Gilles Villeneuve

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Gilles Villeneuve
Gilles Villeneuve 1979
Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
Nation: KanadaKanada Kanada
Erster Start: Großer Preis von Großbritannien 1977
Letzter Start: Großer Preis von Belgien 1982
Konstrukteure
1977 McLaren • 1977–1982 Ferrari
Statistik
WM-Bilanz: Vizeweltmeister (1979)
Starts Siege Poles SR
67 6 2 8
WM-Punkte: 107
Podestplätze: 13
Führungsrunden: 529 über 2224 km
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Joseph Gilles Henri Villeneuve [ʒil vilnœv] (* 18. Januar 1950 in Saint-Jean-sur-Richelieu; † 8. Mai 1982 in Löwen, Belgien) war ein kanadischer Automobilrennfahrer. Villeneuve gewann 1976 und 1977 die Atlantic Championship. Er startete von 1977 bis zu seinem Unfalltod 1982 in der Formel 1 und wurde dort 1979 Vizeweltmeister. 66 seiner 67 Grand-Prix-Rennen fuhr er für Ferrari.

Sein Sohn Jacques Villeneuve wurde 1997 Formel-1-Weltmeister wurde, sein Bruder Jacques Villeneuve sr. ist ebenfalls Automobilrennfahrer

Persönliches[Bearbeiten]

Unterschrift von Gilles Villeneuve

Gilles Villeneuve wurde am 18. Januar 1950 als Sohn des Klavierstimmers Seville Villeneuve und dessen Ehefrau Georgette (⚭ 1947), geborene Coupal im Saint-Jean-Sur-Richelieu Hospital in Richelieu, etwa 30 Kilometers östlich von Montreal geboren. Sein jüngerer Bruder Jacques wurden im November 1952 geboren. Der Vater war von Berufswegen oft unterwegs, so dass die beiden Brüder längere Zeit mit der Mutter allein waren.[1] 1955 kam Gilles Villeneuve in die Grundschule. In seiner Freizeit spielte er, inspiriert durch den Vater, auf dem Klavier und der Trompete in der Hoffnung auf eine spätere Musikkarriere.[2] 1958 zogen die Villeneuves nach Berthierville.[3] Mit fünfzehn Jahren bekam Gilles Villeneuve von seinem Vater einen 58er MGA geschenkt, den er ohne Führerschein fuhr. Er nutzte auch das Auto seiner Eltern unerlaubt, wobei er einen Unfall verursachte.[4] Mit sechzehn Jahren erhielt Villeneuve seine Fahrerlaubnis. Gelegentlich nahm er danach an verbotenen Straßenrennen teil.[5]

Villeneuve heiratete 1970 Joann Barthe[6]. Aus der Ehe gingen sein Sohn Jacques Villeneuve (* 1971) sowie eine Tochter (* 1973) hervor.

Karriere[Bearbeiten]

Anfänge im Motorsport (1967–1977)[Bearbeiten]

Gilles Villeneuve und Keke Rosberg in der Atlantic Championship in Edmonton 1977

Gilles Villeneuves Einstieg in den professionellen Motorsport erfolgte 1967, als er erstmals bei lokalen Drag-Rennveranstaltungen startete.[7]

1971 trat Villeneuve in der Formula Molson an und erreichte den 18. Gesamtrang. 1974 erhielt er ein Cockpit in einem March in der neugegründeten Atlantic Championship. Für die Ecurie Canada startend beendete er seine Debütsaison auf dem 16. Gesamtrang. 1975 wechselte Villeneuve innerhalb der Atlantic Championship zu GV Racing. Mit einem Sieg und einer weiteren Podest-Platzierung verbesserte er sich auf den fünften Platz in der Fahrerwertung.

1976 trat Villeneuve wieder für die Ecurie Canada in einem March an. Er gewann sowohl die kanadische (CASC), als auch die US-amerikanische (IMSA) Meisterschaft der Atlantic Championship. Serienübergreifend entschied er nur ein Rennen nicht für sich. In Kanada setzte er sich mit 120 zu 72 Punkten gegen Bertil Roos, in den USA mit 80 zu 45 Punkten gegen Price Cobb durch. Außerdem gewann er den mit Formel-Atlantic-Fahrzeugen ausgetragenen Grand Prix de Trois-Rivieres. Bei dieser Einzelveranstaltung war James Hunt, der Formel-1-Weltmeister des Jahres 1976, sein Teamkollege.[8][9] Darüber hinaus ging Villeneuve erstmals in Europa zu einem Formelrennen an den Start. Für Project Four Racing nahm er an einem Rennen der Formel-2-Europameisterschaft 1976 teil.

1977 bestritt Villeneuve seine vierte Saison in der Atlantic Championship für die Ecurie Canada in einem March. Er gewann drei von sieben Rennen und entschied die Meisterschaft mit 114 zu 92 Punkten gegen Bobby Rahal für sich. Außerdem nahm Villeneuve für das Team Valvoline an vier Rennen der südafrikanischen Formel Atlantic teil. Außerhalb des Formelsports bestritt er für Walter Wolf Racing vier Sportwagenrennen im Canadian-American Challenge Cup. Er übernahm dabei das Cockpit von Chris Amon.[10]

Formel 1 (1977–1982)[Bearbeiten]

McLaren (1977)[Bearbeiten]

Neben seinem Titelgewinn in der Atlantic Championship debütierte Villeneuve 1977 in der Formel 1. Für den Großen Preis von Großbritannien am 16. Juli erhielt er ein Werkscockpit bei McLaren. Villeneuve wurde dem McLaren-Teamchef Teddy Mayer vom Einsatzfahrer Hunt empfohlen, nachdem Hunt 1976 bei einem Formel-Atlantic-Rennen, das Villeneuve gewonnen hatte, dessen Teamkollege gewesen war.[9] Auch Chris Amon, dessen Cockpit Villeneuve im Canadian-American Challenge Cup übernommen hatte, empfahl McLaren eine Verpflichtung Villeneuves.[10] Villeneuve startete im älteren McLaren M23, seine Teamkollegen Hunt und Jochen Mass im neueren McLaren M26. Während Hunt die Pole-Position erzielte, setzte sich Villeneuve als Neunter gegen Mass, der den elften Platz erreichte, durch. Im Rennen ging er auf dem siebten Platz liegend mit einem vermutlich überhitzten Motor an die Box, in der nur nur ein Defekt am Thermometer festgestellt wurde. Villeneuve verlor dadurch Positionen und kam schließlich mit zwei Runden Rückstand als Elfter ins Ziel. Nach dem Reparaturstopp erzielte er die fünftschnellste Rennrunde.[10] Villeneuve beschrieb seine Herangehensweise an sein erstes Formel-1-Rennen wie folgt:

“This is the fastest car I’ve ever driven, and the fastest track I’ve ever seen. I had to learn both in a short time and the simplest way to find the limit is to go quicker and quicker until you go over it. Then you come back from that a bit, and think about the next corner.”

„Dies ist das schnellste Fahrzeug, das ich jemals gefahren bin und die schnellste Strecke, die ich jemals gesehen habe. Ich musste Beides in einer kurzen Zeit lernen und der einfachste Weg, um das Limit zu finden, ist schneller und schneller zu werden, bis man es überschreitet. Dann geht man davon etwas zurück und denkt über die nächste Kurve nach.“

Gilles Villeneuve: [10]

Es war Villeneuves einziger Einsatz für McLaren, obwohl er ursprünglich für fünf Rennen der Weltmeisterschaft 1977 verpflichtet worden war.[10][9] Da Mass den Rennstall zum Ende der Saison 1977 verließ, gab es ein freies McLaren-Cockpit 1978. Teamchef Mayer entschied sich jedoch gegen Villeneuve und verpflichtete stattdessen Patrick Tambay,[10] der ein enger Freund Villeneuves war.[11]

Ferrari (1977–1982)[Bearbeiten]

Nachdem er keine weiteren Rennen mehr für McLaren absolviert hatte, wurde Villeneuve von der Scuderia Ferrari für die zwei letzten Rennen der Saison 1977 für ein drittes Fahrzeug[12] sowie die Formel-1-Saison 1978 unter Vertrag genommen.[13] Enzo Ferrari war von Villeneuve, der ihn an Tazio Nuvolari erinnerte, beeindruckt.[9] Nachdem Niki Lauda, der bereits als Weltmeister feststand, Ferrari nach Differenzen mit Enzo Ferrari verlassen hatte, erhielt Villeneuve dessen Cockpit und wurde Teamkollege von Carlos Reutemann. Vom Einsatz eines dritten Fahrzeugs wurde abgesehen.[12] Villeneuve qualifizierte sich für den 17. Platz und schied im Rennen nach einem Unfall in der Schlussphase in der Moss Corner aus,[12] wurde jedoch als Zwölfter gewertet. Beim letzte Saisonrennen, dem Großen Preis von Japan, ging Villeneuve vom 20. Platz ins Rennen. In der sechsten Runde begann er auf der Start-Ziel-Geraden einen Überholversuch gegen Tyrrell-Fahrer Ronnie Peterson. Dabei verbremste sich Villeneuve und kollidierte mit Petersons Tyrrell. Dabei wurde Villeneuves Ferrari ausgehoben und landete hinter der Leitplanke. Während Villeneuve den Unfall unverletzt überstand, wurden ein Fotograf und ein Sportwart getötet und mehrere Zuschauer, die verbotenerweise in diesem Bereich standen, zum Teil schwer verletzt. Der Unfal hätte weitaus schlimmer ausgehen können, da sich kurz zuvor noch mehr Zuschauer in diesem Bereich aufgehalten hatten. Der Ferrari 312T2 wurde bei dem Unfall vollständig zerstört.[13][14]

1978 bildete Villeneuve mit Reutemann das Fahrerduo von Ferrari. Im vierten Rennen, dem Großen Preis der USA West lag er erstmals in Führung.[15] Beim Überrunden von Clay Regazzoni kollidierte er jedoch mit ihm und schied aus.[16] Zwei Rennen später in Belgien erzielte Villeneuve als Vierter erstmals Punkte. Er belegte zwischenzeitlich die zweite Position, doch ein geplatzer Reifen verhinderte eine bessere Platzierung.[17] Beim Großen Preis von Österreich, dem zwölften Saisonrennen, gelang Villeneuve mit dem dritten Platz seine erste Podest-Platzierung. Nach einem sechsten Platz beim Großen Preis der Niederlande kam Villeneuve in Italien hinter Mario Andretti auf dem zweiten Platz ins Ziel. Wegen eines fehlerhaften Restarts wurde er jedoch mit einer Zeitstrafe von einer Minute belegt und fiel so auf die siebte Position zurück.[18] Beim letzten Saisonrennen, seinem Heimrennen in Kanada, gelang Villeneuve der erste Formel-1-Sieg. Er schloss die Saison mit 17 Punkten auf dem neunten Platz in der Fahrerweltmeisterschaft ab, während sein Teamkollege Reutemann mit 48 Punkten Dritter wurde.

1979 erhielt Villeneuve mit Jody Scheckter einen neuen Teamkollegen. Villeneuve gewann zunächst das dritte Rennen in Südafrika sowie den vierten Grand Prix in den USA West. Beim achten Rennen, dem Großen Preis von Frankreich in Dijon-Prenois, lieferte sich Villeneuve ein Rad-an-Rad-Duell mit René Arnoux, das mehrere Runden dauerte, um den zweiten Platz. Arnoux überholte Villeneuve in der drittletzten Runde, doch Villeneuve holte sich die Position in der zweitletzten Runde wieder zurück und verteidigte sie ins Ziel. Arnoux gab an, dass man so ein enges Duell auf der Strecke nur gegen einen Fahrer austragen könne, den man vollständig vertraue.[9] Nach zwei Rennen ohne Punkte wurde Villeneuve in Österreich erneut Zweiter. Zwei Wochen später beim Großen Preis der Niederlande, drehte sich Villeneuve in Führung liegend. Vier Runden später erlitt er einen Reifenschaden hinten links, sodass er sich erneut drehte. Villeneuve fuhr auf drei Reifen zurück an die Box. Da die Aufhängung bei der Fahrt zurück an die Box zu sehr beschädigt wurde, konnte er das Rennen jedoch nicht mehr wieder aufnehmen.[19][9] Bei den nächsten zwei Rennen in Italien und Kanada wurde Villeneuve erneut Zweiter, den anschließenden letzten Grand Prix in den USA Ost gewann er. Bei diesem Rennen in Watkins Glen überraschte Villeneuve sämtliche Kollegen mit seiner Performance im Training. Auf nasser Strecke war Villeneuve zwischen neun und elf Sekunden schneller als alle anderen.[9] Am Saisonende unterlag Villeneuve seinem Teamkollegen Scheckter mit 47 zu 51 Punkten und wurde Vizeweltmeister.

Villeneuvs Ferrari 126 CK von 1981

1980 bildeten Villeneuve und Scheckter erneut das Ferrari-Fahrerduo. Ferrari war in diesem Jahr nicht in der Lage, Rennen zu gewinnen. Villeneuve erreichte beim Großen Preis von Monaco mit dem fünften Platz seine beste Platzierung. Am Saisonende hatte Villeneuve sechs und Scheckter zwei Punkte erzielt. Villeneuve lag damit auf dem 14. Gesamtrang.

Nachdem Scheckter nach der Saison 1980 zurückgetreten war, wurde Didier Pironi in der Formel-1-Weltmeisterschaft 1981 Villeneuves neuer Teamkollege. In Monaco und Spanien erzielte er zwei Siege nacheinander. In Spanien ging er vom siebten Platz ins Rennen und übernahm die Führung in der 14. Runde. Mehrere Fahrer lagen bis zum Rennende direkt hinter ihm. Villeneuve hatte sein Auto so abgestimmt, dass er auf den Geraden der schnellste war, während er sich in den Kurven gegen seine Kontrahenten mit besser liegenden Fahrzeugen verteidigte. Schlussendlich lagen die ersten fünf Fahrer innerhalb von 1,24 Sekunden.[9] Dieser Sieg in Spanien war zugleich Villeneuves letzter Formel-1-Sieg. Beim zweitletzten Saisonrennen in Kanada erzielte er mit einem dritten Platz eine weitere Podest-Platzierung. Mit 25 Punkten beendete Villeneuve die Weltmeisterschaft auf dem siebten Platz, während Pironi mit neun Punkten 13. wurde.

1982 blieben Villeneuve und Pironi bei Ferrari. Nach zwei Ausfällen in den ersten beiden Rennen, kam Villeneuve beim Großen Preis der USA West auf dem dritten Platz ins Ziel, wurde aber wegen eines als nicht regelkonform eingestuften doppelten Heckflügel disqualifiziert.[20] Das vierte Rennen, der Großen Preis von San Marino, wurde von mehreren Teams aufgrund Streitigkeiten zwischen der FOCA und FISA boykottiert, sodass nur sieben Rennställe an dem Grand Prix teilnahmen. Nachdem beide Renault ausgefallen war, hatte Ferrari keine Konkurrenten um den Sieg. Villeneuve führte das Rennen in der Schlussphase an und wähnte sich, nachdem Ferrari beide Fahrer angewiesen hatte, langsamer zu fahren und Sprit zu sparen, gegenüber seinen Teamkollegen Pironi in Sicherheit. Villeneuve nahm an, dass diese Anweisung ein Überholverbot implizierte. Jedoch überholte Pironi Villeneuve in der letzten Runden und gewann das Rennen.[9][21][22] Villeneuve war wütend auf Pironi und empfand dessen Verhalten als Verrat. Er schwor nach dem Rennen, nie wieder mit Pironi zu sprechen.[9]

Zwei Wochen später am 8. Mai verunglückte Villeneuve im Qualifying zum fünften Saisonlauf, dem Großen Preis von Belgien auf dem Circuit Zolder, tödlich.[22] Kurz vor Ende des Abschlusstrainings lief er auf den vor ihm fahrenden Mass auf.[9] Als Villeneuve zum Überholen ansetzte, versuchte Mass die Spur zu wechseln, um die Ideallinie frei zu machen. Mit etwa 270 km/h berührte der linke Vorderreifen des Ferrari den rechten Hinterreifen des March. Villeneuves Wagen flog in die Luft und wurde beim Aufprall zerstört. Villeneuve wurde mit dem Sitz samt Sicherheitsgurtverankerung aus dem Cockpit geschleudert und prallte in einen Fangzaun. Während Mass unverletzt blieb, verstarb Villeneuve trotz sofortiger Hilfe. Er wurde in das Universitätsklinikum in Löwen gebracht, wo am Abend der Tod des 32-jährigen Formel-1-Piloten festgestellt wurde.

Ferrari zog anschließend Pironi vom Rennen zurück. Nach drei Rennen mit nur einem Fahrzeug für Pironi übernahm Tambay das Cockpit von Villeneuve ab dem neunten Rennen. Im weiteren Saisonverlauf verunglückte Pironi schwer und beendete auf Grund der Verletzungen seine Formel-1-Karriere.[23] Fünf Jahre später verunglückte Pironi mit einem Rennboot tödlich. Pironis nach dessen Tod geborene Zwillinge wurden nach den beiden Rennfahrern Didier und Gilles benannt.[9]

Villeneuve wurde auf dem Cimetière de Berthierville in Berthierville (D’Autray) begraben.

Sonstiges[Bearbeiten]

Die Startlinie des Circuit Gilles Villeneuve

Der Circuit Île-Notre-Dame in Montreal wurde 1982 nach Gilles Villeneuve benannt.

30 Jahre nach seinem Tod, am 8. Mai 2012, fuhr sein Sohn Jacques Villeneuve im Ferrari 312T4 Demonstrationsrunden in Fiorano zu Ehren seines Vaters.

Statistik[Bearbeiten]

Karrierestationen[Bearbeiten]

  • 1971: Formula Molson (Platz 18)
  • 1974: Atlantic Championship (Platz 16)
  • 1975: Atlantic Championship (Platz 5)
  • 1976: Atlantic Championship, CASC (Meister)
  • 1976: Atlantic Championship, IMSA (Meister)
  • 1978: Formel 1 (Platz 9)
  • 1979: Formel 1 (Platz 2)
  • 1980: Formel 1 (Platz 14)
  • 1981: Formel 1 (Platz 7)
  • 1982: Formel 1 (Platz 15)

Statistik in der Formel 1[Bearbeiten]

Gesamtübersicht[Bearbeiten]

Saison Team Chassis Motor Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte WM-Pos.
1977 Marlboro Team McLaren McLaren M23 Cosworth V8 1
Scuderia Ferrari SpA SEFAC Ferrari 312T2 Ferrari Flat-12 2
1978 Scuderia Ferrari SpA SEFAC Ferrari 312T2 / 312T3 Ferrari Flat-12 16 1 1 1 17 09.
1979 Scuderia Ferrari SpA SEFAC Ferrari 312T3 / 312T4 Ferrari Flat-12 15 3 4 1 6 47 (53) 02.
1980 Scuderia Ferrari SpA SEFAC Ferrari 312T5 Ferrari Flat-12 14 6 14.
1981 Scuderia Ferrari SpA SEFAC Ferrari 126CK Ferrari V6 15 2 1 1 1 25 07.
1982 Scuderia Ferrari SpA SEFAC Ferrari 126C2 Ferrari V6 4 1 6 15.
Gesamt 67 6 5 2 2 8 107

Grand-Prix-Siege[Bearbeiten]

Einzelergebnisse[Bearbeiten]

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17
1977 Flag of Argentina.svg Flag of Brazil (1968-1992).svg Flag of South Africa 1928-1994.svg Flag of the United States.svg Flag of Spain (1977 - 1981).svg Flag of Monaco.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Sweden.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Austria.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of Italy.svg Flag of the United States.svg Flag of Canada.svg Flag of Japan.svg
                  11           12 DNF
1978 Flag of Argentina.svg Flag of Brazil (1968-1992).svg Flag of South Africa 1928-1994.svg Flag of the United States.svg Flag of Monaco.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Spain (1977 - 1981).svg Flag of Sweden.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Austria.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of Italy.svg Flag of the United States.svg Flag of Canada.svg  
8 DNF DNF DNF DNF 4 10 9 12 DNF 8 3 6 7 DNF 1  
1979 Flag of Argentina.svg Flag of Brazil (1968-1992).svg Flag of South Africa 1928-1994.svg Flag of the United States.svg Flag of Spain (1977 - 1981).svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Monaco.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Austria.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of Italy.svg Flag of Canada.svg Flag of the United States.svg    
DNF 5 1 1 7 7 DNF 2 14 8 2 DNF 2 2 1    
1980 Flag of Argentina.svg Flag of Brazil (1968-1992).svg Flag of South Africa 1928-1994.svg Flag of the United States.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Monaco.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Austria.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of Italy.svg Flag of Canada.svg Flag of the United States.svg      
DNF 16 DNF DNF 6 5 8 DNF 6 8 7 DNF 5 DNF      
1981 Flag of the United States.svg Flag of Brazil (1968-1992).svg Flag of Argentina.svg Flag of San Marino.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Monaco.svg Flag of Spain (1977 - 1981).svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Austria.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of Italy.svg Flag of Canada.svg Flag of the United States.svg    
DNF DNF DNF 7 4 1 1 DNF DNF 10 DNF DNF DNF 3 DSQ    
1982 Flag of South Africa 1928-1994.svg Flag of Brazil (1968-1992).svg Flag of the United States.svg Flag of San Marino.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Monaco.svg Flag of the United States.svg Flag of Canada.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of France.svg Flag of Germany.svg Flag of Austria.svg Flag of Switzerland within 2to3.svg Flag of Italy.svg Flag of the United States.svg  
DNF DNF DSQ 2 DNS                        
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung


Literatur[Bearbeiten]

  • Gerald Donaldson: Gilles Villeneuve. The Life of the Legendary Racing Driver., Random House 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gilles Villeneuve – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Donaldson S. 11.
  2. Donaldson S. 12.
  3. Donaldson S. 13.
  4. Donaldson S. 16.
  5. Donaldson S. 17–18.
  6. Donaldson S. 19.
  7. Donaldson S. 19–21.
  8. Grand Prix de Trois-Rivieres 1976 standings. driverdb.com, abgerufen am 26. Januar 2015.
  9. a b c d e f g h i j k l Rob Burnett: Gilles Villeneuve: "The last great driver" remembered 31 years after his tragic death. mirror.co.uk, 5. Juni 2013, abgerufen am 26. Januar 2015 (englisch).
  10. a b c d e f A flash of Silverstone brilliance from Gilles Villeneuve. mclaren.com, 1. Juli 2011, abgerufen am 26. Januar 2015 (englisch).
  11. Patrick Tambay. espnf1.com, abgerufen am 26. Januar 2015 (englisch).
  12. a b c 1977 Canadian Grand Prix. zoompics.com, abgerufen am 26. Januar 2015 (englisch).
  13. a b Chris Medland: Fuji's failed finale. espnf1.com, 4. Oktober 2011, abgerufen am 26. Januar 2015 (englisch).
  14. GRAND PRIX RESULTS: JAPANESE GP, 1977. gradprix.com, abgerufen am 26. Januar 2015 (englisch).
  15. Alle Führungsrunden von Gilles Villeneuve (Fahrer). Motorsport-Total.com, abgerufen am 26. Januar 2015.
  16. GRAND PRIX RESULTS: UNITED STATES GP, 1978. grandprix.com, abgerufen am 26. Januar 2015 (englisch).
  17. GRAND PRIX RESULTS: BELGIAN GP, 1978. grandprix.com, abgerufen am 26. Januar 2015 (englisch).
  18. GRAND PRIX RESULTS: ITALIAN GP, 1978. grandprix.com, abgerufen am 26. Januar 2015 (englisch).
  19. GRAND PRIX RESULTS: DUTCH GP, 1979. grandprix.com, abgerufen am 26. Januar 2015 (englisch).
  20. GRAND PRIX RESULTS: UNITED STATES GP, 1982. grandprix.com, abgerufen am 27. Januar 2015 (englisch).
  21. Michael Zeitler: Jahresrückblick: 1982 (Formel-1-WM). inside-racing.de, abgerufen am 27. Januar 2015.
  22. a b Matthias Brzezinski, Simon Pausch: Die Formel 1 und der ewige Streit um die Vorfahrt. welt.de, 1. April 2013, abgerufen am 27. Januar 2015.
  23. Pironi crasht - Tambay gewinnt. auto-motor-und-sport.de, abgerufen am 27. Januar 2015.