Geschichte der Unternehmen der Stadt Aschersleben

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Geschichte der Industrialisierung der Stadt Aschersleben.

Wappen der Stadt Aschersleben

Werkzeugmaschinenfabrik[Bearbeiten]

Firma Billeter&Klunz um 1890
Ju 88-Zellenbau in Aschersleben

1857 wurde von den Unternehmern Billeter und Klunz eine Reparaturwerkstätte gegründet. Sie entsprach dem Bedarf, da rings um die Stadt eine im Aufblühen befindliche Kaliindustrie war. Im Jahr 1864 entstand eine kleine Gießerei. 1883 konstruierte Billeter die erste Einständer-Hobelmaschine. Nach dem Krieg 1870/71 wurde auch der Schleifmaschinenbau aufgenommen. Um die Jahrhundertwende wurde der Betrieb mit 150 Mann in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Diese Aktiengesellschaft stand unter amerikanischen Einfluss, da sich 56 Prozent des Grundkapitals im Besitz von amerikanischen Konzernen befand. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb das Werk I des VEB Werkzeugmaschinen Fabrik Aschersleben (WEMA). 1948 wurden die ersten Hobel- und Schleifmaschinen und im Laufe der Jahre die größten und schwersten Hobelmaschinen der DDR gebaut. Ferner wurden im Jahr 1953 die neu entwickelte Portal-Fräswerke in die Fabrikation des Werkes aufgenommen.

Der Techniker und Erfinder Wilhelm Schmidt kam 1895 in die Stadt und baute in seiner Fabrik W.Schmidt&Co, die von ihm erfundenen Heißdampfmaschinen (Überhitzer) und im Jahre 1898 gründete er mit Hilfe von Bankkrediten die AMA-Ascherslebener-Maschinen-Aktiengesellschaft. Im Industriegebiet An der Wilslebener Straße, baute er die, laut örtlicher Presse, :„...Grösste Maschinenbauanlage Deutschlands...". Diese Fabrik wurde im Jahre 1924 aufgekauft und die Produktion nach Magdeburg verlagert. Der Abriss erfolgte bis zum Jahre 1934.

Auf dem Gelände wurde während der NS-Zeit ein Zweigbetrieb der Junkers Flugzeug- und Motorenwerke errichtet, wo Flugzeugrümpfe für die Ju52, Ju 87 und Ju 88 hergestellt wurden. Im Krieg durch Luftangriffe stark beschädigt, wurde das Werk nach dem Krieg komplett abgerissen. 1951 begann auf diesem Gelände der Bau des WEMA-Werk III mit mehreren großen Hallen, für den neugeschaffenen Betrieb VEB Werkzeugmaschinen Fabrik Aschersleben (WEMA). Mit über 2500 Mitarbeitern war der Betrieb zu DDR-Zeiten zusammen mit dem Werk I größter Arbeitgeber der Stadt. Nach der Wende wurde aus der WEMA die Schiess AG. Im Jahre 2004 wurde sie durch die chinesische SMTCL-Gruppe, einem der größten Maschinenbaukonzerne Chinas, gekauft und hat heute wieder über 350 Mitarbeiter.

Kaliwerke[Bearbeiten]

Kaliwerk in Aschersleben um 1900

Der Kalibergbau in Aschersleben ging von der englischen Londoner Continental-Demond-Bork-Baring-Compagnie aus. Das Konsortium führte, ähnlich wie in Stassfurt, um Aschersleben herum, erfolgreich ab 1876 Probebohrungen durch. Der erste Schacht entstand 1882 nach viereinhalb Jahren Bauzeit. Ab Januar 1883 wurde Kalisalz gefördert, hauptsächlich Carnallit. Das Unternehmen hatte inzwischen der Unternehmer Schmidtmann übernommen. Dieser gründete 1883 die Kaliwerke Aschersleben Gewerkschaft, die 1889 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurden und entwickelte sich das Werk schnell zu einem der größten deutschen Kaliunternehmen. Durch die Fusion mit der Consolidierte Alkaliwerke Westeregeln AG und der Salzdetfurth AG 1922 gehört es zu den Vorläuferunternehmen der K+S. 1937 wurde mit der Gründung der „Vereinigten Kaliwerke Salzdetfurth AG“ mit Sitz in Berlin die geplante endgültige Verschmelzung dieser drei Unternehmen vollzogen und damit, wie es im Vorstandsbericht hieß, die „bisherige Verschachtelung“ beseitigt.[1] Bis zum Ende des Jahrhunderts wurden zunächst vier, später insgesamt sieben Schächte in Betrieb genommen. Das Werk hatte bis zu 1000 Mitarbeiter und bot auch in den 1920er Jahren den Menschen Vollbeschäftigung. Nach dem Krieg enteignete die SMAD auch die Kaliwerke in Thüringen und Sachsen-Anhalt und ordnete sie der „Sowjetischen Aktiengesellschaft für Kalidüngemittel in Deutschland“ zu. Damit waren die östlichen Werke der Wintershall AG und der Salzdetfurth AG enteignet. Der VEB Kali- und Steinsalzbetrieb „Saale“ übernahm die Werke in Aschersleben-Schierstedt, Staßfurt, und in Bernburg. Der letzte Schacht in Klein Schierstedt wurde 1958 geschlossen. Damit war der Kalibergbau in Aschersleben und Umgebung Geschichte. Auf dem Gelände des Schachts IV wurde der VEB Karosseriewerk Aschersleben eingerichtet, wobei fast alle Gebäude des ehemaligen Kali-Werkes samt Abraumhalde aus Kalisalz bis heute erhalten blieben. Das Karosseriewerk, ein ehemaliger Militärbetrieb der DDR, ist nicht mehr erhalten.

Heute existieren auf dem Gelände einige kleinere Handwerksbetriebe, sowie die Fahrzeugwerke Aschersleben, die mit wenigen Mitarbeitern Fahrzeugteile für Kofferaufbauten produziert.

Braunkohleförderung[Bearbeiten]

Der Gutsbesitzer Schultze ritt 1828 von Aschersleben nach Hecklingen und sah, wie Arbeiter in der Nähe des Johannishospitals einen Brunnen reinigten. Dabei bemerkte er, dass Braunkohle mit zu Tage kam und unerkannt weggeworfen wurde. Dies berichtete er dem Justizkommissar Eduard Douglas, welcher es seinem Vater Wilhelm Douglas, seit 1795 evangelischer Pfarrer in Aschersleben, weitersagte. Am 24. Mai 1828 erhielt Regierungsreferendar Hugo Sholto Oskar Georg von Douglas, Sohn der Pfarrers Wilhelm Douglas, die Konzession für die Grube „Georg“. Am 30. Juni 1828 fördert sie erstmals Braunkohle im Untertagebau. Die Familie Douglas aus Aschersleben erwarb 1835 in der Nähe von Königsaue eine Braunkohlengrube. Diese förderte 50 000 Tonnen Kohle pro Jahr, welche bis 1873 im Douglas’schen Paraffinwerk in Aschersleben und später zu Briketts verarbeitet wurde. 1837 trat Eduard Douglas in das Unternehmen des Bruders Georg Gustav Douglas ein.

Die Familie Douglas erwarb 1854 Schürfrechte für große Teile der 14 km langen und 6 km breiten Braunkohlenlagerstätte und eröffnete die Gruben Georg bei Aschersleben und Jakob bei Königsaue. Die Gruben „Antonie“ und „Angus“ wurden im jahre 1857 übernommen und consolidierten am 12. Dezember 1857 zur „Vereinigten Braunkohlengrube Georg“. 1862 betrugen die Fördermengen der „Braunkohlengrube Georg“ Aschersleben über 100.000 Tonnen, der „Consolidierten Braunkohlengrube Jacob“ Königsaue 17.865 t, und der Gewerkschaft „Friedrich Julius“ Wilsleben 31.494 Tonnen.[2]

Anfang des 20. Jahrhunderts erlosch die Braunkohlenförderung unmittelbar an der Stadtgrenze in Aschersleben. Die größten Kohlemächtigkeiten wurden beim Nachterstedter Hauptflöz mit 30 bis 50 m erreicht. In der Braunkohlenlagerstätte Königsaue waren bis zu 4 Flöze mit Mächtigkeiten zwischen 2 m und 13 m ausgebildet. Die Kohleförderung im Tagebaubetrieb begann im Planungsraum im Jahr 1856 mit dem Aufschluss des Tagebaues Nachterstedt im Norden des jetzigen Ortes Nachterstedt. Sie vollzog sich bis zum Jahre 1991 in weiteren Tagebauen und deren Baufeldern. Es entstanden 1928 die Tagebaue bei Nachterstedt und 1965 bei Königsaue, nachdem beide Orte umgesiedelt wurden.[3]

Papierfabrik[Bearbeiten]

Der Industrielle H. C. Bestehorn begann 1861 mit der industriellen Produktion von Papier, Tüten und Briefumschlägen. Auf der Weltausstellung in Paris entdeckte er eine dampfbetriebene Couvertmaschine. Er kaufte zwei Exemplare und führte sie somit als erster in Deutschland ein. Er steigerte damit die Produktion von 5000 Couverten täglich auf das Zehnfache und konnte mit großem Gewinn produzieren. Am Ende des Jahrhunderts produzierte er auf 16.000 m² Fläche u. a. auch Verpackungen für Tee, Kaffee, Kakao und Tabak, den Kolonialwaren. Er exportierte in die ganze Welt. 600 Angestellte wurden in Spitzenzeiten beschäftigt. Der Heckner-Riese, das weithin sichtbare Fabrikgebäude von 1911 mit Turm und Dreibogenhaus ist erhalten. 1926 kaufte das Unternehmen die Papierfabrik Gerson zur Erweiterung der Produktionskapazität. 1945 wurde das Unternehmen durch die SMAD enteignet. Es wurde der VEB Optima gegründet, der zum führenden Betrieb der Verpackungsmittelindustrie in der DDR avancierte.

Nach der Wende wurde der VEB Optima geschlossen. Auf dem Gelände entstand zur Landesgartenschau 2010 Aschersleben der Bestehornpark , ein Bildungsstandort mit mehreren Schulen.

Förderanlagenbau[Bearbeiten]

Um 1850 wurde in der Georgstraße die Wetzel Maschinenfabrik und Eisengießerei GmbH gegründet. Am Anfang brachte die Herstellung spezieller Armaturen für die hiesigen Kaliwerke großen Absatz, doch mit der Zeit gewann die mechanische Bearbeitung von Metall mehr an Bedeutung. Nach der Neuerrichtung eines größeren Werkstattgebäudes in der Georgstraße im Jahre 1905, wurde im gleichen Jahr der Bau von Schnellverseil, Korbverseil und Spulmaschinen aufgenommen. Im Jahr 1946 steigerten sich die Exportaufträge an Schnellverseilmaschinen, Spulmaschinen und Modelleinrichtungen, sodass man das Drei-Schicht-System einführte und einen größeren Standort suchte. Nach längeren Bemühungen hatte man in der ehemaligen MUNA die geeigneten Räume gefunden und die Verlegung der Mechanischen Werkstätten und der Verwaltung dorthin beschlossen. Die alte Gießerei blieb weiterhin noch im alten Betrieb. Nach dem erfolgten Ausbau der neuen Produktionsstätte wurde die Verlagerung bis Juli 1950 durchgeführt. Später wurde aus dem Betrieb der VEB Förderausrüstungen Aschersleben, ein Betrieb des Kombinats TAKRAF. Er stellte Gurttrommeln für Förderbänder her.

Heute befindet sich die Fa.RULMECA auf dem Gelände und fertigt in langer Tradition schwere Tragrollen, Gurttrommeln und Trommelmotoren für Förderanlagen. Sie beschäftigt 118 Mitarbeiter.

Tiefbohrunternehmen[Bearbeiten]

Villa Lapp bei Aschersleben

Die Heinrich Lapp AG wurde 1888 vom Ingenieur Heinrich Lapp gegründet. Sie spezialisierte sich vor allem auf Tiefbohrungen. Lapp besaß Patente auf Diamant- und Meissel-Bohrungen und erkannte schnell die Zeichen der Zeit, da der Bedarf im Reich nach Kohle Erzen, Salz und Wasser groß war. Das Unternehmen beschäftigte sich vor allem mit dem Erkunden von Kalisalzlagerstätten. Später engagierte er sich unter anderem mit der Erkundung von Erdöllagerstätten am Kaspischen Meer. Lapp beschäftigte 38 Mitarbeiter und betrieb 13 Bohrtürme. Zu DDR-Zeiten wurde aus dem Betrieb der VEB Geologische Bohrungen Aschersleben, der heute nicht mehr existiert.

Das Bohrunternehmen Lapps entwickelte sich zu einem der führenden Unternehmen Europas. Auf dem Höhepunkt der Entwicklung baute er sich in den Westerbergen im Salzkoth eine Villa. Sie wurde 1906 fertiggestellt und nach ihm benannt - Villa Lapp.

Nachdem sie nach dem Ersten Weltkrieg verkauft und nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1990 als Kinderkurklinik betrieben worden war, begann Ende 1992 der umfangreiche Umbau des Hauses. Heute gehört die Villa Westerberge der European Tax and Law, die hier Führungskräfte, Steuerberater, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer fortbildet.

Rohrleitungs- und Behälterbau[Bearbeiten]

Aus einer 1898 gegründeten Kupferschmiede wurde im Jahre 1916 die Firma Thieme. Diese errichtete im Jahre 1926 eine größere Montagehalle in der Heinrichstraße und entwickelte sich, dank vieler Aufträge aus der Kaliindustrie und der Rüstungsindustrie, zu einem mittelständischen Unternehmen. Die Fertigung umschloss komplette Heizungs- und Belüftungsanlagen, sowie Rohrleitungen für Dampf-, Gas- und Wasseranlagen. Nach dem Krieg wurde Robert Thieme im September 1948 enteignet. Es erfolgte der Erwerb der Hallenkrananlage der ehemaligen Flak-Kaserne an der Güstener Straße. Der Betrieb hieß zu DDR-Zeiten VEB Rohrleitungsbau Aschersleben fertigte unter anderem Großrohre und baute das Betriebsgelände an der Güstener Straße weiter aus.

Heute produziert die MCE Industrietechnik auf dem Gelände vor allem Rohrleitungen für Kraftwerksanlagen.

Getreide- und Baustoffhandel[Bearbeiten]

Jahresbericht 1929 der G.Ramdohr AG Aschersleben

Die seit 1857 bestehende Firma wurde im Jahre 1868 von Bäckermeister Gustav Adolf Ramdohr übernommen. Durch Handelsbeziehungen und den Ausbau des Eisenbahnnetzes wuchs das Unternehmen Gustav Ramdohr AG rasch und dehnte seine Geschäftsfelder vom Handel mit Weizen und Braugerste bis nach Amerika aus. Vom Firmensitz im Haus am Markt 23 wurde der Betrieb an das Gelände in der Ost/Unterstraße verlagert, wo Anschlussgleise und Kornspeicher errichtet wurden. Ramdohr wurde wiederholt zum Stadtrat gewählt, 1893 als Sachverständiger zur Börsenenquetekommission berufen und 1899 zum kgl. Kommerzienrat ernannt.[4] 1910 übernahmen seine Söhne Willy M. Ramdohr, kinderloser Junggeselle (1865-1940) und Richard Ramdohr die Geschäftsführung. Er war auch Großmeister der Ascherslebener Freimaurerloge. Im ersten Weltkrieg versorgte das Unternehmen die Truppenteile im Osten mit Getreide. Sogar der Deutsche Kaiser war einmal zu Gast bei Kommzienrat Gustav Ramdohr in Aschersleben. 1923 übernahm die Ramdohr AG die Firma A.Nottrodt und vertrieb nun auch Düngemittel, Rauhfutter, Häcksel, Stroh und stellte Stroh-Bauplatten (Solomit) her. Ab ca. 1940 führte der Enkel des Firmengründers, Hans-Richard Ramdohr, mit seiner 1. Ehefrau Annemarie geb. von Arnim[5] gemeinsam und ab 1949 allein das Unternehmen weiter, scheiterte aber an Schikanen des DDR-Regimes und wurde schließlich enteignet. Seine Schwester Liselotte Fürst Ramdohr war Mitglied im inneren Kreis der Nazi-Widerstandsbewegung Weiße Rose und verstarb 2013 im Alter von 100 Jahren. Die geschiedene Ehefrau von Hans Richard Ramdohr heiratete in 2. Ehe den Verleger Wolfgang Volkhardt, der den Ascherslebener KA-BE Briefmarkenalbenverlag mit einer Produktionsfläche von 6.000 m² nach der Republikflucht 1953[6] in Göppingen fortführte und zahlreiche Patente erwarb. Der Ramdohrsche Getreidehandel wurde ab den 1970er Jahren in Form der Nachfolgegesellschaft VEB Ascherslebener Getreidehandel weitergeführt, die später an die Firma Bindewald & Gutting Saalemühle GmbH (heute: Saale Mühle) überging und nach Alsleben verlagert wurde, wo der Getreidehandel mit großen Silos und eigener Hafenanlage bis heute weiter betrieben wird. Der Sohn Hans Ramdohrs, Ulrich Richard Ramdohr, baute außerdem Teile des ehemaligen Ascherslebener Werksgeländes + Zukäufen auf 12.500 m² zu einem Hotel, Veranstaltungs- und Schulungsgebäuden um und betreibt diese Geschäfte neben seinen Immobilien in Süddeutschland erfolgreich. Er hat eine Tochter.

Gewürz- und Samenanbau[Bearbeiten]

Die Tradition des Majorananbaus begann im Jahre 1890, als insbesondere in den Seedörfern um Aschersleben, die Majorankultivierung auf Ackerflächen einsetzte. Im Jahre 1906 wurde das 1. Majoranwerk durch den Unternehmer Gustav Biedermann gegründet und 1918 entstanden in Aschersleben 4 Verarbeitungsbetriebe, und je ein Betrieb in Königsaue, Ermsleben, Cochstedt und Groß-Börnecke. Bereits 1919 wurden 95 Prozent des Bedarfs in Deutschland von Aschersleber Betrieben gedeckt. 1990 wurden 100 Jahre Majorananbau und Verarbeitung in Aschersleben gefeiert. Heute werden verschieden Sorten wie z. B. Thüringer Majoran oder Thüringer Gartenthymian durch die Fa. MAWEA angebaut und verarbeitet.

Den Samenanbau führt der Betrieb Gartenland GmbH als Zweigbetrieb der Quedlinburger Saatzucht durch. Hierzu wurde Anfang des 21. Jahrhunderts im Gewerbegebiet ein neues Werk errichtet. Im Sortiment befinden sich neben Blumensamen auch Zierkürbisse, Sonnenblumen, Asia-Gemüse, Bio-Saatgut und Saatbänder.

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://media.k-plus-s.com/pdf/wachstum_erleben_kapitel_3.pdf
  2. http://www.ag-711.gmxhome.de/geschichte/asn.htm
  3. http://www.regionale-planung.de/harz/pdf/TEP-nachterstedt.pdf
  4. F.C. Drosihn: Aschersleben im 19. Jahrhundert. Aschersleben 1900, (Neudruck Naumburg 2000) ISBN 3-86156-041-0
  5. Genealogisches Handbuch des Adels, Band 117, 1998
  6. Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht, Verlag Chemie 1970