Gingst
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Rügen | |
| Amt: | West-Rügen | |
| Höhe: | 6 m ü. NN | |
| Fläche: | 21,66 km² | |
| Einwohner: | 1414 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 65 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 18569 | |
| Vorwahl: | 038305 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RÜG | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 61 012 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Dorfplatz 2 18573 Samtens |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jürgen Briese | |
| Lage der Gemeinde Gingst im Landkreis Rügen | ||
Gingst ist eine Gemeinde im Landkreis Rügen auf der gleichnamigen Insel in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt West-Rügen mit Sitz in der Gemeinde Samtens verwaltet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Gingst liegt ca. 15 km westlich von Bergen auf Rügen an der Bucht Koselower See. Der Gemeinde vorgelagert ist die Insel Ummanz. Gingst grenzt an den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.
[Bearbeiten] Ortsteile
- Güstin
- Haidhof
- Kapelle
- Presnitz
- Teschvitz
- Volsvitz
[Bearbeiten] Geschichte
Das Angerdorf Ghynxt wurde 1232 erstmalig urkundlich erwähnt. Er gehörte neben Garz und Bergen zu den bedeutendsten Marktflecken auf Rügen und war ein bedeutendes Zentrum der Handwerker, insbesondere der Damastweberei der Insel.
Schon 1774 wurde hier die Leibeigenschaft abgeschafft.
In der Geschichte der Gemeinde kamen immer wieder Großbrände vor, nach 1726 zuletzt 1950 wurde Gingst fast vollständig vernichtet. An diesen Brand und die Wiederaufbauaktion der FDJ erinnert seit 1975 ein Gedenkstein auf dem Markt.
Seit 1994 wurde der historische Ortskern im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen wurde am 15. Juli 1999 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 192 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.
Blasonierung: „Gespalten von Grün und Gold; vorn ein gestürztes goldenes Schwert mit runden Parierstangenköpfen, an denen jeweils eine herabhängende goldene Waagschale befestigt ist; hinten ein pfahlweise gestelltes rotes Weberschiffchen, welches mit einer gestürzten und geöffneten roten Schere belegt ist.“ [1]
Das Wappen wurde von dem Sagarder Gerhard Koggelmann gestaltet.
[Bearbeiten] Flagge
Die Flagge ist gleichmäßig und quer zur Längsachse des Flaggentuchs von Gold (Gelb) und Grün gestreift. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, zwei Drittel der Höhe des Flaggentuchs und jeweils ein Drittel der Länge des goldenen (gelben) und grünen Streifens einnehmend, das Gemeindewappen. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5:3. [2]
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- spätgotische Sankt-Jacob-Kirche (etwa 1300 erbaut), nach mehreren Bränden (zuletzt 1726) im Barockstil umgestaltet
- Sühnestein von Gingst hinter der Kirche
- Orgel des Baumeisters Kindt von 1790 in der Jacobikirche
- Freizeitpark „Rügenpark“; Miniaturenpark, in dem man Nachbauten der bekanntesten Bauwerke der Welt besichtigen kann. Darüber hinaus gibt es einen Streichelzoo, Wildwasserrondell, Riesenrutsche, Scooter, Trampoline und weitere Spielmöglichkeiten.
- Handwerksmuseum
- Pfarrhaus, Fachwerkhaus von 1738 auf Feldsteinsockel mit Mansarddach und Fledermausgauben und zwei Frontispizen auf der Rückseite. Die innere Raumaufteilung ist noch original erhalten.
[Bearbeiten] Verkehrsanbindung
Die B 96 verläuft östlich der Gemeinde.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
In Gingst wurde am 22. Februar 1779 der schwedische Komponist und Dirigent Joachim Nicolas Eggert geboren.
[Bearbeiten] Quellen
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur über Gingst in der Landesbibliographie M-V
- Informationen zum Rügenpark in Gingst
- Gemeinde Gingst
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