Riechstörung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Geruchsstörung)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Riechstörung oder Dysosmie ist der Oberbegriff für verschiedene Störungen der olfaktorischen Wahrnehmung. Riechstörungen bei Schädigung höherer Verarbeitungszentren werden als zentrale Dysosmie bezeichnet.

Quantitative Geruchsstörungen[Bearbeiten]

  • Anosmie, der vollständige Verlust der Geruchswahrnehmung
  • Hyposmie, eine verringerte Geruchswahrnehmung
  • Hyperosmie, eine Überempfindlichkeit gegenüber Geruchsreizen

Qualitative Geruchsstörungen[Bearbeiten]

  • Parosmie, eine veränderte Wahrnehmung von Gerüchen
  • Phantosmie, eine Wahrnehmung nicht vorhandener Gerüche
  • Geruchsagnosie (bzw. allgemein Agnosie), Gerüche können nicht zugeordnet werden
  • Heterosmie, Gerüche können nicht unterschieden werden
  • Kakosmie, angenehme Gerüche werden als unangenehm empfunden
  • Euosmie, unangenehme Gerüche werden als angenehm empfunden
  • Pseudoosmie, unter Affekten wird ein Geruch in einen anderen umgedeutet