Gewebeschock

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Der Begriff Gewebeschock wird umgangssprachlich als Tod infolge eines Streifschusses mittels eines hochrasanten Geschosses verwendet. Dabei handelt es sich jedoch um eine Moderne Sage, nachgewiesen werden konnte ein derartiges Ereignis bislang nicht.[1] Allerdings können Schussverletzungen, die nicht den Kopf betreffen, ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma bewirken. Der Mechanismus ist bislang ungeklärt, das Phänomen Gegenstand wehrmedizinischer Forschung.[2][3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Drösser C.: Tödlicher Schock, Zeit Online, hier online, zuletzt eingesehen am 31. Dez. 2010
  2. Courtney A., e.a. : Links between traumatic brain injury and ballistic pressure waves originating in the thoracic cavity and extremities. In: Brain Inj. 2007 Jun;21(7):657-62, PMID 17653939
  3. Courtney A. C., e.a.: A thoracic mechanism of mild traumatic brain injury due to blast pressure waves. In: Med Hypotheses. 2009 Jan;72(1):76-83. Epub 2008 Oct 1, PMID 18829180