Gespenster im Schloß

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Gespenster im Schloß
Originaltitel Sherlock Holmes Faces Death
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1943
Länge ca. 70 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Roy William Neill für Universal Studios
Drehbuch Bertram Millhauser
Produktion Roy William Neill
Musik Hans J. Salter
Kamera Charles van Enger
Schnitt Fred R. Feitshans junior
Besetzung

Gespenster im Schloß (alternativ: Sherlock Holmes sieht dem Tod ins Gesicht; Das tödliche Ritual)[1] aus dem Jahre 1943 ist der siebte Film der berühmten „Sherlock Holmes“-Serie mit Basil Rathbone.

Handlung[Bearbeiten]

Auf dem Manor der Familie Musgrave ist eine Station für geistig verwirrte Offiziere eingerichtet – die Handlung spielt im Zweiten Weltkrieg. Dr. Watson vertritt einen Kollegen, doch schon bald nach seiner Abkunft wird auf den Chefarzt Sexton ein Anschlag verübt. Watson ruft seinen Freund Sherlock Holmes, den Meisterdedektiv, zur Hilfe. Doch Holmes kommt zu spät, denn Geoffrey, das Familienoberhaupt der Musgraves, wird ermordet im Park aufgefunden. Geoffrey ist bestrebt gewesen, die Ehe seiner Schwester Sally mit dem Offizier Vickery zu verhindern; und so wird Vickery von der Polizei um Inspector Lestrade als Hauptverdächtiger festgenommen.

Sally und Holmes glauben jedoch an die Unschuld von Vickery. Holmes befragt das neue Familienoberhaupt Philip und dieser erzählt ihm von einem uralten und tödlichen Ritual der Familie. Kurz darauf sind Philip und sein geheimnistuerischer Butler Alfred verschwunden. Dennoch gelingt es Holmes, den Täter zu fassen und Vickery von dem Verdacht zu befreien.

Hintergründe[Bearbeiten]

„Gespenster im Schloss“ hält sich für die Filmreihe sehr genau an die Romanvorlage von Sir Arthur Conan Doyle. Die Filmemacher haben den Großteil der Darsteller aus „The Musgrave Ritual“ von 1893 übernommen. Aus dem Roman stammt auch die Idee, ein codiertes Ritualgedicht als Wegbeschreibung zu benutzen. Im Gegensatz zu den vorherigen Filmen der Reihe, die alle von der Propaganda der Alliierten im Zweiten Weltkrieg gegen die NSDAP und Deutschland bestimmt waren, bildet dies im Film nur den Grund, warum auf dem Manor geistig Verwirrte untergebracht sind. Der Film ist zusammen mit anderen Filmen der Reihe auf DVD erhältlich.

Kritik[Bearbeiten]

(…) Interessant sind die dargestellten Soldaten: sie werden als durch den Krieg traumatisierte, menschliche Wracks dargestellt. Der Krimi präsentiert eine neue Seite von Sherlock Holmes. Spuk und Aberglaube werden hier als Spannungsfaktoren eingesetzt. Die Mischung zwischen Mystery und Rationalität bekommt der legendären Detektivenreihe nicht gut. Die Zeichen der Moderne, die sonst die Sherlock-Holmes-Abenteuer tragen, werden zu sehr verwischt. – Filmreporter.

Weblinks[Bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten]

  1. Gespenster im Schloss auf filmreporter.de. Abgerufen am 23. August 2013