Gil Blas (Zeitschrift)

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Germinal. Umschlagseite des Gil Blas vom 25. November 1884
La Parure, Titelseite des Gil Blas vom 8. Oktober 1893
Gustave Droz - Je soupe chez ma femme.jpg

Gil Blas war der Name eines vom 19. November 1879 bis zum 4. August 1914 täglich, vom 20. Januar 1921 bis zum März 1940 sporadisch erscheinenden Pariser Periodikums.[1] Gründer der vor allem literarisch und kulturell ausgerichteten Publikation war der Journalist und Zeitungsherausgeber Auguste Dumont (1816 - 1885), der zuvor unter anderem auch Le Figaro geleitet hatte. Gil Blas erregte allerdings von Anfang an auch das Missfallen der „Hüter der öffentlichen Moral“.[2]

Gil Blas (benannt nach dem gleichnamigen satirischen Roman von Alain-René Lesage) publizierte unter anderem in Fortsetzungen Émile Zolas Romane Germinal und L'Œuvre oder den von „zehn Händen“ gemeinsam verfassten Roman X... roman impromptu.[3] Als Autoren betätigten sich Georges Courteline, Jules Renard, George Auriol, Tristan Bernard et Pierre Veber.

Weitere bekannte Beiträger[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Quelle BNF
  2. Vgl. René Dumesnil: L'époque réaliste et naturaliste. Paris 1945, S. 249: „Le Gil Blas, dès ses débuts attira l'attention des défenseurs de la morale publique“
  3. erschienen vom 4. April 1895 bis zum 21. Mai 1895