Ghirone

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Ghirone
Wappen von Ghirone
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Bleniow
Kreis: Kreis Olivone
Gemeinde: Blenioi2
Postleitzahl: 6720
Koordinaten: 715407 / 15809346.5641638.9438851247Koordinaten: 46° 33′ 51″ N, 8° 56′ 38″ O; CH1903: 715407 / 158093
Höhe: 1'247 m ü. M.
Fläche: 30.35 km²
Einwohner: 40 (31. Dezember 2005)
Einwohnerdichte: 1 Einw. pro km²
Ghirone

Ghirone

Karte
Ghirone (Schweiz)
Ghirone
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Gemeindestand vor der Fusion am 22. Oktober 2006

Ghirone ist eine Ortschaft und war seit der Abspaltung von Aquila im Jahre 1853 eine selbständige politische Gemeinde im Kreis Olivone, im Bezirk Blenio des Kantons Tessin in der Schweiz.

Per 22. Oktober 2006 wurde Ghirone mit Aquila, Campo (Blenio), Olivone und Torre zur neuen Gemeinde Blenio fusioniert.

Geographie[Bearbeiten]

Ghirone ist die hinterste Siedlung im Bleniotal. Ein Dorf dieses Namens gibt es nicht. Die ehemalige Gemeinde umfasste die im Val Camadra links des Flusses Brenno verstreuten Weiler Aquilesco, Baselga und Cozzera. Bis ins 19. Jahrhundert war auch das auf der anderen Talseite gelegene Buttino ganzjährig bewohnt. Den höchsten Punkt des Territoriums bildet der Piz Medel (3'210 m ü. M.).

Nachbargemeinden waren von Osten aus im Uhrzeigersinn Aquila, Olivone und Campo (Blenio) im Kanton Tessin, sowie Medel (Lucmagn) und Vrin im Kanton Graubünden.

Gemeindefusion[Bearbeiten]

Die vom Kantonsparlament am 25. Januar 2005 beschlossene, ursprünglich per Frühjahr 2006 geplante Fusion der fünf Gemeinden des oberen Talabschnitts wurde durch eine Beschwerde der Gemeinde Aquila verzögert. Nachdem das Bundesgericht im April 2006 die Beschwerde abgewiesen hatte, war der Weg zur Fusion frei.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche Santi Martino und Giorgio im Ortsteil «Baselga»[1]>
  • Beinhaus[1]
  • Im Ortsteil «Aquilesco», Oratorium San Rocco[1]
  • Im Ortsteil «Cozzera», Oratorium San Bernardino da Siena[1]
  • Greina-Ebene[2]
  • Staudamm Lago di Luzzone.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ghirone – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Simona Martinoli et alii: Guida d’arte della Svizzera italiana., Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 109.
  2. Greina-Ebene