Gettenbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

50.2413888888899.1675172Koordinaten: 50° 14′ 29″ N, 9° 10′ 3″ O

Gettenbach
Gemeinde Gründau
Höhe: 160–406 m
Fläche: 13,57 km²
Einwohner: 437 (31. Dez. 2010)
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 63584
Vorwahl: 06058

Gettenbach ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde Gründau im Main-Kinzig-Kreis in Hessen. Der Ort hat seinen Namen durch den gleichnamigen Bach, den Gettenbach, der durch die Gemarkung des Ortsteils und die des Ortsteils Hain-Gründau in den Fluss Gründau fließt. (Einen Bach gleichen Namens gibt es in dem Ortsteil Klein-Bicken in der Gemeinde Mittenaar, Lahn-Dill-Kreis.)

Lage, Grenzen, Größe[Bearbeiten]

Forsthaus
Backhaus

Die Gemarkung des Gründauer Ortsteils liegt wie die des Ortsteils Breitenborn vollständig im Büdinger Wald (Haupteinheit 143 nach der Liste der naturräumlichen Einheiten in Hessen). Der Anteil des Waldes an der Gemarkung beträgt über 90 %.

Gettenbach grenzt im Norden an die Gemarkung der Gründauer Ortsteile Hain Gründau und Breitenborn und der Stadt Büdingen, im Osten an die Gemarkungen der Stadtteile Wittgenborn und Wächtersbach der Stadt Wächtersbach, im Süden an die Gemarkungen der Stadtteile Haitz, Gelnhausen und Roth der Stadt Gelnhausen und im Süden und Westen an die des Gründauer Ortsteils Lieblos.

Die Gemarkung des Ortsteils umfasst 1363 ha (davon 1272 ha Wald).

In Gettenbach befindet sich der geographische Mittelpunkt der Gemeinde Gründau (im Unterdorf, vor der Südwand der alten Mühl-Scheune (=Mühl-Scheuer) der ehemaligen Gettenbacher Getreidemühle im Unterdorf auf dem Bürgersteig).[1]

Geologie und Naturraum[Bearbeiten]

Der Büdinger Wald ist nach der naturräumlichen Gliederung Deutschlands ein nach Norden über die Kinzig vorspringender Spessart-Ausläufer, der zum Hessisch-Fränkischen Bergland (Haupteinheitengruppe 14) gezählt wird. Dieser schiebt sich von Süden vor die gegen das Rhein-Main-Tiefland (Haupteinheitengruppe 23) gerichtete Südabdachung des Vogelsberges. Als nordwest-südost-verlaufende Buntsandsteinscholle von 350 bis 410 m Höhe bildet er im Wesentlichen eine Sandsteinhochfläche, auf deren lehmigen Sandböden sich ein fast geschlossenes Waldgebiet befindet, zum größeren Teil Laubwälder,[2] insbesondere das große unzerschnittene Gebiet nördlich Gelnhausen bis ins Litterbachtal (im Ortsteil Breitenborn), das Gebiet liegt bis auf die Ränder in der Gemarkung Gettenbach.

In der Gemarkung befinden sich drei Sandsteinbrüche, die aber seit ca. 1960 nicht mehr in Betrieb sind; ein Basaltsteinbruch (am Eichelkopf, 385 m über NN) ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts nicht mehr in Betrieb. Basalt wurde danach in dem nördlich gegenüber liegenden Bergrücken in der Gemarkung Breitenborn abgebaut (der Basaltsteinbruch Breitenborn war der größte Basaltbruch in den alten Bundesländern).[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Historische Schreibweisen des Ortsnamens[Bearbeiten]

Gettenbach wird in den historischen Urkunden als Gettenbach (1252), Gettinbach (1369, 1377), Jettenbach (1375), Gettenbach (1380), Gettinbach (1515), Göttebach (1732), Gertenbach (1771), Getebach (1797) bezeichnet.

Vorgeschichte und Forsthof im Mittelalter[Bearbeiten]

Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahre 1252[4] als Hube (die Forsthuben umfassten 25 Hektar Land mit Haus, Scheune und Stall[5]) eines reitenden Försters[6] im Büdinger Wald (heute Jagdschloss). Aber bereits in vorgeschichtlicher Zeit haben auf dem Gebiet der Gemarkung Menschen gelebt: Spuren steinzeitlicher Besiedlung fanden sich am Wetzstein (251 m über NN) Steinbeile. Die ebenfalls aus der Jungsteinzeit stammenden Hügelgräber besonders im Süden der Gemarkung wurden von den Schnurkeramikern angelegt. In den Tälern und am Rande des Büdinger Waldes siedelten bereits in der Latènezeit Menschen (5. bis 1. Jahrhundert v. Chr.): Kelten, später Römer (östliches Grenzgebiet vor dem römischen Wetterau-Limes mit den beiden Kastellen Rückingen und Marköbel), der Limes vom Main in Richtung Norden[7] verlief hier als Westgrenze des vermutlich im Mittelalter entstandenen Wildbanns Büdinger Wald (durch die Franken - karolingischer Depotfund im Köhlerkopf, einer Rodung im Gettenbacher Wald).

Gemeinsame Einrichtungen mit dem Nachbarort Hain-Gründau im 16. und 17. Jahrhundert[Bearbeiten]

Für die Zeit Ende des Mittelalters und Anfang der Neuzeit liegen nur wenige schriftliche Zeugnisse vor. Eine Ende des 19. Jahrhunderts angekündigte Gettenbacher Chronik wurde nicht publiziert und ist seitdem verschollen. 1550 führten die Isenburger die Lehre der Reformation ein ("es wird evangelisch gepredigt", die drei bedeutenden Klöster der Grafschaft, Selbold (in der Stadt Langenselbold), Marienborn und Meerholz wurden säkularisiert), 1581 wurde eine eigenständige Pfarrei in Hain-Gründau, dem nordwestlichen Nachbarort von Gettenbach, errichtet. Die dortige Kirche wurde ausgebaut. In den Kirchenrechnungen taucht neben Vonhausen (Frohnhausen, das Nachbardorf Hain-Gründaus im Nordwesten) auch Gettenbach auf, das Beiträge für den Kirchenbau zahlte. Auch den Friedhof hatten Hain-Gründau und Gettenbach gemeinschaftlich.[8] 1583 lässt sich anhand der Beiträge für den Kirchenfonds die Anzahl der Häuser von Hain-Gründau mit 47, die von Gettenbach mit 37 und Vonhausen mit 36 ermitteln.[9]

1548 arbeiteten in Hain-Gründau und in Gettenbach je ein Eschenbrenner (= Pottaschensieder), sie durften ab 1551 nur noch "liegend Uhrholtz" (= Leseholz) verwenden, weil der Büdinger Wald durch den Holzverbrauch der Köhler[10][11] sehr gelichtet war.[12]

Rüstungsbetrieb: Eisenschmelze; Glashütte und Weinbau im 17. Jahrhundert[Bearbeiten]

Auf dem Gelände des Forsthofs in Gettenbach war Anfang des 17. Jahrhunderts eine "beachtliche" Eisenschmelze.[13] Die Hüttenleute kamen aus Thüringen (Ilmenau, Mansfeld, Schmalkalden). Am Rande der Gemarkung nach Norden zu (Getreide-Mühle Hain-Gründau) soll eine Kupferschmelze gewesen sein.[14][15] Im Jahre 1620 arbeitete die Eisenhütte – wie die anderen im Büdinger Land – auf Hochtouren, in Gettenbach wurde ein zweiter Ofen angeblasen, um Munition (Bomben, Stückkugeln und Granaten) für die Schlachten des Dreißigjährigen Krieges herzustellen. Die Produktion entwickelte sich bis 1630 gut, ging dann aber mangels Holz für die Kohlenherstellung erheblich zurück.[16] Erst nach Kriegsende (1648) entwickelte sich die Köhlerei wieder; 1661 kohlte ein Köhler aus Kalbach die ausgedehnten Anflugwälder auf Äckern und Wiesen ab und verkaufte die Kohlen nach Gelnhausen, Hailer und Rothenbergen. 1689 sollen 2063 Clafter Holz (ca. 7 000) von 32 Holzmachern (=Holzhauer, darunter auch drei Tyroler) gehauen worden sein, die an den Gettenbacher Schmelzofen geliefert worden seien.[17] 1691 soll in Erwartung einer günstigen Konjunktur der Ysenburger Hofjude Meyer zur Weißen Rose die beiden bisher in Eigenregie der Grafen geführten Eisenwerke in Büdingen und Gettenbach gepachtet haben, er verschiffte Artilleriemunition über den Hanauer Mainhafen an die Rheinfront.[18] Ab Anfang des 19. Jahrhunderts verdrängte die Steinkohle die Holzkohle aus dem Büdinger Wald.[19]

Später entstand eine Glashütte (1682 erwähnt). Am Südhang des Wetzsteins ist Wein angebaut worden; ... an der Stelle fröhlicher Winzer die bleichen Schatten eines Feuerofens, Gefäße formend, welche fremden Rebensafte zum Aufenthalte dienen sollen...[20] Eine weitere Glashütte, die die ysenburg-büdingischen Grafen (alle Speziallinien) im heute als Schulgrund (früher eher Schorlgrund wegen des früher leicht perlenden Quellwassers dort) bezeichneten Talgrund östlich des Dorfes gemeinschaftlich errichteten und betrieben (1698), ist bald wieder eingegangen.[21]

Papiermühle und jüdische Einwohner im 18. und 19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Im 18. und 19. Jahrhundert gab es neben anderen Mühlen auch eine Papiermühle am östlichen Ortsrand; Papier mit dem Wasserzeichen der Gettenbacher Papiermühle soll Goethe benutzt haben, und es soll bis nach New York gelangt sein.[22][23] Die Papiermühle soll 1748 sogar so viel Gewinn für die Herrschaft abgeworfen haben, dass diese eine Hütte zur Kupferverarbeitung in Gettenbach errichten wollte, weil die alte Schmelze in Hain-Gründau unbrauchbar geworden war; die Grafen entschieden sich dann jedoch dafür, das Hain-Gründauer Erz in Bieber verhütten zu lassen.

Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof im Gettenbacher Wald
aus Wikimedia commons

Vom 18. bis Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in dem Dorf viele jüdische Einwohner (1790: 62 = 23 % von insgesamt 273 Einwohnern[24]; 1835: 44, etwa 20 % der Bevölkerung); bereits Anfang des 19. Jahrhunderts soll es in dem zwei herrschaftliche Höfe und 20 Wohnhäuser zählenden Dorf eine Synagoge gegeben haben.[25] [26] Jedenfalls beantragte bereits 1828 der Gemeindeälteste Jonas Grünebaum die Anstellung eines Lehrers für die zehn schulpflichtigen Kinder. In den 1850er und 1860er Jahren erteilte Lehrer Baruch Strauß aus Lieblos den Religionsunterricht[27]; die jüdische Gemeinde soll damals über 50 Mitglieder gehabt haben.[28] Jüdische Deutsche, die in Gettenbach geboren sind, fielen als Soldaten im Ersten Weltkrieg. Das Dorf hat einen jüdischen Friedhof, der auch Begräbnisplatz für die in Gettenbach geborenen aber anderswo gestorbenen Juden gewesen ist.[29]

Ein Ortsgrundriss des Königlichen Kartographischen Instituts in Berlin von 1858 weist das "das Jagdschloss" (= Bezeichnung auf der Flurkarte) im Oberdorf, den Hühnerhof am westlichen Gemarkungsrand, den 1831 angelegten Friedhof (Mitteldorf) und fast 20 weitere Gebäude, darunter eine Getreidemühle (Unterdorf) und das Schulgebäude (Mitteldorf) aus.[30] 1827 wird die Einwohnerzahl mit 240 angegeben, davon 42 Juden; 1880 werden (in 32 Häusern) 196 Einwohner, 1885 = 164, 1895 = 138 Einwohner genannt, hinzu kommen noch der Gutsbezirk Schloss und Hühnerhof, wo für 1880 (3 Häuser) 26 Einwohner und 1885=20 Einwohner genannt werden.[31]

WMTS – Bunkergürtel von der Wetterau bis Klingenberg am Main vor dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Altes Schulhaus in Gettenbach, erbaut ca. 1840, Schulhaus von Mitte des 19. Jahrhunderts bis Mitte des 20. Jh.
aus Wikimedia commons

Zwischen 1936 und 1937 errichtete das Deutsche Reich einen militärischen Bunkergürtel zwischen Büdingen in der Wetterau und dem unterfränkischen Klingenberg in Bayern unter dem Namen Wetterau-Main-Tauber-Stellung (WMTS). Sie sollte das Reichsgebiet vor einem schnellen Angriff schützen, der zur Abspaltung der südliche Hälfte Deutschlands hätte führen können. Unter Beachtung der Regelungen des Versailler Vertrages bot ihre Lage die am weitesten westlich gelegene, taktisch und technisch sinnvolle Möglichkeit, den Vormarsch eines Angreifers zu verzögern. Anlagen der Stellungen im Büdinger Wald befinden sich auch in Gettenbach.[32] Der Bunker im Wetzstein ist nach 1945 gesprengt, kleinere fernmeldetechnische Anlagen hinter der Bunkerlinie sind zugeschüttet worden.

Da die Gefahr durch Tieffliegerangriffe der alliierten Luftstreitkräfte ab 1943 zunahm, baute die Gemeinde einen Fußweg (das Schulpfädchen) für die Schulkinder aus dem Oberdorf des Ortes zum Schulhaus im Mitteldorf, der durch die Terrassen der früheren Weingärten am Fuß (des seit Mitte des 19. Jahrhunderts) vollständig bewaldeten Wetzstein (255 m Höhe) führte. Die Bäume sollten den Schulkindern Schutz vor Tieffliegerangriffen bieten.

Kriegsgefangenenlager: Arbeitskommando 781 des Stalag IX B[Bearbeiten]

Im Herbst 1941 wurden im ehemaligen Steinbruchgelände (Sandsteinbruch im Oberdorf) zwei Baracken zur Unterbringung sowjetischer Kriegsgefangener gebaut (für 35 bis 40 Mann). Für die Bewachung waren drei Soldaten aus dem Mannschaftsstamm- und Straflager (Stalag) IX B in Bad Orb-(Wegscheide) verantwortlich (Arbeitskommando 781 Gettenbach; ein weiteres Lager befand sich im Nachbarort Breitenborn im dortigen Basaltsteinbruch). Die beiden Baracken dienten nach dem Zweiten Weltkrieg als Wohnung von Evakuierten aus dem Rhein-Main-Gebiet.[33]

Kriegskrankenhaus und heilpädagogische Einrichtung[Bearbeiten]

Im Ort steht auf dem Gelände des ehemaligen "herrschaftlichen Hofes", des mittelalterlichen Forsthofs, ein Vierseithof, das zwischen 1841 bis 1857 erbaute Jagdschloss Gettenbach: Zunächst Witwensitz der Grafen zu Ysenburg und Büdingen in Meerholz, dann ab 1940 ein Heim für den weiblichen Reichsarbeitsdienst[34] und schließlich ab 1944 ein ausgelagertes Krankenhaus mit 150 Betten (Friedrichsheim, Universitätsklinik Frankfurt am Main[35]). Das Anwesen befindet sich ab 1958 im Besitz der IB-Behindertenhilfe Main-Kinzig, es war zunächst Rehabilitationszentrum, später dann eine heilpädagogische Wohneinrichtung für geistig und körperbehinderte Menschen[36] mit Tagesstätte.[37]

Gebietsreform Anfang der 1970er Jahre und Verlust der Selbständigkeit[Bearbeiten]

Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen kam der bis dahin selbständige Ort am 31. Dezember 1971 zur Gemeinde Gründau.[38]

Einwohnerentwicklung 1820 bis 2010[Bearbeiten]

Einwohner 1790 1820 1827 1835 1840 1855 1880 1885 1895 1914 1919 1925 1933 1939 1948 1949 1961 1970 1972 1993 2010
Gettenbach[39] 273 236 240 258 277 293 196 185 138 157 156 191 158 152 285 289 239[38] 257[38] 281 403[40] 437

Öffentliche Einrichtungen der Gemeinde[Bearbeiten]

Im Ort gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus (erbaut 1970, 1992 umgebaut).

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten]

Ein Künstler hat in Gettenbach neben Gemälden auch andere Objekte im Außenbereich geschaffen.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Am westlichen Ortsrand befinden sich die ab 1981 restaurierten Gebäude des ehemaligen (neuen) "herrschaftlichen Hofes" (heute Gut Hühnerhof[41], mit einem öffentlichen Golfplatz (nicht vereinsgebunden, nur Platzreife erforderlich). Die Betreiber von Gut Hühnerhof haben westlich des 9-Loch-Platzes einen weiteren 18-Loch-Platz mit einem baulich interessanten Clubhaus in exponierter Lage (Chinesisches Teehaus in unendlichem Grün) angelegt[42], der am 26. April 2014 eröffnet worden ist.[43]

Ca. 200 m hohe Windkraftanlagen im Südosten des Büdinger Waldes an den
Vier Fichten aus ca. 4 km Entfernung

Ein Investor (Renertec GmbH, Brachttal) baute 2013 am östlichen Rand der Gemarkung, an den Vier Fichten (406 m über NN), Windkraftanlagen (WKA), und zwar zwölf Windräder mit einer Nabenhöhe von bis zu 140 m und einem Rotordurchmesser von 110 m zu beiden Seiten der Gemeindegebietsgrenze von Gründau und Wächtersbach, sieben davon in den Gemarkungen von Wächtersbach, fünf in den Gründauer Gemarkungen.[44]

Hauptartikel: Vier Fichten

Bekannte Personen aus Gettenbach[Bearbeiten]

William C. Farr (* 13. März 1841 in Gettenbach; † 14. Februar 1921 in Bayonne) war der fünfte Bürgermeister von Bayonne, New Jersey, USA von 1891 bis 1895.[45] Er wanderte in jungen Jahren in die USA aus (1861 Baltimore, 1862 Bayonne), war wirtschaftlich und politisch erfolgreich und starb an der Spanischen Grippe.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gettenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Mittelpunkt liegt in Gettenbach. in: Gelnhäuser Tageblatt Extra v. 25. Juli 2012.
  2. http://atlas.umwelt.hessen.de/servlet/Frame/atlas/naturschutz/naturraum/texte/ngl-hf.htm, dort Nr. 143 Büdinger Wald.
  3. Für die Verteilung zwischen Sandstein und Basalt im Gebiet der Gemarkungen der Ortsteile Gettenbach und Breitenborn der Gemeinde Gründau s. http://www.sgv-ev.de/page/index.php?page=wasser&cur=karte
  4. Die Jubiläumsfeier 750 Jahre Gettenbach fand am 3. August 2002 statt, s. Armin Habermann und Monika Schumann unter Mitwirkung von Ingo Evers und Friedrich Hühn: 750 Jahre Gettenbach – Szenen aus der Dorfgeschichte in Grindaha 12, Gründau (Veröffentlichungen des Geschichtsvereins Gründau e. V.) 2002, S. 11–31
  5. Walter Nieß: Das Weistum des Büdinger Waldes – Eine Forstgesetzgebung aus dem Jahr 1380, in: Mitteilungsblatt der Naturkundestelle des Main-Kinzig-Kreises, 5. Jahrgang, Heft 3, Gelnhausen 1993, S. 13
  6. Fritz Knusse, auch de Knuße, später Knoße, Knoßen (1474): Steuerliste der 44 Steuerpflichtigen (Einwohner und Grundbesitzer) von Gettenbach – 1474 in: Heinrich P. Göbel Der Hühnerhof – Urkundengeschichte Grindaha 5, Gründau (Veröffentlichungen des Geschichtsvereins Gründau e.V.) 1995, 34 S.
  7. Karl Arnd: Der Pfahlgraben nach den neuesten Forschungen und Entdeckungen. Nebst Beiträgen zur Erforschung der übrigen römischen, wie auch der germanischen Baudenkmale in der unteren Maingegend. Zweite vermehrte Ausgabe, Heinrich Ludwig Brönner, Frankfurt am Main 1861, S. 10
  8. Gustav Schöner: Geschichte des Dorfes Hain-Gründau – Skizze, Büdingen (A. Heller’sche Hofbuchdruckerei) 1891, S. 20 unter Berufung auf eine Kirchenrechnung von 1578
  9. Gustav Schöner: Geschichte des Dorfes Hain-Gründau – Skizze, Büdingen (A. Heller’sche Hofbuchdruckerei) 1891, S. 21
  10. Jürgen Ackermann: Instruction für die Köhler, in: Zwischen Vogelsberg und Spessart, Heimat-Jahrbuch 1995, Gelnhausen (Kreisausschuß des Main-Kinzig-Kreises) 1994, S. 66 ff.
  11. Jürgen Ackermann: Köhler im Büdinger Wald, in: Zwischen Vogelsberg und Spessart, Heimat-Jahrbuch 1995, Gelnhausen (Kreisausschuß des Main-Kinzig-Kreises) 1994, S. 68 ff.
  12. Walter Nieß: Köhlerei und Viehweide im Büdinger Wald in Sammlungen zur Geschichte von Wächtersbach, Band II (1990–1995), Heimat- und Geschichtsverein Wächtersbach e. V. (15. Lieferung, Nr. 93, August 1990), 8.2.1.1, S. 3, ISSN 09312641
  13. Heinrich P. Göbel Kupfer und Silber im Gründautal, in Grindaha, Jahreshefte des Geschichtsvereins Gründau e. V., Gründau 2011, S. 102 ff.
  14. Heinrich P. Göbel: Beiträge zur Geschichte von Gettenbach in: Grindaha 1, Jahreshefte des Geschichtsvereins Gründau, 1987, S. 29 ff.
  15. Ueber das Vorkommen von Eisenerzen und deren Gewinnung im östlichen Theil der Provinz Oberhessen. Der Berggeist, Zeitung für Berg-, Hüttenwesen und Industrie, Köln (No. 13, II. Jahrgang) 31. März 1857, S. 150.
  16. Jürgen Ackermann datiert die Rüstungsproduktion auf die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg für das Jahr 1680 (Gräfin Maria Charlotte), ohne aber eine Quelle anzugeben, in In Gettenbach wurden vor 300 Jahren Kanonenkugeln und Bomben gegossen in: Zwischen Vogelsberg und Spessart, Gelnhäuser Heimat-Jahrbuch 1994, S. 85–88
  17. Heinrich P. Göbel: Der Büdinger Wald – Zur Geschichte der Holznutzung seit dem 17. Jh. in: Zwischen Vogelsberg und Spessart, Jahreskalender für Familie und Heim in Stadt und Land zwischen Vogelsberg und Spessart, Gelnhäuser Heimat-Jahrbuch 1995, Gelnhausen 1994, S. 41–43
  18. Jürgen Ackermann: Verschuldung, Reichsdebitverwaltung, Mediatisierung – Eine Studie zu den Finanzproblemen der mindermächtigen Stände im Alten Reich – Das Beispiel der Grafschaft Ysenburg-Büdingen 1687–1806, Schriften des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde 40, Marburg: 2002, S. 39 f., ISBN 3-921254-93-0 unter Berufung auf Lucien Bély/Jean Bérenger/André Corvisier: Guerre et paix dans l'Europe du XVIIe siècle, Paris: 1991, S. 226 ff.
  19. Walter Nieß Köhlerei und Viehweide im Büdinger Wald in Sammlungen zur Geschichte von Wächtersbach, Band II (1990-1995), Heimat- und Geschichtsverein Wächtersbach e. V., 15. Lieferung, Nr. 93, August 1990, 8.2.1.1 S. 7 f., ISSN 09312641
  20. Erwin Rückriegel: Gründauer Landwirtschaft im Jahre 1822. in Grindaha, Jahreshefte des Geschichtsvereins Gründau e. V., Gründau 1987, S. 46 ff. (Nachwort zu Johann Heinrich Cassebeer: Beschreibung des landwirtschaftlichen Geschäfts-Bezirks Gelnhausen, Stichwort "Gettenbach" in: Landwirtschaftliche Zeitung für Kurhessen, Kassel, Monat Februar, 1827).
  21. Ludwig Bickell (Hrsg.) Die Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Cassel (Band 1) Kreis Gelnhausen, Textband Marburg, 1901 S. 144 f.
  22. Zu den Wasserzeichen im Papier und der wirtschaftlichen Lage der Papiermühlen: Robert Große-Stoltenberg: Die Gettenbacher Papiermühle in: Kreis Büdingen, Wesen und Werden, Büdingen, 1956 S. 369, 377 ff. und den "Sammlungen zur Geschichte Wächtersbachs" (Nr. 127, 21 Seiten)
  23. Zur wirtschaftlichen Lage der Papiermüller in Gettenbach und zur Armenfürsorge in Kurhessen Anfang des 19. Jahrhunderts: Norbert Breunig Von Unternehmern und Vagabunden, Ein Bericht über zwei Bewohner der Gettenbacher Papiermühle. in: Grindaha, Jahreshefte des Geschichtsvereins Gründau e.V., Heft 20, 2011.
  24. J. D. A. Hoeck (1763–1839; spätere Schreibweise: Johann Daniel Albrecht Höck), Historisch-statistische Topographie der Grafschaft Oberisenburg, Jäger, Frankfurt am Main: 1790
  25. Johann Heinrich Cassebeer Beschreibung des landwirtschaftlichen Geschäfts-Bezirks Gelnhausen ..., S. 60 ff.
  26. für 1858 belegt in der von Bürgermeister Ewig (Breitenborn A.W.) zusammengestellten Statistische Erhebung von Breitenborn Amts Wächtersbach vom 4. Februar 1858 (Transkription von Wilfried Günther auf Grund der Urkunde H3 82 Wächtersbach im Hessischen Staatsarchiv Marburg), in: Grindaha Heft 21, Jahreshefte des Geschichtsvereins Gründau e.V., Gründau 2011, S. 6
  27. http://www.alemannia-judaica.de/lieblos_synagoge.htm
  28. Jürgen Ackermann: Jüdische Schulen im Kreis Gelnhausen in: Zwischen Vogelsberg und Spessart, Jahreskalender für Familie und Heim in Stadt und Land zwischen Vogelsberg und Spessart, Gelnhäuser Heimat-Jahrbuch 1986, Gelnhausen 1985, S. 87–92.
  29. http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/gsearch/mode/list/setmode/list/page/1/current/20/sn/juf?q=Gettenbach
  30. Klaus von Berg: Ortsgrundriss von Gettenbach in Karte Raum Gründau und Ortsgrundrisse (1858), in: Grindaha 1 (veränderte Ausgabe), Jahreshefte des Geschichtsvereins Gründau e. V., Gründau 1993, S. 53
  31. Friedrich Hühn: Ein Gang durch Gettenbach anlässlich der Heimatgeschichtlichen Ortsbegehung der Herbsttagung der Heimatstelle des Main-Kinzig-Kreises, in: Mitteilungsblatt – Beiträge zur Heimatgeschichte – der Heimatstelle des Main-Kinzig-Kreises, 19. Jahrgang (Heft 1, I. Quartal 1994), Gelnhausen 1994, S. 91 f.
  32. http://der-weltkrieg-war-vor-deiner-tuer.de.tl/Gr.ue.ndau-Gettenbach.htm
  33. Siegfried Schönborn: Kriegsgefangene und Fremdarbeiter in unserer Heimat 1939–1945, Gelnhausen (Heimatverlag Pressehaus Naumann) 1994, S. 60
  34. Gerhard Freund Erst freiwillig, dann unter Zwang – Heimat unterm Hakenkreuz, Teil 33, "Reichsarbeitsdienst": NS-Erziehungssystem vor Ort, Gelnhäuser Tageblatt (GT) vom 9. Juli 2013, S. 18
  35. http://www.orthopaedische-uniklinik.de/unsere-fachklinik/geschichte/ und 75 Jahre Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim in Frankfurt am Main 1914-1989, Frankfurt 1989, S. 40
  36. http://internationaler-bund.de/index.php?id=7695
  37. http://internationaler-bund.de/index.php?id=9998
  38. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 362.
  39. R. Heuchert und Martin Schäfer Zahlentafel über die Bevölkerung und die wirtschaftlichen Verhältnisse unseres Heimatkreises in: Heimatbuch des Kreises Gelnhausen, 3. Aufl., Gelnhausen 1950, S. 253;
    Georg Rösch Übersicht über die Gemeinde-Verwaltung des Kreises Gelnhausen in: Zwischen Vogelsberg und Spessart – 1950 – Heimat-Jahrbuch des Kreises Gelnhausen – Gelnhausen 1949, S. 98.
  40. Erwin Rückriegel Einwohner der Orte des Kirchspiels Auf dem Berg in 1219-1994, 775 Jahre Mittel-Gründau, Festtage 4. und 5. Juni, Mittel-Gründau 1994, S. 40.
  41. Heinrich P. Göbel: Der Hühnerhof – Urkundengeschichte in: Grindaha 5, Jahreshefte des Geschichtsvereins Gründau: 1995, 34 S.
  42. Chinesisches Teehaus in unendlichem Grün, Gelnhäuser Bote, Samstag, 5. März 2014, S. 3).
  43. Wie das wachgeküsste Dornröschen – Clubhaus des Golfparks Gut Hühnerhof offiziell eingeweiht: Festredner würdigen Familie Hecker für Tatkraft und Zuverlässigkeit, Gelnhäuser Neue Zeitung (GNZ) vom 28. April 2014, S. 33
  44. Zwölf Windräder an den Vier Fichten geplant – Firma Renertec will im Büdinger Wald erneuerbare Energie gewinnen, Gelnhäuser Neue Zeitung (GNZ) vom 18. Januar 2012; Windkraft nimmt Formen an, GNZ, 24. September 2011
  45. https://en.wikipedia.org/wiki/William_C._Farr