Gibson Brothers

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Die Gibson Brothers sind ein Brüdertrio aus Martinique, das um 1980 einige weltweite Disco-Hits hatte. Unter gleichem Namen existiert auch eine Country & Western-Band.

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
On the Riviera
  UK 50 30.08.1980 (3 Wo.)
Singles
Cuba
  DE 22 11.06.1979 (15 Wo.)
  UK 12 10.03.1979 (9 Wo.)
  US 81 23.06.1979 (5 Wo.)
Ooh! What a Life
  UK 10 21.07.1979 (12 Wo.)
Que sera mi vida
  DE 4 11.02.1980 (27 Wo.)
  AT 7 15.03.1980 (10 Wo.)
  CH 5 02.03.1980 (9 Wo.)
  UK 5 17.11.1979 (11 Wo.)
Mariana
  DE 14 07.07.1980 (18 Wo.)
  AT 12 15.09.1980 (6 Wo.)
  CH 10 07.09.1980 (6 Wo.)
  UK 12 12.07.1980 (10 Wo.)
Latin America
  DE 38 08.12.1980 (7 Wo.)
My Heart’s Beating Wild (Tic Tac Tic Tac)
  UK 56 09.07.1983 (3 Wo.)
Cuba 2011 (mit Robert Abigail & DJ Rebel)
  DE 55 03.10.2011 (3 Wo.)
  BE 7 09.05.2011 (18 Wo.)

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Von ihrer Heimat aus zogen Christian, Alex und Patrick Gibson nach Paris, wo sie 1975 als Martinique-Express spielten.[1] David Vangarde, der auch die Disco-Band Ottawan betreute, nahm sich ihrer als Manager an. Mit Disco-Salsa hatten denn auch als die Gibson Brothers ihre Erfolge. 1976 erschien ihre Debütsingle Come to America, die sie bereits über die französischen Landesgrenzen hinaus bekannt machte.

Ihren ersten großen internationalen Erfolg hatten die Brüder im Jahr darauf mit Non-Stop Dance. In den Nachbarländern Belgien und Niederlande war das Lied gleich ein Nummer-1-Hit und insgesamt verkaufte es sich über eine Million Mal.

Daraufhin gingen die Gibson Brothers weltweit auf Tournee. 1979 folgte die Single Cuba. Der spanischsprachige Hit war ihr internationaler Durchbruch und brachte es in Europa und den USA in die Charts. Vier Millionen Mal verkaufte sich die Single und wurde in den verschiedenen Ländern insgesamt mit 14 Goldenen Schallplatten ausgezeichnet.

Nach Ooh What a Life, das vor allem in Großbritannien erfolgreich war, folgte Anfang 1980 ihr größter Hit. Mit Que sera mi vida (If You Should Go) kamen sie weltweit in die Top 10 und hatten nach Cuba auch ihren zweiten Top-10-Clubhit in den USA. Über 5 Millionen Mal verkaufte sich der Titel. Die Nachfolgesingle Mariana konnte noch daran anknüpfen, auch wenn sie weniger erfolgreich war, danach ließ der Erfolg aber deutlich nach. In den 1980ern bis hinein in die 1990er hatten sie zwar in einzelnen Ländern noch den ein oder anderen Erfolg, aber ein großer Hit war nicht mehr dabei.

2011 veröffentlichte das Duo einen Remix ihrer Erfolgs-Single Cuba in Zusammenarbeit mit den beiden DJs DJ Rebel und Robert Abigail. Das Lied erschien über das deutsche Plattenlabel Kontor Records und erreichte Platz 55 der deutschen Single-Charts. In Belgien rückte der Remix bis in die Top-Ten. Auch im dazugehörigen Musikvideo, das bereits eine Million mal angeklickt wurde, wirkte Christian Gibson mit.

Bandmitglieder[Bearbeiten]

  • Christian Gibson (* 20. Juni 1960), Sänger, Perkussionist
  • Patrick Gibson, Schlagzeuger
  • Alex Gibson, Keyboarder

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1980: On the Rivera
  • 1987: Emily
  • 1997: Move on Up

Singles[Bearbeiten]

  • 1976: Come to America
  • 1977: Non-Stop Dance
  • 1979: Cuba
  • 1979: Ooh What a Life
  • 1980: Que sera mi vida
  • 1980: Mariana
  • 1980: Latin America
  • 1983: My Heart Is Beating Wild (Tic Tac Tic Tac)
  • 1985: T’as le look coco
  • 1988: Cuba ’88
  • 1990: Let’s All Dance (mit David Christie)
  • 1996: Fire
  • 2011: Cuba 2011 (mit DJ Rebel & Robert Abigail)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Présentation à Bide & Musique (franz.)