Gil Shaham

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Gil Shaham (* 19. Februar 1971 in Urbana (Illinois), USA) ist ein international bekannter Violinist. Er studierte zunächst bei Samuel Bernstein an der Rubin Academy of Music in Jerusalem und erhielt Unterricht bei verschiedenen bekannten Geigern. Er spielt fast die gesamte Bandbreite, wobei der Schwerpunkt auf Romantik liegt.

Shaham spielt auf einer Stradivari aus dem Jahre 1699.

Shaham debütierte im Jahre 1981 mit dem Jerusalem Symphony Orchestra unter der Leitung von Alexander Schneider und im selben Jahr spielte er auch mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter dem Dirigenten Zubin Mehta. 1982 wurde er an der Juilliard School in New York aufgenommen und dort von Dorothy DeLay und Hyo Kang unterrichtet. Ab 1989 studierte er an der Columbia University. Im Jahre 1986 absolvierte er bei einem Konzert während des Schleswig-Holstein Musikfestivals seine europäische Premiere. In der Konzertsaison 1988/1989 gab er Konzerte mit dem London Symphony Orchestra, wobei er Musik von Bruch und Sibelius spielte.

1990 bekam er den Avery Fisher Career Grant zugesprochen.

1999 war er erstmals Gast der Salzburger Festspiele; unter der Leitung von Zubin Mehta trat er mit Mendelssohns Violinkonzert auf.

Shaham arbeitete unter anderem mit dem New York Philharmonic Orchestra, dem Cleveland Orchestra und den Berliner Philharmonikern zusammen.

Im Jahre 1999 erhielt er zusammen mit André Previn für American Scenes (Werke von Copland, Previn, Barber, Gershwin) einen Grammy Award in der Kategorie Grammy Award for Best Chamber Music Performance.

Diskographie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]