Gerrit Voorting

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Gerrit Voorting (1958)

Gerardus „Gerrit“ Petrus Voorting (* 18. Juni 1923 in Velsen) ist ein ehemaliger niederländischer Radrennfahrer.

Gerrit Voorting hatte neun Geschwister, seine verwitwete Mutter betrieb einen Süßwarenkiosk in Haarlem. Während des Zweiten Weltkrieges war er als Zwangsarbeiter in Frankreich. Drei seiner Brüder wurden auch Rennfahrer, der erfolgreichste neben Gerrit war Adri, der 1961 tödlich mit dem Auto verunglückte.

1948 startete Gerrit Voorting bei den Olympischen Spielen in London und gewann die Silbermedaille im Straßenrennen; er startete ebenfalls in der Mannschaftsverfolgung, wo der niederländische Bahnvierer jedoch schon in der ersten Runde ausschied. 1949 wurde er Dritter der Niederländischen Straßenmeisterschaft.

Zehnmal nahm Voorting an der Tour de France teil, 1956 trug er einen Tag lang das Gelbe Trikot und wurde Elfter der Gesamtwertung; 1958 gewann er eine Etappe und trug drei Tage lang gelb. Beim Giro d’Italia 1954 wurde er Siebter der Gesamtwertung.

Gerrit Voorting war Profi-Rennfahrer bis 1961.

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