Gil Stein

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Gil Stein (* 9. Januar 1956) ist US-amerikanischer Archäologe und seit 2002 Leiter des Oriental Institute der University of Chicago.

Leben[Bearbeiten]

Stein studierte unter anderem an der Yale University, wo er 1978 seinen Bachelor of Arts mit summa cum laude und mehreren Auszeichnungen abschloss. Anschließend promovierte er bis 1988 an der University of Pennsylvania in Anthropologie. Er war während dieser Zeit Graduate Fellow der National Science Foundation und nahm im Rahmen des Fulbright-Programms an einem Austausch mit der Türkei statt, während er in Arizona, New Mexico, seit 1981 aber in der Türkei und in Syrien an mehreren Ausgrabungen und Surveys mitwirkte. Nach seiner Promotion bekleidete er eine Professur für Anthropologie an der Northwestern University, bevor er 2002 seine Stelle an der University of Chicago antrat.

Forschungstätigkeit[Bearbeiten]

Die Forschungstätigkeit Steins konzentriert sich auf die frühesten Zivilisationen des Vorderen Orients. So leitete er von 1992 bis 1997 die Ausgrabungen in der spätchalkolithischen Siedlung Hacınebi in der Türkei. Zurzeit ist er Codirektor eines 2008 begonnenen syrisch-amerikanischen Gemeinschaftsprojektes an der früh-mittel-chalkolithischen proto-urbanen Siedlung Tell Zeidan in Nordsyrien.

Weblinks[Bearbeiten]