Gibica

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Gibica ist der erste namentlich genannte, historisch jedoch nicht sicher belegte König der Burgunden. Er wird hypothetisch auf das Ende des 4. Jahrhunderts datiert. Die nachgewiesenen Burgundenkönige des 5. Jahrhunderts gelten als seine Nachkommen.

Sein Name wird in den Lex Burgundionum genannt, aber auch im Atlilied und (als Gjúki) der Völsunga-Saga. Der im Waltharius auftretende Gibbich, König der Franci Nebulones, wird mit ihm gleichgesetzt, woraus die Verbindung zur Nibelungensage geknüpft wird. Hier wiederum gelten Gunnar/Gundahar/Gunther, Guttorm/Godomar/Gundomer und Giselher (Gislahar) und – soweit skandinavische Sagen hinzugezogen werden – Högni (Hagen von Tronje) als seine Söhne bzw. Nachkommen.

Literatur[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
unbekannt König der Burgunden
vor 406
Gundahar, Godomar, Gislahar