landkreis Schrobenhausen und wurde dann im Zuge der Gebietsreform in Bayern dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm zugeschlagen.

Geschichte[Bearbeiten]

Gerolsbach soll vom Namen des Priesters Kerolt abgeleitet sein, der von 783 bis 811 der Urpfarrei vorstand. Schriftlich wird Gerolsbach erstmals im 10. Jahrhundert in Urkunden des Klosters Münchsmünster erwähnt.

Alternative:

Der Sage nach trieb ein Raubritter namens Gerold sein recht unkeusches und brutales Unwesen auf der Burg Geroldseck. Er überfiel vorbeiziehende Handelsleute auf ihren Wegen zwischen Augsburg und Regensburg. Schließlich wurde er in Österreich geschnappt, hingerichtet und seine Burg geschleift. Ihre Trümmer wurden schon 1740 für den Ausbau der Gerolsbacher St. Andreas Kirche benutzt. Tatsächlich gibt es in Gerolsbach eine Ritter-Gerold-Straße.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Alberzell, Klenau, Singenbach und Strobenried eingegliedert.[2]

Wappen[Bearbeiten]

In Rot ein silberner Wolfsrumpf, darunter schräg gekreuzt zwei goldene Halme mit Weizenähren.

Gemeindepolitik[Bearbeiten]

  • Kommunalwahlen

Bei den Kommunalwahlen am 2. März 2008 löste Martin Seitz den langjährigen Amtsinhaber Ries ab, welcher nicht mehr kandidierte. Martin Seitz erreichte beim ersten Wahlgang 58,3 % der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 81,2 %.

  • Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 16 Personen: CSU: 6 Sitze, UB: 4 Sitze, FWG: 3 Sitze, CWG: 3 Sitze

  • Landkreiszugehörigkeit

Gerolsbach gehört seit 1972 dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm an. Vor der Gebietsreform gehörte die Gemeinde dem Landkreis Schrobenhausen an.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Insgesamt 79 Ortsteile sind in fünf Gemarkungen Bestandteil der Gemeinde Gerolsbach:

  • Gemarkung Gerolsbach: 39 Weiler und Einöden
  • Gemarkung Alberzell: 7 Weiler und Einöden
  • Gemarkung Klenau: 9 Weiler und Einöden
  • Gemarkung Singenbach: 12 Weiler, Einöden und Ankertshausen
  • Gemarkung Strobenried: 11 Weiler und Einöden

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

In Gerolsbach gibt es zwei Kindergärten und eine Grundschule.

  • Kindergarten Regenbogen
  • Kindergarten Villa Kunterbunt
  • Im Kindergarten Villa Kunterbunt ist eine Kinderkrippengruppe integriert
  • Grundschule Gerolsbach

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten]

Im Gemeindegebiet sind Sport- und Tennisplätze, ein Golfplatz und ein Pferdesportzentrum vorhanden.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 586.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gerolsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien