Gewinn je Aktie

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Der Gewinn je Aktie (englisch Earnings per Share, EPS) ist eine Kennzahl zur Beurteilung der Ertragskraft einer Aktiengesellschaft. Diese Kennzahl stellt eine besondere Form der Eigenkapitalrendite dar [1]. Für die Ermittlung dieser Kennzahl wird der Konzernjahresüberschuss des Unternehmens (im untersuchten Zeitraum) durch die durchschnittlich-gewichtete, während dieses Zeitraums ausstehende Anzahl von Aktien dividiert.

\text{Gewinn je Aktie} = \frac{\mathrm{Konzernjahres\ddot{u}berschuss}}{\text{Anzahl der Aktien}}

Wenn für verschiedene Aktiengattungen (zum Beispiel für Stamm- und Vorzugsaktien) unterschiedliche Dividenden gezahlt werden, ist zusätzlich zwischen ausgeschüttetem und thesauriertem Gewinn zu unterscheiden:

\text{Gewinn je Aktie} = \frac{\mathrm{thesaurierter\ Konzernjahres\ddot{u}berschuss}}{\text{Anzahl der Aktien}} + \text{Dividende je Aktie}

Diese Kennzahl muss sowohl nach IAS/IFRS als auch nach US-GAAP jeweils im Jahresabschluss veröffentlicht werden. Existieren ausübbare Aktienoptionen, so ist zusätzlich der verwässerte Gewinn je Aktie unter Berücksichtigung der möglichen Kapitalerhöhungen bei Optionsausübung auszuweisen.

Siehe auch [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Hilmar Vollmuth / Robert Zwettler: Kennzahlen, Seite 95, Planegg/München 2008, ISBN 978-3-448-09092-5