Gimborn
| Gimborn
Kreisangehörige Gemeinde Marienheide
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| Koordinaten: | 51° 4′ N, 7° 29′ O51.0605555555567.4769444444444250Koordinaten: 51° 3′ 38″ N, 7° 28′ 37″ O |
| Höhe: | 250 m ü. NN |
| Einwohner: | 24 (4. Juni 2008) |
| Eingemeindung: | 1975 |
| Postleitzahl: | 51709 |
| Vorwahl: | 02264 |
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Lage von Gimborn in Marienheide |
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Gimborn ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Marienheide im Oberbergischen Kreis, Regierungsbezirk Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland und war für mehrere Jahrhunderte Regierungssitz der gleichnamigen Reichsgrafschaft.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Der Ort liegt 7 km südwestlich vom Gemeindezentrum in einem Nebental der Leppe. In der Ortsmitte befinden sich die katholische Kirche St. Johann Baptist sowie die ehemalige Wasserburg Schloss Gimborn, Regierungssitz einer ab 1631 eigenständigen und 1681 zur Grafschaft erhobenen Reichsherrschaft, die nach ihren Besitzern (seit 1550) auch „Schwarzenbergisches Land“ genannt wurde. Heute wird das Schloss von der International Police Association als Bildungszentrum genutzt.
In etwa 2 km Entfernung (Luftlinie) gibt es zwei mittelalterliche Burgruinen: die Wasserburg Eibach und die Höhenburg Neuenberg.
[Bearbeiten] Geschichte
Um 1180 wurde der Ort als Ginburne zum ersten Mal urkundlich erwähnt im „Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon“[1]
Gimborn war nach der Neuordnung von Preußen von 1816 bis 1825 Kreishauptort des Landkreises Gimborn, der dann im neuen Kreis Gummersbach integriert wurde.
Bis zur kommunalen Neugliederung 1975 gab es eine eigenständige Gemeinde Gimborn, zu der Teile der heutigen Gemeinden Engelskirchen, Lindlar (Remshagen und Teile des Leppetals), Gummersbach sowie Marienheide gehörten (vgl. §§ 13 Abs. 2, 14 Abs. 2 Nr. 2, 15 Abs. 1, 16 Nr. 3 Köln-Gesetz). Das Rathaus befand sich im Ort Hülsenbusch
[Bearbeiten] Kultur
[Bearbeiten] Vereinswesen
- St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Gimborn um 1610 e.V.
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Wander- und Radwege
In und um Gimborn gibt es folgende Wanderwege:
| Art | Wegzeichen | Wegstrecke | Weglänge |
|---|---|---|---|
| Rundwanderweg | A1 | Gimborn–nordöstlich Lindlar-Scheel–Lindlar–Oberlichtinghagen–Forsthaus Kümmel–Gimborn | 7 km |
| Rundwanderweg | A2 | Gimborn–Forsthaus Kümmel–Grunewald–Gimborn | 5,4 km |
| Rundwanderweg | A3 | Gimborn–Grunewald–Dürhölzen–nördlich Jedinghagen–Gimborn | 6,1 km |
| Rundwanderweg | A4 | Gimborn–Grunewald–südlich Siemerkusen–Winkel–Hütte–Dürhölzen–Jedinghagen–nördlich Erlinghagen–Gimborn | 9,5 km |
| Fernwanderweg | X9 | Rhein-Ruhr-Weg: Dortmund - Gimborn - Königswinter | 168 km |
| Verbindungsweg | <8 | Gimborn - Hintermühle, Anschluss an den Schlösserweg X19 | 5,0 km |
[Bearbeiten] Kirchliche Einrichtungen
Die katholische Kirche St. Johannes Baptist Gimborn gehört zum Kirchengemeindeverband Marienheide im Dekanat Gummersbach/Waldbröhl. Sie war bis Ende 2009 Pfarrkirche der Pfarrgemeinde Gimborn/Nochen, die im Januar 2010 in die Pfarrgemeinde Marienheide eingegliedert wurde.
In der Turmhalle der Kirche erinnern drei Gedenktafeln an die Opfer eines katastrophalen Badeunfalls, der sich 1949 im Freibad des nahe gelegenen Würden zutrug.
[Bearbeiten] Verkehr
Die Haltestelle von Gimborn wird über die Buslinie 308 (Engelskirchen–Lindlar) sowie 399 (Marienheide–Kotthausen–Holzwipper) angeschlossen.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter des Ortes
- Adolf von Schwarzenberg, * 1551; † 1600; Feldherr
- Adam von Schwarzenberg, * 1583; † 1641; Erster Minister des brandenburgischen Kurfürsten
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergische Orte.
[Bearbeiten] Weblinks
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