Gesindehaus

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Gesindehaus des Schlosses Klingenberg
Blick in den Wohn- und Schlafbereich einer Gesindewohnung im Umstädter Museum Gruberhof

Als Gesindehaus oder Häuslingshaus werden die Häuser zum Beispiel auf einem Gutshof bezeichnet, in denen das Gesinde übernachtete. Solche Einrichtungen waren nur bei Wohlhabenden anzutreffen, die sich die Mägde und Knechte auch leisten konnten. Als „Häuslinge“ wurden Landarbeiter bezeichnet, die auf dem Bauernhof ihren Dienst taten und dafür gegen geringe Miete, oder zum Teil auch mietfrei, in dem Haus wohnen durften.

Im Zuge des Aussterbens von Gesinde als Beruf, verloren auch die Gesindehäuser an Bedeutung, da Landwirte heutzutage vermehrt auf normale Arbeitskräfte aus dem Arbeitsmarkt zurückgreifen.