Gewindeschablone

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Gewindeschablone für Whitworth-Gewinde

Gewindeschablonen (auch Gewindekamm oder allgemein Gewindelehre) dienen dem Prüfen der Gewindesteigung.

Sie arbeiten mit dem Lichtspaltverfahren und eignen sich deswegen nur beschränkt für Innengewinde. Die einzelnen fächerartig zusammengefassten Schablonen verkörpern jeweils eine bestimmte Steigung, die an einer Seite des Bleches als Negativform des Gewindes eingearbeitet ist. Zum Prüfen wird die Schablone einfach auf das Gewinde gelegt und gegen eine helle Lichtquelle gehalten. Dringt Licht zwischen Schablone und Gewinde durch, erfüllt das Gewinde nicht die Ansprüche. Mit dieser Lehre lässt sich keine Aussage über andere Größen des Gewindes machen.

Siehe auch[Bearbeiten]