Geschichte der Gartenkunst

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Die Geschichte der Gartenkunst beschreibt die Entwicklung der Gartenkunst von der Vorgeschichte und dem Altertum bis in die Neuzeit.

Blick über eine Parkanlage (Killesberg)

Gartenkunst[Bearbeiten]

Hauptartikel: Gartenkunst

Unter Gartenkunst versteht man die künstlerische und landschaftsarchitektonische Gestaltung begrenzter privater oder öffentlicher Freiräume durch Pflanzen, Wege, Anschüttungen, Planierungen, Architekturelemente, Wasserspiele oder Skulpturen, wobei die Art der Gestaltung Ausdruck einer bestimmten Stilrichtung von Ästhetik, Kunst, Kultur und Architektur einer Epoche ist oder künstlerische Kreativität darstellt.

M. Conan weist darauf hin, dass die Idee des Gartens als Kunstwerk eine westliche Idee ist, die mit der Renaissance und dem Barock entstand.[1] „Garten-Geschichte zwingt dem Verständnis anderer kultureller Traditionen einen westlichen Rahmen auf.“[2] Sie ist zudem vor allem mit den Gärten der herrschenden Klasse verbunden, die der Repräsentation dienten. Islamische Gärten dagegen feierten den Genuss von Gottes Schöpfung.[3] Insofern macht sich die Gartengeschichtsschreibung hier des Orientalismus schuldig.

Über weite Strecken ist die Geschichte der Gartenkunst, quellenbedingt, nur die Geschichte herrschaftlicher Gärten[4]. Gärten zur Nahrungsmittelprouktion waren der Aufmerksamkeit der Gartenhistoriker nicht würdig und galten nicht als Kunstwerk. Der sogenannte Bauerngarten (Cottage garden) bildet nur scheinbar eine Ausnahme, da er in seiner dokumentierten Form ein Kunstprodukt der Oberschicht darstellt.

Gartenkunst im Altertum[Bearbeiten]

Die Gartenkunst im Alten Ägypten[Bearbeiten]

Gartendarstellung aus dem Grab des Nebamun
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Aufgrund der umfangreichen archäologischen Ausgrabungen, Grabinschriften und Wandmalereien ist die Entwicklung der Gartenkunst im Alten Ägypten gut dokumentiert. Überliefert ist beispielsweise ein kleines Garten-Modell aus dem Grab des Meketre, einem Kanzler des Pharaos Mentuhotep II. (2061–2010 v. Chr.). Daher wissen wir, dass die Pyramiden, die heute in der Wüste stehen, einst von umfangreichen Gartenanlagen umgeben waren. Der religiöse Kult sah Blumen-, Speise- und Getränkeopfer zu Ehren der Toten und der Götter vor, so dass rund um die Tempel und Gräber Gartenanlagen gebaut wurden. In der Zeit von Ramses III. sind 513 Tempelgärten nachgewiesen. In diesen Gärten, die der Wüste mühselig abgerungen wurden, hatten künstlich angelegte Teiche zentrale Bedeutung. Weinlauben, Alleen, Gemüse- und Blumenbeete umgaben diese in streng symmetrischer Anordnung.

Den Höhepunkt erreichte die altägyptische Gartenkunst während des Neuen Reiches zwischen 1550 und 1080 v. Chr.

Die Gärten der Assyrer und Babylonier[Bearbeiten]

Bereits die Sumerer unterschieden zwischen Nutzgarten, Zwiebelgarten und Lustgarten.[5]

Stephanie Dalley führt ein babylonisches Gedicht über den Streit zwischen der Dattelpalme und der Tamariske als älteste Beschreibung eines mesopotamischen Königsgartens an. Darin wird beschrieben, wie der König zwei Bäume, Tamariske und Dattelpalme, pflanzt. In dem Schatten derselben finden Mahlzeiten und Versamlungen statt, Musik wird gespielt und der König empfängt seine Untertanen. Er isst die Früchte der Dattelpalme, die verbleibenden Früchte erhält der Gärtner und aus dem Holz der Tamariske werden Möbel, Trinkschalen und Gerätschaften wie der Webstuhl gefertigt.[6] Im Palast von Mari waren mehrere Gärtner beschäftigt. Keilschriftfunde belegen, dass der König von Mari und sein Gefolge Mahlzeiten im Garten einnahmen, der sich wohl in einem Innenhof befand.[7] In dem Palast von Ugarit aus dem 14. Jahrhundert wurde ein Innenhof mit Wasserbecken ausgegraben, die Erde am Rand des Hofes war locker und wird von dem Ausgräber als Beleg für Pflanzungen von Blumen oder Büschen gedeutet.[8] Inschriften belegen, dass in den Palastgärten Opfer für Reschef dargebracht wurden.[9]

Die assyrischen Königsgärten waren Landschaftsgärten, die bewaldete Hügel mit Wasserläufen nachahmten. Sie werden in den Inschriften mit dem Amanus verglichen.[10] Auf Inschriften haben assyrische Herrscher Hinweise auf ihre Gärten hinterlassen. So rühmt sich Tukulti-apil-ešarra I. (1115–1077 v. Chr.) üppiger Gärten. Er legte einen Wildpark an, in dem er exotische Tiere hielt, die er als Tribut erhalten hatte, darunter ein Krokodil, einen weiblichen Affen und einen Yak. Verschiedene Arten von Rehen, Gazellen und Steinböcke hatte er im Gebirge gejagt und in diesen Garten gebracht, „wie eine Schafherde“. In seinen Obstgärten baute er Bäume aus den neueroberten Landesteilen an, die seinen Vorvätern unbekannt gewesen waren. Er erwähnt Zeder, Buchsbaum und Kanisch-Eiche. Er bereicherte auch die Obstgärten von Assyrien um neue Arten.[11] In Nimrud fand sich eine Stele, die den königlichen Garten des Aššur-nâṣir-apli II. (883–859 v. Chr.) beschreibt. Um ihn anzulegen, ließ er einen Kanal graben, der Wasser vom kleinen Zab heranführte. Er bewässerte Wiesenflächen am Tigris. Aššur-nâṣir-apli ließ Obstgärten anlegen, in denen alle Fruchtbäume der Umgebung wuchsen. Außerdem ließ er Pflanzen aussetzen, die er auf seinen Feldzügen gefunden hatte: verschiedene Arten von Fichten, Zypressen und Wacholder, Mandeln, Datteln, Ebenholz, Rosenholz, Ölbäume, Eichen, Tamarisken, Walnuss, Terebinthen, Eschen, Granatäpfel, Birnen, Quitten, Feigen und Wein. Das Wasser des Kanals „Der Überfluß“ strömte von oben in die Gärten. Der König lobt die Wohlgerüche des Gartens und beschreibt, dass er hier „Früchte sammelt wie ein Eichhörnchen“[12], ein Bild, das sich schwer mit der sonst sehr gravitätischen Darstellung des Königs vereinbaren lässt. Ein Relief des Aššur-bāni-apli[13] zeigt den Garten des Sîn-aḫḫe-eriba. Er liegt auf einem Berg und ist von Kanälen durchzogen und von vielerlei Bäumen bewachsen. Auf dem Gipfel des Berges befindet sich ein Pavillon (bîtan[14]) oder Palast[15]. Der Palastgarten Sargons enthielt einen Teich[16]. Eine Keilschrifttafel im Britischen Museum, London, zählt die Pflanzen im Garten des babylonischen Königs Marduk-Apla-Iddina II. (721–710 v. Chr) auf[17]. Ein im Britischen Museum befindliches Relief des letzten bedeutenden Königs des Assyrisches Reiches, Aššur-bāni-apli (668–627 v. Chr.) aus dem Nordpalast in Niniveh, vermittelt einen Eindruck eines assyrischen Lustgartens: an den Bäumen hängen die Köpfe erschlagener Feinde. Ferner sind Musikanten mit Saiteninstrumenten und ruhende Löwen abgebildet. Folgende Pflanzen wurden identifiziert: Dattelpalmen, Koniferen, Weinreben, eine sonnenaugenähnliche Pflanze[18], Lilien und eine Mandragora[19]. Auf anderen Reliefs aus demselben Palast (Raum S) sind eine Dienerin dargestellt, die Lilien pflückt, und eine Dienerin, die Lilien in einem Rohrkorb transportiert.[20]

Aus Phrygien ist im 8. Jh. v. Chr ein Rosengarten nachgewiesen.[21]

Die Hängenden Gärten von Babylon, die in der Antike als eines der sieben Weltwunder galten, sind nur aus griechischen Überlieferungen bekannt. Sie konnten bis heute nicht lokalisiert werden. Kai Brodersen vermutet daher, dass sie nur in der Fantasie existierten, Dalley, dass die Palastgärten von Niniveh beschrieben sind.[22]

Die persischen Königsgärten[Bearbeiten]

Wir wissen über altpersische Gärten nur durch griechische Historiker und archäologische Ausgrabungen. Das Buch Esther erwähnt einen Palastgarten, vielleicht mit Pavillon[23].

In dem Dialog De senectute[24] lässt Cicero Cato den Älteren die von Xenophon[25] überlieferte eine Anekdote über den Besuch des spartanischen Generals Lysander in den Gärten des Kyros († 401) berichten. Er lobt die regelmäßig angelegten Baumpflanzungen und die duftenden Blüten. Dem jüngeren Kyros werden zwei solcher Gartenanlagen zugeschrieben, schattige Alleen und Haine von Platanen, Zypressen und Palmen, zwischen denen die breitblätterige Aloe, Rosengebüsch und zahlreiche Obstbäume, zahlreiche Blumen, zierliche Kioske, schattige Ruhesitze, Springbrunnen, Vogelhäuser und Aussichtstürme verteilt waren.

Über das Aussehen sassanidischer Gärten informieren arabische Texte (Beschreibung des Teppichs Bahār-e Kisra), archäologische Ausgrabungen und bildliche Darstellungen[26]

siehe auch Gartenkunst im Vorderen Orient, Persischer Garten#Geschichte der persischen Gartenkultur

Die Gartenkunst im Alten Griechenland[Bearbeiten]

Siehe Abschnitt Gartenbau im frühen Griechenland im Artikel Garten.

Die Gartenkunst im Alten Rom[Bearbeiten]

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In Italien hatten die Römer die Nutzgärten (für Gemüse und Obst) vom Lustgarten getrennt. Letzterer war regelmäßig gestaltet, wenn er sich an die Villa anschloss, mit zahlreichen Schlingpflanzen an der Veranda, Blumenbeeten und zu Figuren zugeschnittenen Bäumen versehen.

55 v. Chr. stiftete Pompeius den ersten Park in Rom. Er lag auf dem Marsfeld am Theater des Pompeius und war mit Platanen bepflanzt. Eine Statue der Venus Victrix stammte aus den Privatgärten der Familie.[27]

Kaiservillen[Bearbeiten]

Auch die Kaiservillen hatten, wie andere römische Villen ein Peristyl, oft mit architektonisch angelegtem Bassin mit Wasserspielen.

Die Parkanlagen hatten eine bedeutende Ausdehnung und waren von Mauern und dergleichen eingeschlossen. Sie waren gleichzeitig Tiergärten. Es gab mit in Stein gefasste Fischteiche, einen Geflügelhof und Marmorbecken, in deren Nähe Sitzplätze und Gartenhäuschen zum Betrachten der Schmuckvögel einluden.

Am berühmtesten war die Villa Hadriana des Kaisers Hadrian in Tibur am Sabinergebirge. Die Anlagen hatten zwölf römische Meilen (das sind etwa 18 Kilometer) im Umfang, enthielten Hügel und Täler, Wasserfälle, Grotten, Wälder, ein Hippodrom, Theater und viele andere prachtvolle Gebäude. Unter Verwendung von Überresten dieser Bauten wurde hier im 16. Jahrhundert die Villa d’Este angelegt. Durch Tacitus kennen wir noch andere Kaisergärten Roms, auch den Park am „Goldenen Haus“ des Nero. Sie enthielten künstlich angelegte Seen und Wälder, glichen also in etwa unseren heutigen Parks. Auch im Italien des römischen Reichs waren die Bewässerungsanlagen von hoher Perfektion.

Die Entwicklung der Gartenkunst in Asien[Bearbeiten]

Byzantinische Gärten[Bearbeiten]

Viele byzantinische Palastanlagen waren mit weitläufigen Gärten versehen, wie der Mangana-Palast in Konstantinopel. Von Kaiser Konstantin IX. wird berichtet, dass er ausgewachsene Bäume versetzen ließ, um den Garten des Manganapalastes möglichst schnell fertigzustellen. Daneben gab es auch intim gestaltete private Gärten. Teiche und fließendes Wasser spielten, ähnlich wie später in den osmanischen Anlagen, eine wichtige Rolle.

Gartenkunst in China[Bearbeiten]

Hauptartikel: Gartenkunst in China

Die Entwicklung der chinesischen Gartenkunst lässt sich bis 3000 v. Chr. zurückverfolgen. Chinesische Gärten enthalten zahlreiche Zeichen, Metaphern und Symbole. Anders als die Gartenanlagen im Alten Ägypten und im Vorderen Orient stand in China nicht die Pflanze im Vordergrund. Chinesische Gärten sind vielmehr als Abbild eines idealen Universums konzipiert, dessen wesentliche Bestandteile künstlich angelegte Seen und Hügel, ungewöhnlich geformte Vegetation und Steine waren. Kein Volk der Erde hat den Garten so kultiviert wie die Chinesen; in ihm haben Herrscher und Reiche einen Luxus entwickelt, der wegen des Verbrauchs von Land, Wasser und Arbeitskräften die Landwirtschaft gefährdete und öfters in die Geschicke des Landes eingriff. Der „kaiserliche Garten“ bei Peking hat 80 Kilometer Umfang und ist eine kunstvolle Nachahmung der Natur, in dem Landschaften aller Art, von der kleinsten Szenerie bis zur weitläufigsten, vertreten sind; Pflanzen aus unterschiedlichsten Gegenden, Bäche, Flüsse, Seen, Dörfer und Schlösser beleben das Bild. Die Bewohner der Dörfer waren jedoch eine Art Schauspieler; sie stellten für den Kaiser, je nach den Anordnungen des Hofmarschalls, in schmucker Kleidung Fischer, Matrosen, Arbeiter, Handelsleute, Bauern, Soldaten etc. dar und führten dem Herrscher, dem die Etikette das Erscheinen vor dem wirklichen Volk verbot, ein verfeinertes Spiegelbild desselben vor.

Die Gartenkunst in Japan[Bearbeiten]

Japanischer Teegarten

Die Gärten Japans ähneln den chinesischen. Derselbe Gedanke liegt ihnen zu Grunde, nur ahmen jene die Natur noch treuer nach und suchen große Landschaften im Kleinen nachzubilden. In Japan werden Gärten nach den Prinzipien des Zen-Buddhismus oder des Feng Shui angelegt, die bestimmten Mustern entsprechen. Dabei wird vor allem auf Ausgewogenheit der Elemente geachtet.

Hauptartikel: Japanischer Garten

Einflüsse auf die europäischen Gartenanlagen[Bearbeiten]

Zwar hatte schon Marco Polo die chinesischen Gärten beschrieben, die so gänzlich von den europäischen abwichen, aber seine Beschreibungen waren zu vage, als dass sie großen Einfluss auf die Gartengestaltung in Europa haben konnten. Dies änderte sich, als der Jesuit Matteo Ripa von seiner Reise in China zahlreiche Kupferstiche mit brachte, die ein Bild von der chinesischen Gartengestaltung vermitteln konnten. Bei seinem Besuch in England traf er mit zahlreichen Vertretern des englischen Hochadels zusammen, die in der Gestaltung ihrer Landschaftsgärten diese Ideen bereitwillig aufgriffen. Im Rahmen der Chinoiserie-Mode des 18. Jahrhunderts wurden chinesische Motive in ganz Europa aufgegriffen. Nachempfindungen chinesischer Gärten und Pagoden gehörten zur exotischen Ausstattung von Sanssouci, Versailles, Schönbrunn oder Schloss Pillnitz bei Dresden.

Die Gartenkunst in der nachrömischen Zeit[Bearbeiten]

Islamische Gärten[Bearbeiten]

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Ob es „den“ islamischen Garten gibt, ist umstritten.[28] Aus dem Heimatland des Islam, der arabischen Halbinsel, sind bewässerte Oasengärten bekannt. Der Koran beschreibt die Sabäer, die „zur Rechten und zur Linken“ Gärten besaßen, bis sie sich von Gott abwandten und dieser ihre Staudämme zerstörte. Nun wächst nur noch „bittere Ernte“, Tamarisken und wenige Jujuben in ihrem Lande (Sure 34, 16). Heutige jemenitische Städte besitzen innerstädtische Nutzgärten,[29] inwieweit dies auch für die vorislamische Zeit zutraf, kann vermutlich nur durch Ausgrabungen geklärt werden. Der Koran beschreibt Gärten mit Bewässerungskanälen (Sure 13, 4) und Spalieren (Sure 6, 141). „Er (Gott) lässt euch damit Getreide wachsen, und Ölbäume, Palmen, Rebstöcke und von allen Früchten. Darin ist wahrlich ein Zeichen für Leute, die nachdenken.“ heißt es in Sure 16, die Bienen (16, 11).[30]

Den größten Einfluss auf die Entwicklung des „typischen“ islamischen Gartens, einem nach dem Muster eines Tschāhār Bāgh angelegten Lustgarten, der jedoch auch Repräsentations- und Regierungsfunktionen dienen konnte, wird den königlichen Gärten der Sassaniden zugeschrieben: Ibn Chaldun sieht in dem Garten des Taq-e Kisra-Palastes von Chosrau II. in Ktesiphon, das 637 erobert wurde,[31] den Auslöser für die Übernahme persischen Luxus und persischer Architektur. Für Dickie sind die sogenannten „islamischen Gärten“ dagegen timuridische Gärten, die in Persien, Indien und Andalusien weiterentwickelt wurden.[32] Die Mogulgärten seien jedoch Hybridformen, da sie einen im Gebirge entwickelten Baustil in die Ebene übertrugen.

Für M. Conan[33] gibt es keine einheitliche „vorderasiatische“ Gartenkunst. Diese setze sich vielmehr aus vielen verschiedenen Elementen und Traditionen zusammen. Auch Gärten mit religiöser, ökonomischer und politischer Fundktion gingen nahtlos ineinander über, und ein Garten könne mehreren Zwecken dienen. Ein Garten mit Wasserbecken und axialer Struktur, die Wege und Bepflanzung einschließt, wie im klassischen Tschāhār Bāgh, ist keineswegs allen islamischen Gärten gemein. Die osmanischen Gärten sind meist viel weniger formell angelegt und ahmen manchmal sogar eine Wildnis nach.[34] Die Jadgparks der Moghul, die marokkanischen und andalusischen agdals und die städtischen Gärten der islamischen Welt sind nach völlig anderen Prinzipien angelegt. Die gesamte islamische Welt bildete aber ein Austauschnetz für Architekturtraditionen, Praktiken des Wasserbaus und für Nutz- und Zierpflanzen.[35] Es sei eine spezifische Art der Wahrnehmung des Gartens als Zelebration von Gottes Schöpfung, die einen islamischen Garten ausmache. Sie kann im Garten über den Anblick, den Geschmack und den Geruch genossen werden, und kann der religiösen Kontemplation, aber auch dem reinen Genuss dienen. Der Garten wird nicht, wie im Westen, als Kunstwerk wahrgenommen.

Indien[Bearbeiten]

Taj Mahal, Agra (Indien)

Lahore galt als die Gartenstadt des Moghulreiches.[36]

Neben den Moghulgärten entstanden auch in Karnataka im Dekkan unter der muslimischen Bahmani-Dynastie (1347–1538) wichtige Gartenanlagen.[37]

Europäisches Mittelalter[Bearbeiten]

Man unterschied zwischen Gärten mit vorwiegend symbolischem Bedeutungsgehalt (hortus conclusus – von der Welt abgeschlossener Garten, mit christlicher Symbolik in Pflanze und Form ausgestattet) und dem hortus amoenus – dem schönen, lieblichen Garten der Sinne.

Das wichtigste Werk des 13. Jahrhunderts zur Gartenkunst stammt von Albertus Magnus: er beschreibt, wie der ideale Lustgarten auszusehen hat. Weitere wichtige Werke zur Gestaltung eines Gartens sind die Hypnerotomachia Poliphili von Francesco Colonna und Leon Battista Albertis De re aedificatoria.

Gartenkunst der Neuzeit in Europa[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Gartenkunst in der Neuzeit hängt eng mit den Impulsen aus der Baugeschichte der Schlösser und deren Schlossparks zusammen.

Parterre des Gartens der Villa Lante

1492 wurde Amerika, 1498 der Seeweg nach Ostindien von den Europäern entdeckt und durch den neu erblühten Handel ein großer Luxus eingeführt, der sich auch im Garten äußerte. Durch die Auseinandersetzung mit dem Erbe der griechischen und römischen Antike sowie im kulturellen Kontakt mit dem Orient bildete sich im 15. und 16. Jahrhundert der italienische Renaissancegarten heraus. Er enthielt hohe, immergrüne Heckenwände und Pflanzungen, welche zugleich Schatten gewährten, das Element Wasser, ruhend in Becken oder bewegt in Fontänen und Kaskaden, Grotten, die im Winter auch zur Aufbewahrung der Orangenbäume dienten, Blumenbeete, in ihrer Form der Architektur des Hauses entsprechend, sowie Ziervögel. Zahlreiche Statuen und ausgegrabene Plastiken früherer Zeit wurden, teilweise überreich, verwendet, in der Regel symmetrisch angeordnet. Die Villen mit solchen Gärten waren im Italien des 16. Jahrhunderts sehr zahlreich und sind zum Teil heute noch erhalten, viele seither durch Anlagen im landschaftlichen Stil erweitert.

Zu diesen landschaftlichen Privatgärten in Italien gehören z.B. der des Chevalier Forti in Chiara bei Brescia, der Garten „Casa Ramboldi“ bei Vicenza, der Palazzo Strozzi bei Florenz, der des Fürsten Stigliano Colonna in Neapel, Olivuzza und der Villa Tasca bei Palermo.

In Frankreich war dieser Stil kaum verbreitet, zu dieser Zeit existierten hier noch vorwiegend Nutzgärten.

Tulpensorte Semper Augustus aus dem 17. Jahrhundert, die während der Tulpenmanie die höchsten Preise erzielte

Während der Zeit der Renaissance wurden zahlreiche, meist exotische Zierpflanzen eingeführt, um aufwändige Gärten und Parkanlagen zu schaffen. Von besonderer Bedeutung ist die sogenannte orientalische Periode, die etwa von 1560 bis 1620 andauerte. In dieser Zeit gelangten Pflanzen wie Tulpen, Hyazinthen und Narzissen aus dem südlichen beziehungsweise südöstlichen Europa nach Mitteleuropa. Die erste Tulpenzwiebel gelangte vermutlich 1554 im Gepäck eines Habsburger Kuriers von Konstantinopel nach Wien, aber schon fünf Jahre später blühten die ersten Tulpen in Augsburg und wenig später in den Gärten anderer europäischer Länder. Der Höhepunkt der Beschäftigung mit diesen Pflanzen war der Tulpenwahn, einer Spekulationsblase im Handel mit Tulpenzwiebeln. Eine erste solche Spekulationswelle gab es in den 1610er Jahren in Frankreich. Der Höhepunkt der Spekulation mit diesen Pflanzen fand jedoch in Holland zwischen den Jahren 1632 und 1637 statt.

Frankreich[Bearbeiten]

Unter dem französischen König Heinrich IV. (1589–1610) nahm der Luxus mehr und mehr zu. Die Lustgärten bestanden zu Anfang des 17. Jahrhunderts nur aus mehr oder weniger quadratischen Kompartimenten, die in einem regelmäßigen Raster angelegt wurden, einigen Rasenplätzen, wenigen Bäumen und Blumen, einigen Wasseranlagen. Sie alle waren im Allgemeinen Nachahmungen der italienischen Gärten, übernahmen aber oft aus dem Mittelalter überkommene französische Traditionen. Die Anlagen verwilderten aufgrund ihrer Vernachlässigung zusehends. Mit der allgemeinen Herausbildung eines sich vom italienischen Vorbild abtrennenden französischen Stiles und der Überwindung der Renaissance in Frankreich bekam auch die Gartenkunst in Frankreich ein neues Bild. Maßgebend für die Herausbildung des französischen Gartens war André Le Nôtre. Er legte im Auftrag Ludwigs XIV. den Garten von Schloss Versailles an, wobei zwar im Grundsatz die italienischen Formen verwandt wurden jedoch ungleich disziplinierter und mit einer straffen Symmetrie. Die Anlage war im Grundprinzip von großer Einfachheit, insbesondere übernahmen die Franzosen nicht die Terrassierung der italienischen Anlagen, sondern entwickelten den Garten in der Ebene. Absolut vorherrschend war der Formschnitt der Pflanzen, der nicht nur hochdekorative Buchsbaum-Broderieparterres, sondern auch die Kronen der angepflanzten Bäume hervorhob.

Vaux-le-Vicomte

Die Ausstattung mit Wasserkünsten, Skulpturen und kleinen Bauwerken folgte strikten, von der Repräsentationsfunktion und ihrem mythologischen „Programm“ vorgegebenen Regeln. Der französische Stil machte schnell seinen Rundlauf durch die westliche Welt und erhielt sich bis Ende des 18. Jahrhunderts.

Bedeutende Beispiele sind: Die Gärten von Versailles und Vaux-le-Vicomte, für die frühen, noch stark italienischen Gärten: Schloss Chenonceau am Cher und Brecy in der Normandie. Die späten französischen Anlagen übernahmen bereits einige Elemente der englischen Gartenkunst, gaben teilweise den Formschnitt und andere Elemente des klassischen französischen Gartens auf. Beispiele dieses späten französischen Stils sind unter anderem: der Park von Monceau, die städtischen Anlagen von Paris, der Bois de Boulogne und Bois de Vincennes, der Parc des Buttes-Chaumont, Ferrieres (ein Besitz des Hauses Rothschild), sowie der Garten Gustav von Rothschilds in der Nähe des Palais d'Elysée.

Iberische Halbinsel[Bearbeiten]

In Spanien blühte die Gartenkunst unter den Mauren und erreichte um das Jahr 1000 unter Haschem II. einen Höhepunkt; die Höfe der Paläste waren mit Orangen, Blütensträuchern, Blumen, Kaskaden und anderen Wasserkünsten in strenger Regelmäßigkeit, dem Charakter des Gebäudes entsprechend, geschmückt. Die Araber wurden jedoch durch die Christen des nördlichen Spanien nach und nach zurückgedrängt, zuletzt gänzlich vertrieben. Unter Philipp III. wurde alle Abkömmlinge der Mauren aus Spanien ausgewiesen.

In Portugal entstanden Anfang des 16. Jahrhunderts die ersten Palastgärten nach europäischem Vorbild, nachdem der Indienhandel die Nation reich gemacht hatte. Von diesen Gärten ist nur Quinta da Bacalhoa in Azeitão teilweise erhalten, er war nach italienischen Vorbildern angelegt, bewahrte aber auch maurische Elemente, wie das große Wasserbecken.[38]

Der Brasilienhandel brachte im 18. Jahrhundert neue Reichtümer. Nun entstanden Rokokko-Gärten wie Casa da Ínsua in Beira Alta.[39]

Funchal: Botanischer Garten

Portugal hatte in der Umgebung von Sintra bei Lissabon alte Gärten, die Lord Byron in seinem Childe Harold als glorious eden, ein herrliches Paradies bezeichnete; später ließ der deutsche König Ferdinand von Coburg dort Gärten anlegen.

Der erste englische Landschaftsgarten in Portugal entstand 1850 um den Pena-Palast in Sintra. Der englische Reisende William Baxter überlieferte eine Beschreibung.[40]

Niederlande[Bearbeiten]

Die holländischen Gärten glichen einem Schachbrett in der Einteilung; das Grottenwerk u. a. der italienischen und französischen Gärten ward hier zur Spielerei, die großen Rasenflächen und die Sichtlinien zum Horizont setzten sich nicht durch. Die geschweifte, geschnörkelte Linie der Hausornamente, selbst der Giebel, kehrte in den Gärten an den Hecken wieder, und die Figuren der Parterres wiederholten dieselben Formen. Die lebhafte Verbindung Hollands mit England war Ursache, dass auch hier der landschaftliche Gartenstil Eingang fand; Anlagen von größerer Bedeutung wurden aber nicht geschaffen, und der alte holländische Stil ist noch nicht erloschen, das beweisen die Gärten des Villendorfs Broek, wo man alle Spielereien, namentlich in den Baumfiguren, den Topiari, wiederfindet.

England[Bearbeiten]

Barock[Bearbeiten]

Im Barock ähnelt der englische Garten noch weitestgehend seinem französischen Vorbild. Geometrische Achsen, Boskette mit Buchsbaumornamenten und eine strenge Ausrichtung auf den Herrscher hin sind seine Kennzeichen. Oft findet man Irrgärten und lange Alleen aus beschnittenen Bäumen. Ein Beispiel ist Hampton Court Palace. Da England über eine weitreichende Seehandelsflotte verfügte, wurden immer wieder Pflanzen aus fernen Gefilden importiert und im Botanischen Garten von Kew akklimatisiert und erforscht. So kamen die Zitrusgewächse nach England, die ebenso wie Rosen und Tulpen als Raritäten angepflanzt wurden.

Der Landschaftsgarten[Bearbeiten]
Stourhead Garden

Ab etwa 1720 entstand in England ein neuer Gartenstil, der englische Landschaftsgarten (oder auch englischer Landschaftspark). Als wichtiger Vorläufer gilt der Garten von Chiswick House, von William Kent angelegt, frühe Beispiele sind in Rousham und Stowe erhalten. Als wichtigste Einflüsse gelten die als natürlich empfundenen Gärten des Altertums sowie die Gärten Chinas und Miltons Versepos Paradise Lost.

Kennzeichen des englischen Landschaftsgartens der klassischen Phase sind die naturähnlich angeordnete Bepflanzung, die geschwungene Wegführung, der fließende Übergang in die umgebende Landschaft und das Fehlen von dekorativen Blumenrabatten. Als Ideal wurde ein begehbares Landschaftsgemälde angestrebt, das besonders von Landschaftsmalern wie Gaspard Poussin und Claude Lorrain beeinflusst war. Ebenfalls den Gemälden entstammen die Gartenstaffagen, Follies genannt, in Form kleiner Tempel oder Ruinen, die meist als Blickfang in den Sichtachsen arrangiert wurden.

In der klassischen Phase dominierte Lancelot „Capability“ Brown mit äußerst weitläufigen, hügelig modellierten Gartenräumen, gezielt angepflanzten Baumgruppen, großen künstlich angelegten Gewässern und relativ wenigen Staffagebauten.

Wichtige Gärten sind Twickenham, Chiswick, Rousham, Stowe, Stourhead, Blenheim Castle.

Wichtige Vordenker, Gärtner und Theoretiker waren Charles Bridgeman, Joseph Addison (Publizist), Alexander Pope (Dichter), William Kent (Maler), Lancelot „Capability“ Brown, Humphrey Repton (1752–1817), sowie William Chambers (Architekt) und sein Jardin Anglo-Chinois.

Deutschland[Bearbeiten]

Renaissance in Deutschland[Bearbeiten]

Im Vergleich zu Italien spielt das Engagement von Adel und Patriziat im deutschen Sprachraum für die Weiterentwicklung der Gartenkunst nur eine geringe Rolle. Wohl gab es botanische Sammellust und pharmazeutische Nutzgärten, und auch eine grundsätzliche Rezeptionsbereitschaft, doch über die schon mittelalterliche Gewohnheit, Obstgärten und Gemüsebeete schmuckhaft-geometrisch anzuordnen, ging man im Prinzip kaum hinaus. Vor allem aus Italien, in geringerem Maße aus Holland, später auch aus Frankreich übernahm man eher einzelne Motive und Anregungen, als dass man Zuordnung und Abfolge einem abwechslungreichen, aber ganzheitlichen Plan unterwarf. Noch sind sie „innenwendig“ (Hennebo), ohne Bezug zur Umgebung und zur Architektur. Ihre Wege sind nicht Teil eines zusammenschließenden Ordnungssystems, sondern trennen die Quartiere. Der zunehmende Gegensatz zwischen Stadt und Land, und die Vorstellung vom Garten als eines von der Arbeitswelt getrennten Ortes der Muße und geistigen Anregung veranlasste das patrizische Bürgertum zur Anlage eigener, oft noch durch Binnenabgrenzungen unterteilter Hausgärten. Der ausführlich beschriebene[41] Garten des Breslauers Dr. Laurentius Scholz von 1588 ist dafür ebenso ein Beispiel wie noch der Stich von 1655 mit dem Garten des gelehrten nürnberger Patriziers Christoph Peller (Abb.). Kein Garten des 16. Jahrhunderts hat in die Gegenwart überlebt, wir kennen sie allenfalls durch Beschreibungen oder Kupferstiche, die allerdings teils idealisiert sind und oft unausgeführt blieben. 1597 verfertigte Johann Peschel die erste deutschsprachige Anleitung zur Gestaltung von Gärten. Auch Joseph Furttenbach versieht 1630–1660 seine Architekturstudien mit entsprechenden Anregungen. Selbst wenn in der deutschen höfischen Gesellschaft der humanistische Hintergrund der Gartenkultur geringer ausgeprägt war als an italienischen Fürstenhöfen und in süddeutschen Patrizierhäusern, so gehörte die Kenntnisnahme italienischer Gärten auf der Kavalierstour doch zum adeligen Bildungsprogamm. Die Schlossgärten spiegeln das wider.

Eine Anlage eigener Art, weitgehend von italienischen Vorbildern beeinflusst, sind die Wasserspiele Hellbrunn bei Salzburg, eine ab 1613 errichtete, allerdings weniger botanisch ausgestattete Anlage mit Grotten, Scherzfontänen, Bassins und Lusthäusern. Dieser Wassergarten ist hervorragend erhalten, andere Teile des Gartens wurden später nach französischen und englischen Vorbildern umgestaltet. Auch der Grottenhof („Das schöne Gärtchen“), 1581–1586, der Münchener Residenz gibt heute nur noch ein vergröbertes Bild der einstigen Gartenanlage. Das Gleiche gilt für den dortigen Hofgarten, 1613–1617. Er zeigt erstmals eine sternförmige Aufteilung durch Diagonalwege, betont also den Mittelpavillon, seine axialen Ausrichtungen beziehen sich jedoch noch nicht auf die Schlossarchitektur. Die berühmteste deutsche Gartenschöpfung war (neben der des Stuttgarter Lustgartens, ab 1584, und den Gärten der Münchener Residenz) der 1616 begonnene Hortus Palatinus des Heidelberger Schlosses von Salomon de Caus. Sein System von Terrassen auf dem abschüssigen Gelände, die Vielzahl wechselnder Blickpunkte, die Grotten und Brunnennischen sind mit italienischen Gartenanlagen vergleichbar. Noch finden sich sowohl manieristische Zierbeete mit Knotenornament (sie sind über Italien wohl aus der islamischen Kunst abzuleiten) als auch die moderneren, französischen, schon barocken, kalligraphischen Broderiemuster im Parterre. Das additive Nebeneinander, die Vereinzelung der Teile und die Abtrennung von der Landschaft wie von der Architektur kennzeichnen den Heidelberger Garten als typisch manieristische Anlage. Auch dieser Garten wurde durch den Dreißigjährigen Krieg nie fertiggestellt, er verfiel, bis man ihn 1805 im Landschaftsgartenstil überformte. Erst nach der alle kulturellen Aktivitäten lähmenden Kriegszeit, um die Mitte des 17. Jahrhunderts, fand die deutsche Gartenkunst wieder einen Neuanfang.

Barocke Gärten[Bearbeiten]

Über barocke Gärten (einschließlich Rokoko), auch die deutschen, informiert der Hauptartikel Barockgarten, dort ferner eine Liste mit Links zu einzelnen Barockgärten in Deutschland.

Landschaftsgarten[Bearbeiten]

Die ersten Landschaftsgärten kamen in Deutschland erst auf, als in England bereits ihre romantisch-sentimentale Spätphase begonnen hatte und orientierten sich anfänglich auch vorrangig an diesem Stil. Der wohl erste Englische Park wurde vom Baron Otto von Münchhausen in Schwöbber bei Hameln a. d. Weser 1750 angelegt; dann folgte Jobst Anton von Hinübers Englischer Garten in Marienwerder bei Hannover, 1765 der beide übertreffende Park zu Harbke bei Helmstedt, Besitzung des Grafen Friedrich August von Veltheim. Letzterer besteht noch und enthält die ältesten nordamerikanischen Bäume in Deutschland, besonders Eichen.

1768 wurde im Auftrag des anglophilen Fürsten von Anhalt-Dessau Leopold III. Friedrich Franz der Park von Wörlitz von Johann Gottlieb Schoch und Johann Christian Neumark in chinesisch-englischer Manier angelegt. In ihm finden sich neben der ersten deutschen Eisenbrücke und dem ersten außerhalb von England gebauten neo-gotischen Gartengebäude auch ein künstlicher Vulkan, der mittels Feuerwerkskörpern zum Ausbruch gebracht werden konnte. Ein gartentheoretischer Vorkämpfer für den landschaftlichen Gartenstil war Christian Cay Lorenz Hirschfeld, Professor in Kiel.

Für die Entwicklung des natürlichen Gartenstils in Deutschland hat in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts Weimar einen großen Einfluss ausgeübt. Johann Wolfgang Goethe, der Begründer einer neuen Richtung in der botanischen Wissenschaft, der Morphologie der Pflanzen, gab hier den Impuls. Mit seinem fürstlichen Freund, dem späteren Großherzog Karl August, wandelte er die Gegend an der Ilm im Süden der Stadt in einen Park (Park an der Ilm) um, der noch heute, in durch den Fürsten Hermann von Pückler-Muskau veränderter Form, besteht.

Der Begründer des Englischen Gartens der klassischen Phase in Deutschland war Friedrich Ludwig Sckell in München, der den dortigen Englischen Garten und in Schloss Nymphenburg schuf. Peter Joseph Lenné schuf mit seinem Schüler und Gehilfen Gustav Meyer Charlottenhof und verschiedene neue Anlagen bei Sanssouci, Letzterer allein viele städtische Anlagen in Berlin.

Blick vom Park Babelsberg zum Park Glienicke in Berlin

Ein Gartenkünstler von besonderer Bedeutung war des Weiteren Fürst Hermann von Pückler-Muskau, der um die Residenz seiner Standesherrschaft Muskau herum, später bei Branitz noch heute berühmte Landschaftsgärten gestaltete. Er verfasste eines der wichtigsten gartentheoretischen Schriften seiner Zeit in Deutschland, die Andeutungen über Landschaftsgärtnerei. Sein Muskauer Schüler, Eduard Petzold, wurde gleichfalls ein bedeutender Parkschöpfer: Park der deutschen Gesandtschaft in Sofia, Park von Philadelphia (USA), zahlreiche Gutsparks (z.B.: Altenstein). Glienicke, vom Prinzen Friedrich Karl von Preußen († 1883) angelegt, die Rheinanlagen der Kaiserin Augusta in Koblenz, die Insel Mainau im Bodensee, der Park von Babelsberg bei Potsdam, sind weitere bedeutende Landschaftsgärten. Ende des 19. Jahrhunderts kamen in Deutschland so genannte Floragärten in Mode: prächtige und kunstvoll ausgeschmückte Einrichtungen mit Wintergärten, parkartige Anlagen, in denen Blumen eine bevorzugte Rolle eingeräumt ist, mit einem prachtvollen Blumenparterre, worin Teppichbeete vorherrschen, und zu welchem die schattigen Alleen und Parkteile nur den Rahmen bilden. Wasserkünste findet man in diesen Gärten nicht so häufig. Bedeutende Beispiele dieser Art Gärten sind der Palmengarten in Frankfurt am Main, die Flora in Köln und die Flora in Berlin-Charlottenburg, Letztere mit einem Palmenhaus, Ersterer mit Blumenparterres, die Flora von Köln mit einer Gärtnerlehranstalt verbunden.

19. Jahrhundert[Bearbeiten]
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20. Jahrhundert[Bearbeiten]

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Dieses Kapitel fehlt: Reformgarten, ModerneFrank Lloyd Wright, Le Corbusier, De Stijl, Bauhaus, Erich Mendelsohn, Arne Jacobsen: St. Catherine's College Oxford, Dan Kiley: Millers Residence Garden (Columbus USA), Garten Villa Noailles (Hyeres) von Gabriel Guevrekian, Garrett Eckbo, Thomas Church, Russel Page, Christopher Tunnard, John Nash, Carl Theodor Sørensen, Mien Ruys, Naturgarten, „Stockholmer Schule“, Gertrude Jekyll, William Robinson, Pietro Porcinai; PostmodernePeter Walker u.a.m

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Heutige Gartenkunst[Bearbeiten]

MFO-Park Oerlikon
Die Anlage Awaji Yumebutai des Architekten Tadao Andō in Japan
Gas Works Park in Seattle von Richard Haag, eröffnet 1975

Auch im 21. Jahrhundert werden neue Gärten und Parks entworfen, die heute jedoch bevorzugt als Werke der Landschaftsarchitektur bezeichnet werden, weil der Begriff Gartenkunst für Experten eher von historischer Bedeutung ist. Wichtige Impulse für die Landschaftsarchitektur am Ende des vergangenen Jahrhunderts gingen von der Avantgarde der Moderne aus. Ein wichtiges Projekt ist zum Beispiel der 1926 vom armenischen Künstler Gabriel Guévrékian (1900–1970) gestaltete Garten der Villa Noailles in Hyères. Einflussreich waren zudem die an abstrakte moderne Malerei erinnernden Arbeiten des Brasilianers Roberto Burle Marx, der u.a. den Copacabana-Beach Park entwarf, von Isamu Noguchi, der Ideen der Land Art vorwegnahm oder von Luis Barragán. Prägend waren die Gestaltungskonzepte von De Stijl und Bauhaus.

Die Vorstellungen zum Naturgarten bzw. wildem Garten u.a. von Karl Foerster, Mien Ruys, Piet Oudolf (New Wave Planting) oder James van Sweden sowie von Ian McHarg, Louis Le Roy bzw. Urs Schwarz haben Eingang in die zeitgenössische Landschaftsarchitektur und Gartengestaltung gefunden. Als Weiterentwicklung dieses Konzept kann man beispielsweise den Jardin en mouvement des französischen Landschaftsarchitekten Gilles Clément sehen.

Weiterhin wurden Ideen der Minimal Art als auch der Pop Art, z.B. von Martha Schwartz (USA) aufgegriffen. Der Parc de la Villette des Architekten Bernard Tschumi wurde nach dekonstruktivistischen Ideen gestaltet. Eine weitere viel beachtete Pariser Anlage ist der Parc André Citroën von Gilles Clément und Alain Provost.

Für die Olympiade 1992 ließ die Stadt Barcelona in den 1980er Jahren eine Reihe von Parkanlagen errichten, die international auf breites Fachinteresse stießen. Eine wichtige spanische Landschaftsarchitektin ist Bet Figueras. West 8 bzw. Adriaan Geuze sind bekannte Landschaftsarchitekten aus den Niederlanden. Jacques Wirtz aus Belgien arbeitet innovativ mit Formgehölzen. Der neue botanische Garten von Bordeaux, gestaltet durch Catherine Mosbach, ist ein jüngstes Beispiel ambitionierter europäischer Gartenkunst, wie auch der Ankar Park in Malmö von Stig L. Andersson.

The Lost Gardens of Heligan (eine restaurierte alte Parkanlage) und das Eden Project, beide in Cornwall, sind zwei viel besuchte Projekte des Engländers Tim Smit. Heligan repräsentiert den Versuch, eine historische Gartenanlage komplett wieder herzustellen, gleichzeitig aber den Reiz des alten und "verlorenen" nicht zu einzubüßen.

Ein neueres Thema der Landschaftsarchitektur ist die Nutzbarmachung ehemaliger Industrieflächen bei gleichzeitiger Bewahrung der wesentlichen historischen und identitätsbildenden Substanz des jeweiligen Ortes. Ein erfolgreiches Beispiel hierfür ist der Landschaftspark Duisburg-Nord.

Ein von Patrick Blanc neu entwickeltes System zur Versorgung der Pflanzen ermöglicht Fassadenbegrünung durch sogenannte vertikale Gärten, wie beispielsweise beim Musée du quai Branly in Paris.

Grüne Wand, City of London

Seit der Jahrtausendwende sind Umweltschutz und Recycling auch zunehmend Thema der Gartengestaltung[42], und wiederverwendete Materialien (oder deren Nachahmungen) werden in Gärten eingebaut.

RHS-Autumn Fair, Lindley Hall London 2013, Teile des Cloudy Bay Discovery Gardens als Teil des Oxo Tower Remix Garden Projektes

Gartengeschichtsschreibung[Bearbeiten]

Für Francis Bacon (1625) war Gott der erste Gärtner, er legte den Garten Eden an[43]. Thomas Browne publizierte 1658 mit The Garden of Cyrus, or the quincuncial, lozenge, or network plantations of the ancients, artificially, naturally, mystically considered eine Geschichte der Gartenkunst, beruhend auf antiken Quellen und seinen eigenen mathematischen Spekulationen.

Horace Walpole, Sohn des langjährigen britischen Premierministers Robert Walpole schrieb eine Geschichte der modernen Gartenkunst unter dem Titel Garden Design in the British Isles History and styles since 1650.

Denkmalpflege[Bearbeiten]

s. Gartendenkmalpflege

Geschichte der Zierpflanzen[Bearbeiten]

Der Botanische Garten Cambridge zeigt in einem chronologischen Beet, wann welche Zierpflanzen auf die britischen Inseln gebracht wurden.

Die Bewahrung historischer Zierpflanzen steckt noch in den Kinderschuhen, viele Arten sind verloren gegangen, als berühmtestes Beispiel die Rembrandt-Tulpe.

Literatur[Bearbeiten]

  • Garten. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 6, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien 1885–1892, S. 917.
  • Eva Berger: Historische Gärten Österreichs, 3 Bde., Wien 2002–2004
  • Marianne Beuchert: Die Gärten Chinas, in: Hans Sarkowicz (Hrsg.): Die Geschichte der Gärten und Parks, Frankfurt am Main 2001
  • Kai Broderson: Die Hängenden Gärten von Babylon, in: Hans Sarkowicz (Hrsg.): Die Geschichte der Gärten und Parks, Frankfurt am Main 2001
  • Jane Brown: Der moderne Garten. Gartengeschichte des 20. Jahrhunderts. Stuttgart 2002. ISBN 3-8001-3221-4
  • Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) (Hrsg.): Erfassung der historischen Gärten und Parks in der Bundesrepublik Deutschland (CD-ROM), Bonn, 4. Auflage 2001
  • Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) (Hrsg.): Erfassung der historischen Friedhöfe in der Bundesrepublik Deutschland (CD-ROM), Bonn 1998
  • Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) (Hrsg.): Weißbuch der historischen Gärten und Parks in den neuen Bundesländern, Bonn
  • Ronald Clark: Garten Reiseführer. 1350 Gärten und Parks in Deutschland, München, ISBN 3-7667-1644-1
  • Karin Dzionara: Der Garten im alten Ägypten, in: Hans Sarkowicz (Hrsg.): Die Geschichte der Gärten und Parks, Frankfurt am Main 2001
  • Gartenkunst Deutschland, hg. von der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in Deutschland und dem Landesdenkmalamt Berlin, Berlin 2002
  • Gartenlust und Blumenliebe. Hamburgs Gartenkultur vom Barock bis ins 20. Jahrhundert, Hrsg. Claudia Horbas, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2006, ISBN 978-3-7757-1693-2
  • Gartentour – Unterwegs zu Deutschlands Schlössern, Parks und Gärten. Labhards Reisemagazin Garten-Tour 2008. Konstanz: Labhard, 2008. 128 S., zahlr. Ill.
  • Marie Luise Gothein: Geschichte der Gartenkunst. Band 1: Von Ägypten bis zur Renaissance in Italien, Spanien und Portugal. Band 2: Von der Renaissance in Frankreich bis zur Gegenwart. Herausgegeben mit Unterstützung der Königlichen Akademie des Bauwesens in Berlin. Diederichs, Jena 1914. Nachdruck der 2. Aufl./1926 als 4. Aufl. 1997 ISBN 978-3-424-00935-4
  • Stefan Groß: Die Weimarer Klassik und die Gartenkunst. Über den Gattungsdiskurs und die „Bildenden Künste“ in den theoretischen Schriften von Goethe, Schiller und Krause. Berlin, New York 2009. ISBN 978-3-631-58321-0
  • Christa Hasselhorst: Meister der Gartenkunst. Die großen Gärten Europas und ihre Schöpfer, Berlin 2004, ISBN 3-89479-138-1
  • Dieter Hennebo und Alfred Hoffmann: Geschichte der deutschen Gartenkunst, 3 Bände, Hamburg 1962–1965
  • Hans-Rudolf Heyer: Historische Gärten der Schweiz, Bern 1980, ISBN 3-7165-0341-X
  • Michaela Kalusok: Schnellkurs Gartenkunst. Köln 2003
  • Anna Lambertini: Vertikale Gärten, mit einer Einführung von Jacques Leenhardt, Fotos von Mario Ciampi, aus dem Italienischen und Französischen übersetzt von Eva Dewes, DVA, München 2009, ISBN 978-3-421-03777-0
  • Iris Lauterbach: Der europäische Landschaftsgarten, ca. 1710–1800, in: Europäische Geschichte Online, hrsg. vom Institut für Europäische Geschichte (Mainz), 2012 Zugriff am: 17. Dezember 2012.
  • Fürst von Pückler-Muskau: Andeutungen über Landschaftsgärtnerei verbunden mit der Beschreibung ihrer praktischen Anwendung in Muskau, Oktav, Stuttgart 1834 (einige Neuauflagen)
  • Michael Rohde u. Rainer Schomann (Hrsg.): Historische Gärten heute, 2. Aufl., Leipzig 2004, ISBN 3-361-00567-1
  • Gabriele Uerscheln: Meisterwerke der Gartenkunst, Reclam, Stuttgart 2006. ISBN 978-3-15-010594-8
  • Gabriele Uerscheln (Hg.): Museum für Europäische Gartenkunst, Stiftung Schloss und Park Benrath Düsseldorf, Hatje Cantz, Ostfildern-Ruit 2005. ISBN 3-7757-1610-6.
  • Gabriele Uerscheln, Michaela Kalusok: Wörterbuch der europäischen Gartenkunst, Reclam, 3. Auflage, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-15-018656-5.
  • Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland und Landesdenkmalamt Berlin (Hrsg.): Historische Gärten. Eine Standortbestimmung. Berlin 2003, ISBN 3-89541-161-2
  • Stefan Schweizer, Sascha Winter (Hg.): Gartenkunst in Deutschland. Von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Schnell & Steiner, Regensburg 2012. ISBN 978-3-7954-2605-7.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michel Conan: Learning from Middle East Garden Traditions. In: Michel Conan (Hrsg.): Middle East Garden Traditions: Unity and Diversity. Questions, Methods and Ressources in a multicultural perspective. Dumbarton Oaks Research Library and Collection. Washington DC, Harvard Press 2007, S. 14
  2. Michel Conan: Learning from Middle East Garden Traditions. In: Michel Conan (Hrsg.): Middle East Garden Traditions: Unity and Diversity. Questions, Methods and Ressources in a multicultural perspective. Dumbarton Oaks Research Library and Collection. Washington DC, Harvard Press, 2007, S. 15, meine Übersetzung (“[...] garden history imposes a Western frame of understanding for gardens in other cultures [...]”)
  3. Michel Conan: Learning from Middle East Garden Traditions. In: Michel Conan (Hrsg.): Middle East Garden Traditions: Unity and Diversity. Questions, Methods and Ressources in a multicultural perspective. Dumbarton Oaks Research Library and Collection. Washington DC, Harvard Press, 2007, S. 15
  4. Gert Gröning, Joachim Wolschke-Bulmahn 1989. Changes in the philosophy of garden architecture in the 20th century and their impact upon the social and spatial environment. Journal of Garden History 9/2, 53. DOI: 10.1080/01445170.1989.10408267
  5. http://psd.museum.upenn.edu/epsd1/nepsd-frame.html
  6. Stephanie Dalley: Ancient Mesopotamian Gardens and the Identification of the Hanging Gardens of Babylon Resolved. In: Garden History 21/1, 1993, 1. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/1587050
  7. Stephanie Dalley, Ancient Mesopotamian Gardens and the Identification of the Hanging Gardens of Babylon Resolved. Garden History 21/1, 1993, 2. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/1587050
  8. Stephanie Dalley, Ancient Mesopotamian Gardens and the Identification of the Hanging Gardens of Babylon Resolved. Garden History 21/1, 1993, 2. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/1587050
  9. Stephanie Dalley, Ancient Mesopotamian Gardens and the Identification of the Hanging Gardens of Babylon Resolved. Garden History 21/1, 1993, 3. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/1587050
  10. A. Leo Oppenheim, On Royal Gardens in Mesopotamia. Journal of Near Eastern Studies 24/4 (Erich F. Schmidt Memorial Issue) 1965, 332. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/543640 . Accessed: 02/11/2013 11:46
  11. Stephanie Dalley, Ancient Mesopotamian Gardens and the Identification of the Hanging Gardens of Babylon Resolved. Garden History 21/1, 1993, 3-4. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/1587050
  12. Stephanie Dalley, Ancient Mesopotamian Gardens and the Identification of the Hanging Gardens of Babylon Resolved. Garden History 21/1, 1993, 4. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/1587050
  13. BM 124939
  14. A. Leo Oppenheim, On Royal Gardens in Mesopotamia. Journal of Near Eastern Studies 24/4 (Erich F. Schmidt Memorial Issue) 1965, 328-333. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/543640. Accessed: 02/11/2013 11:46
  15. Stephanie Dalley, Nineveh, Babylon and the Hanging Gardens: Cuneiform and Classical Sources reconciled. Iraq 56, 1994, fig. 1. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/4200384
  16. Pauline Albenda, Grapevines in Ashurbanipal’s Garden. Bulletin of the American Schools of Oriental Research 215, 1974, 6. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/1356313. Accessed: 02/11/2013 11:47
  17. dagegen behauptet Dalley, dass es keine Beschreibungen babylonischer Gärten gebe, Stephanie Dalley, Nineveh, Babylon and the Hanging Gardens: Cuneiform and Classical Sources reconciled. Iraq 56, 1994, 51. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/4200384
  18. um ein Sonnenauge, wie Albenda meint, kann es sich kaum handeln, da dies eine Neuweltpflanze ist
  19. Pauline Albenda, Grapevines in Ashurbanipal's Garden. Bulletin of the American Schools of Oriental Research 215, 1974, 5. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/1356313. Accessed: 02/11/2013 11:47
  20. Pauline Albenda, Grapevines in Ashurbanipal’s Garden. Bulletin of the American Schools of Oriental Research 215, 1974, 5. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/1356313. Accessed: 02/11/2013 11:47
  21. Pauline Albenda, Grapevines in Ashurbanipal's Garden. Bulletin of the American Schools of Oriental Research 215, 1974, 5. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/1356313. Accessed: 02/11/2013 11:47
  22. Stephanie Dalley 2013, The mystery of the Hanging Garden of Babylon: an elusive world wonder traced. Oxford, Oxford University Press, ISBN 9780199662265.
  23. A. Leo Oppenheim, On Royal Gardens in Mesopotamia. Journal of Near Eastern Studies 24/4 (Erich F. Schmidt Memorial Issue) 1965, 328. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/543640. Accessed: 02/11/2013 11:46
  24. Cicero, De senectute 59
  25. Xenophon, Oikonomikós, IV.20 ff.
  26. s. z. B. Arthur Upham Pope 1933, A Sasanian Garden Palace. Art Bulletin 15/1, 75-85
  27. Ann Kuttner 1999, Looking outside inside: ancient Roman garden rooms, Studies in the History of Gardens & Designed Landscapes 19/1, 19
  28. D. F. Ruggles 1997. Islamic Gardens and Landscape. Philadelphia, University of Pennsylvania Press; Louise Wickham 2012, Gardens in History, a political perspective, Oxford, Windgather Press, 51
  29. z. B. Ṣanʿā, vgl. Ingrid Hehmeyer 1988. Mosque, Bath and Garden: Symbiosis in the urban Landscape of Ṣanʿāʾ, Yemen. Proceedings of the Seminar for Arabian Studies 28, Papers from the thirty-first meeting of the Seminar for Arabian Studies held in Oxford, 17-19 July 1997 (1998), 103 f., URL: http://www.jstor.org/stable/41223617
  30. http://islam.de/13829.php?q=Palmen
  31. Lionel Bier 1993, The Sasanian Palaces and their Influence in Early Islam. Ars Orientalis 23, 61
  32. James Dickie (Yaqub Zaki) 1985. The Mughal Garden: Gateway to Paradise. Muqarnas 3, 129
  33. Michel Conan, Learning from Middle East Garden Traditions. In: Michel Conan (Hrsg.) 2007. Middle East Garden Traditions: Unity and Diversity. Questions, Methods and Ressources in a multicultural perspective. Dumbarton Oaks Research Library and Collection. Washington DC, Harvard Press, 13
  34. B. Deniz Çalış, Gardens at the Kağıthane Commons during the Tulip Period (1716–1739). In: Michel Conan (Hrsg.) 2007. Middle East Garden Traditions: Unity and Diversity. Questions, Methods and Ressources in a multicultural perspective. Dumbarton Oaks Research Library and Collection. Washington DC, Harvard Press, 239-268
  35. Michel Conan, Learning from Middle East Garden Traditions. In: Michel Conan (Hrsg.) 2007. Middle East Garden Traditions: Unity and Diversity. Questions, Methods and Ressources in a multicultural perspective. Dumbarton Oaks Research Library and Collection. Washington DC, Harvard Press, 14
  36. James L. Wescoat Jr. 1995. From the gardens of the Qur'an to the “gardens” of Lahore. Landscape Research 20/1, 19
  37. Helen Philon 2011, Deccani Gardens and architectural Landscapes in the Fourteenth and Fifteenth Centuries. South Asian Studies 27/2, 157-184
  38. Helena Attlee, The gardens of Portugal. London, Frances Lincoln 2007, 9
  39. Helena Attlee, The gardens of Portugal. London, Frances Lincoln 2007, 10
  40. Helena Attlee, The gardens of Portugal. London, Frances Lincoln 2007, 107
  41. Hennebo/Hoffmann, Bd. 2, S. 32–34
  42. s. zum Beispiel Stephen Orr, Tomorrow's Garden, Design and inspiration for a new age of sustainable gardening, New York, Rodale 2011150-161
  43. Mike Calnan, Why conserve? In: Fiona Reynolds (Hrsg.), Rooted in History. Studies in Garden Conservation. London, The National Trust 2001, 1

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gärten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Chelsea Flower Show – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Internationales Gartenfestival in Chaumont-sur-Loire – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

(zeitgenössische künstlerische Positionen zum Kleingarten)