Geschichtskultur

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Der Begriff Geschichtskultur hat sich im deutschen Sprachraum seit den späten 1980er Jahren als Sammelbegriff für vielfältige Erscheinungsformen von Geschichte und dem Umgang mit derselben im gesellschaftlichen Leben etabliert.

Historischer Hintergrund[Bearbeiten]

„Am Anfang“, so formulierte Bernd Schönemann – der derzeit einzige Lehrstuhlinhaber für Didaktik der Geschichte, dessen Professur ausdrücklich mit dem Zusatz der Geschichtskultur gewidmet ist – in seiner Münsteraner Antrittsvorlesung 2006, „stand der Mannheimer Historikertag 1976“.[1] Die deutsche Geschichtsdidaktik hat sich in den ausgehenden 1970er Jahren von einer hauptsächlichen Schulfachdidaktik hin zu einem deutlich erweiterten Interesse am gesamtgesellschaftlichen Umgang mit der Vergangenheit („Geschichtsbewusstsein“) gewandt. Das ging einher mit einem ebenfalls seit den späteren 1970er Jahren stetig ansteigendem öffentlichen Interesse an vor allem der jüngeren deutschen Vergangenheit: „Noch nie zuvor hat sich eine Zeit, eine Nation, eine Generation so reflektiert und reflektierend mit sich befasst; Geschichtserinnerung [… und] Selbstbeobachtung steht hoch im Kurs [… –] auch im politisch-intellektuellen Diskurs“.[2] Die Diskussionen dieser Jahre haben den Grundstein für das Konzept „Geschichtskultur“ gelegt, das Schule und Museum als klassische und bis dahin vornehmlich betrachtete Orte der vermittelnden Verhandlung von Geschichte nun mehr noch als zwei Institutionen neben anderen, aber nicht mehr als absoluten Kristallisationspunkt der Geschichtsdidaktik betrachtete. Diese Diskussion fand zunächst noch unter wechselnden und nicht immer klar voneinander abgegrenzten Begriffen statt (s. unten); „Geschichtskultur“ wurde als einer dieser Begriffe erstmals 1984 im Titel einer einschlägigen Publikation verwendet.[3] Seit den 1990er Jahren wird er verstärkt auch außerhalb der Geschichtsdidaktik rezipiert, weil sich die Einsicht durchgesetzt hat, Geschichtskultur signalisiere zu einem gewissen Grad „die Befindlichkeit einer Gesellschaft“.[4]

Konzeption[Bearbeiten]

Jörn Rüsen, der zu den einflussreichen Vertretern des Konzepts Geschichtskultur zählt, begreift diese als „das Gemeinsame und Übergreifende“ des gesellschaftlichen Umgangs mit der Vergangenheit, sie sei die „praktisch wirksame Artikulation von Geschichtsbewußtsein im Leben einer Gesellschaft“.[5] Geschichtskultur bezeichne somit die Institutionen und Organisationsformen, innerhalb derer kollektiv historischer Sinn gestiftet wird und die in je unterschiedlicher Weise in Beziehung zum individuellen Geschichtsbewusstsein treten können. Denkmäler, Museen oder historische Jubiläen können vom Individuum unbeachtet bleiben, missverstanden oder emphatisch zelebriert werden. Ihre Existenz aber ist übersubjektiv und vom sozialen System abhängig, innerhalb dessen sie gestiftet und mit Sinn aufgeladen werden. In dieser Hinsicht sind auch andere Autoren Rüsen im Wesentlichen gefolgt. Ferner unterscheidet dieser drei Dimensionen der Geschichtskultur:

  • eine kognitive, die sich nach Wahrheitskriterien,
  • eine politische, die sich nach Machtkriterien und
  • eine ästhetische, die sich nach Schönheitskriterien strukturieren lässt.

Diese drei Dimensionen stehen nicht neben- oder gegeneinander, sondern sind in den konkreten Erscheinungsformen von Geschichtskultur auf komplexe und stetig wandelbare Form miteinander verwoben.[6] Dabei wird der kognitiven Dimension traditionell die größte Nähe zur Geschichtswissenschaft zugesprochen; erst in jüngerer Zeit wird die narrativ-ästhetische und politische Dimension auch von wissenschaftlicher Geschichtsschreibung wieder stärker diskutiert und die allzu strikte Gegenüberstellung von Geschichtskultur und Geschichtswissenschaft als vermeintliche Gegensätze in Frage gestellt. Komplementär zur politischen Dimension der Geschichtskultur setzen dagegen die ihrerseits konkurrierenden Konzepte der Geschichtspolitik (Edgar Wolfrum),[7] der Vergangenheitspolitik (Norbert Frei)[8] und der (im angloamerikanischen Sprachraum verbreiteten) Erinnerungspolitik (memory politics)[9] an. Die ästhetische Dimension schließlich wird besonders im Zusammenhang mit den medialen Vermittlungsformen von Geschichte zwischen populärer Geschichtsschreibung (wie z.B. Rudolf Pörtners „Mit dem Fahrstuhl in die Römerzeit“, 1959) und Histotainment betont. So hat der Giessener Geschichtsdidaktiker Siegfried Quandt sehr explizit versucht, das Fernsehen als Leitmedium zeitgenössischer Geschichtskultur zu identifizieren.[10] Dagegen hat sich jüngst, ausgehend von der Einsicht, dass es zwar „Bilder ohne Geschichte, aber keine Geschichte ohne Bilder“ gebe,[11] das tiefer ansetzende Projekt einer Visual History etabliert, wie Gerhard Paul sein 2006 erschienenes, programmatisches „Studienbuch“ betitelt hat.[12]

Das von Rüsen entworfene Konzept hat in seinen Grundzügen weitgehende Aufnahme in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Geschichtskultur gefunden; als Gegenentwurf gilt das Konzept der Erinnerungskultur (s. unten).

An der Weiterentwicklung des geschichtskulturellen Paradigmas hat Bernd Schönemann gearbeitet, der im Anschluss an die konstruktivistische Soziologie von Peter L. Berger und Thomas Luckmann dafür argumentiert, Geschichtsbewusstsein und Geschichtskultur als zwei Zugänge zum selben Phänomen, nämlich als individuelles (Geschichtsbewusstsein) bzw. kollektives (Geschichtskultur) Konstrukt historischer Wirklichkeit zu begreifen.[13] Ohne Rüsens Drei-Dimensionen-Modell zu verwerfen, stellt er ihm eine zweite, vier Dimensionen umfassende Beschreibungsmatrix an die Seite, die besonders die Rolle der Geschichtskultur als soziale Ordnung betont:

  • eine institutionelle, die den Rahmen geschichtskultureller Praxis (Schulen, Archive, Museen, Akademien etc.) beschreibt,
  • eine professionelle, die sich mit den spezifischen Akteuren (Lehrern, Wissenschaftlern, Künstlern etc.)
  • eine mediale, die sich mit den Vermittlungsformen (Buch, Film, Lied etc.), und schließlich
  • eine adressatenspezifische Dimension, die sich mit den Adressaten geschichtskultureller Phänomene (Gruppen, Schichten, Ethnien, Berufe etc.) beschäftigt.

Dabei kommt der institutionellen Dimension eine herausgehobene Stellung zu, insofern sie den Rahmen für die anderen drei erst bereitstellt, zugleich aber auch Aufschluss über den Stellenwert erlaubt, den eine Gesellschaft bestimmten Bezügen zur Vergangenheit beimisst. In historischer Perspektive entwirft Schönemann ein dreistufiges Entwicklungsmodell dreier idealtypischer Epochen, in denen sich jeweils eine Dimension zum „Leitmuster gesellschaftlicher Geschichtskultur“ auspräge:[14]

  • Die Vormoderne unter dem Leitmuster „Geschichte als Nutzen“, die sich dem ciceronischen Topos der „Historia magistra vitae“ verschreibe;
  • die Moderne, die seit der Spätaufklärung und bis weit in das 20. Jahrhundert hinein „Geschichte als Bildung“ als ihr geschichtskulturelles Leitmuster verfolgte, und
  • die postmoderne Eventgesellschaft unter dem Leitmuster „Geschichte als Event“.[15]

Auch Schönemann betont, dass diese drei Epochen nicht als einander ablösend begriffen werden, sondern lediglich als Beschreibungsmodell für die historische Erforschung geschichtskultureller Bedeutungsmuster hilfreich sein sollen. In jüngerer Zeit ist dagegen die Historisierbarkeit der Geschichtskultur ganz grundsätzlich in Frage gestellt worden.

Ist Geschichtskultur historisierbar?[Bearbeiten]

Die Mehrheit der an Rüsen und Schönemann sich anschließenden Forschung ist sich darüber einig, dass Geschichtskultur als ein gesellschaftliches Beziehungsgebilde sowohl beschreibbar als auch in sich selbst historisierbar sei. Das hat in monographischer Form Thomas E. Fischer mit seiner (zum Teil heftig kritisierten) „Geschichte der Geschichtskultur“ (2000) versucht.[16] Auch Schönemann hat mit seinem Entwicklungsmodell betont, Geschichtskultur sei nicht nur historisierbar, sondern sogar „historisierungsbedürftig“.[17] In seiner Münsteraner Antrittsvorlesung hat er weiterhin angeregt, der „Wiederholungsstruktur“ (Reinhart Koselleck) der Geschichtskultur weiter nachzugehen, als deren besonders illustrativen Typus er das historische Jubiläum herausstreicht.[18] Die besondere historische Tiefendimension dieser Wiederholungsstruktur erblickt Schönemann – im Anschluss an die Institutionenlehre Arnold Gehlens – wiederum in den Institutionen der Geschichtskultur (z.B. Archive, Museen etc.) und ihrer unterschiedlich dichten Herausbildung.[19]

Gegen die Historisierbarkeit der Geschichtskultur hat dagegen nachdrücklich Hans-Jürgen Pandel angeschrieben, der vor einer Verwechslung von Geschichtskultur mit Kulturgeschichte warnt.[20] Er definiert Geschichtskultur bedeutend enger als „diejenige von Geschichte durchdrungene Lebenswelt, die unsere Schülerinnen und Schüler umgibt.“[21] Damit fiele ihre Historisierung zugleich aus dem Aufgabenbereich der Geschichtsdidaktik und der Geschichtswissenschaft, genauer: der Kulturgeschichte, zu: „Eine ‚historische Geschichtskultur’ (19. und 20. Jahrhundert) [sei] didaktisch unerheblich“, die „Übertragung des Begriffs Geschichtskultur auf Vergangenheit […] zudem methodisch unsauber“.[22]

Konzeptionelle Abgrenzung zur Erinnerungskultur[Bearbeiten]

Eng dem Konzept der Geschichtskultur verwandt ist dasjenige der Erinnerungskultur. Beide Begriffe haben lange Zeit nebeneinander und fast synonym zueinander existiert – seltener werden sie auch heute noch in dieser Weise verwendet. Auf den ersten Blick ähneln sich beide Konzepte sehr, wenn man mit Christoph Cornelißen Erinnerungskultur begreift als einen „formale[n] Oberbegriff für alle denkbaren Formen der bewussten Erinnerung an historische Ereignisse, Persönlichkeiten und Prozesse […], seien sie ästhetischer, politischer oder kognitiver Natur.“[23] Dabei wird die Nähe zum Konzept der Geschichtskultur schon durch die Verwendung der drei von Jörn Rüsen formulierten Dimensionen geschichts- bzw. erinnerungskultureller Praxis deutlich (s. oben, Abschnitt B). Dagegen betonen Befürworter des Konzepts „Erinnerungskultur“ die gegenüber dem Konzept „Geschichtskultur“ stärkere Akzentuierung des funktionalen Vergangenheitsbezugs für die Gegenwart sowie die bewusste Breite der betrachteten Vergangenheitsbezüge, während dem geschichtskulturellen Konzept eine Überbetonung der kognitiven Seite unterstellt wird. Es wurde dagegen die These vertreten, „daß der Begriff Erinnerungskultur in unserer Gesellschaft mittlerweile über einen derart großen, in der politischen Öffentlichkeit positiv konnotierten Resonanzraum verfügt, daß die etwas unspektakuläre Konzeption der Geschichtskultur beinahe in den Ruch mangelnder politischer Korrektheit gerät, zumindest aber des nötigen medialen Rückenwindes zu ermangeln scheint“.[24] Das scheint im Wesentlich noch immer der Fall zu sein, obwohl das Konzept Geschichtskultur mittlerweile fest im wissenschaftlichen Sprachgebrauch verankert ist. Eine gewisse begriffliche Verunsicherung selbst in Fachkreisen zeigt sich freilich daran, dass sich selbst neueste Arbeiten zum Teil schwer mit einer klaren Trennung tun.[25]

Institutionalisierung[Bearbeiten]

Heute sind in der Bundesrepublik Deutschland zwei Lehrstühle explizit mit dem (zusätzlichen) Arbeitsfeld „Geschichtskultur“ bewidmet. Es handelt sich dabei um die Lehrstühle der beiden exponiertesten Vertreter in der wissenschaftlichen Debatte: Jörn Rüsens Lehrstuhl für „Allgemeine Geschichte und Geschichtskultur“ an der Universität Witten-Herdecke und Bernd Schönemanns Lehrstuhl für „Didaktik der Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Geschichtskultur“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Siehe auch[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. Bernd Schönemann: Geschichtskultur als Wiederholungsstruktur? In: Geschichte, Politik und ihre Didaktik. 34, 2006, S. 182–191, hier S. 182.
  2. Aleida Assmann, Ute Frevert: Geschichtsvergessenheit – Geschichtsversessenheit. Vom Umgang mit deutschen Vergangenheiten nach 1945. Stuttgart 1999, S. 11.
  3. Karl Pellens, Siegfried Quandt, Hans Süssmuth (Hrsg.): Geschichtskultur – Geschichtsdidaktik. Internationale Bibliographie. Paderborn u.a. 1984 (= Studien zur Didaktik, Bd. 3).
  4. Klaus Tenfelde: Geschichtskultur im Ruhrgebiet. In: Gewerkschaftliche Monatshefte, Jg. 47 (1996), S. 240–253, hier S. 243.
  5. Jörn Rüsen: Was ist Geschichtskultur?. Überlegungen zu einer neuen Art, über Geschichte nachzudenken. In: Jörn Rüsen, Theo Grütter, Klaus Füßmann (Hrsg.): Historische Faszination. Geschichtskultur heute. Köln u.a. 1994, S. 3–26, hier S. 5
  6. Dass sie das „nicht wirklich“ seien, hat jüngst allerdings Manfred Seidenfuß in dem von ihm verfassten Teilbeitrag „Mittelalterliches und Mittelalter in der Geschichtskultur“ in dem Gemeinschaftsbeitrag von dems., Thomas M. Buck, Sven Plefka, Friederike Stöckle: Die Aktualität des Mittelalters, in: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik 9 (2008), S. 35–77, hier S. 35–41 konstatiert.
  7. Edgar Wolfrum: Geschichtspolitik in der Bundesrepublik Deutschland. Der Weg zur bundesrepublikanischen Erinnerung 1948–1990. Darmstadt 1999.
  8. Norbert Frei: Vergangenheitspolitik. Die Anfänge der Bundesrepublik und die NS-Vergangenheit. München, 1996.
  9. Vgl. Peter Reichel: Politik mit der Erinnerung. Gedächtnisorte im Streit um die nationalsozialistische Vergangenheit. München u.a. 1995.
  10. Siegfried Quandt: Fernsehen als Leitmedium der Geschichtskultur? Bedingungen, Erfahrungen, Trends. In: Bernd Mütter u.a. (Hrsg.): Geschichtskultur. Theorie – Empirie –Pragmatik. Weinheim 2000, S. 235–249.
  11. Harald Welzer: Das Gedächtnis der Bilder. Eine Einleitung. In: Harald Welzer (Hrsg.): Das Gedächtnis der Bilder. Ästhetik und Nationalsozialismus. Tübingen 1955, S. 7–13, hier S. 8.
  12. Gerhard Paul (Hrsg.): Visual History. Ein Studienbuch. Göttingen 2006.
  13. Bernd Schönemann: Geschichtsdidaktik und Geschichtskultur. In: Bernd Schönemann, Bernd Mütter, Uwe Uffelmann (Hrsg.): Geschichtskultur. Theorie – Empirie – Pragmatik. Weingarten 2000 (= Schriften zur Geschichtsdidaktik, Bd. 11), S. 26–58, hier S. 44ff.
  14. Schönemann: Geschichtskultur als Wiederholungsstruktur (wie Anm. 1), S. 184.
  15. Bernd Schönemann: Die Geschichtskultur der Erlebnisgesellschaft. In: sowie. 30, 2001, S. 135–141.
  16. Vgl. dazu die Kritik von Siegfried Quandt, in: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik 1 (2002), S. 182f.: „[…] Der Anspruch des Bandes wird in keiner Weise erfüllt.“
  17. Schönemann: Geschichtskultur als Wiederholungsstruktur (wie Anm. 1), S. 184.
  18. Schönemann: Geschichtskultur als Wiederholungsstruktur (wie Anm. 1), S. 187f.
  19. Schönemann: Geschichtskultur und Geschichtsdidaktik (wie Anm. 13), S. 46f.
  20. Hans-Jürgen Pandel: Geschichtsunterricht nach PISA. Kompetenzen, Bildungsstandards und Kerncurricula. Schwalbach i. Ts. 2005, S. 131 – gegen diese Ausführungen hat Schönemann: Geschichtskultur als Wiederholungsstruktur (wie Anm. 1), S. 185ff. erneut Position bezogen, der ihnen vorwirft, „präsentistisch verengt“ (S. 186) zu argumentieren.
  21. Pandel: Geschichtsunterricht nach PISA (wie Anm. 20), S. 40.
  22. Hans-Jürgen Pandel: Geschichtskultur. In: Hans-Jürgen Pandel, Ulrich Mayer, Gerhard Schneider, Bernd Schönemann (Hrsg.): Wörterbuch Geschichtsdidaktik. Schwalbach i. Ts. 2006, S. 74f., hier S. 75.
  23. Christoph Cornelißen: Was heißt Erinnerungskultur? Begriff – Methoden – Perspektiven. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht. 54, 2003, S. 548–563, hier S. 555.
  24. Marko Demantowsky: Geschichtskultur und Erinnerungskultur – zwei Konzeptionen des einen Gegenstandes. Historischer Hintergrund und exemplarischer Vergleich. In: Geschichte, Politik und ihre Didaktik. 33, 2005, S. 11–20, hier S. 18.
  25. Vgl. Barbara Korte, Sylvia Paletschek, Wolfgang Hochbruck: Einleitung. In: Barbara Korte, Sylvia Paletschek, Wolfgang Hochbruck (Hrsg.): Der Erste Weltkrieg in der populären Erinnerungskultur. Klartext, Essen 2008, ISBN 978-3-89861-727-7. (Schriften der Bibliothek für Zeitgeschichte, Neue Folge. Band 22), S. 7–24, hier S. 11f.

Literatur[Bearbeiten]

  • Marko Demantowsky: Geschichtskultur und Erinnerungskultur – zwei Konzeptionen des einen Gegenstandes. Historischer Hintergrund und exemplarischer Vergleich, in: Geschichte, Politik und ihre Didaktik 33 (2005), S. 11–20.
  • Elisabeth Erdmann: Geschichtsbewußtsein – Geschichtskultur. Ein ungeklärtes Verhältnis. In: **Geschichte, Politik und ihre Didaktik. 35, 2007, S. 186–195.
  • Wolfgang Hasberg: Erinnerungskultur – Geschichtskultur, Kulturelles Gedächtnis – Geschichtsbewußtsein. Zehn Aphorismen. In: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik. 3, 2004, S. 198–206.
  • Hans-Jürgen Pandel: Geschichtskultur. In: Hans-Jürgen Pandel, Ulrich Mayer, Gerhard Schneider, Bernd Schönemann (Hrsg.): Wörterbuch Geschichtsdidaktik. Schwalbach i. Ts. 2006, S. 74f.
  • Dietmar von Reeken: Geschichtskultur im Geschichtsunterricht. Begründungen und Perspektiven. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht. 55, 2004, S. 233–240.
  • Jörn Rüsen: Was ist Geschichtskultur? Überlegungen zu einer neuen Art, über Geschichte nachzudenken. In: Jörn Rüsen, Theo Grütter, Klaus Füßmann (Hrsg.): Historische Faszination. Geschichtskultur heute. Köln u.a. 1994, S. 3–26. Nachdruck in: Jörn Rüsen: Historische Orientierung. Über die Arbeit des Geschichtsbewußtseins, sich in der Zeit zurechtzufinden. Köln u.a. 1994, S. 211–234.
  • Bernd Schönemann: Geschichtsdidaktik und Geschichtskultur. In: Bernd Mütter, Bernd Schönemann, Uwe Uffelmann (Hrsg.): Geschichtskultur. Theorie – Empirie – Pragmatik. Weinheim 2000, S. 26-58.

Weblinks[Bearbeiten]