Giorgio Albertazzi

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Giorgio Albertazzi (* 20. August 1923 in San Martino a Mensola, Florenz) ist ein italienischer Schauspieler und Fernsehregisseur.

Leben[Bearbeiten]

Albertazzi schloss sich als junger Mann der Italienischen Sozialrepublik an und brachte es bis zum Leutnant. Nach deren Zerschlagung musste er wegen Kollaboration zwei Jahre ins Gefängnis. Nach der Amnestie durch Palmiro Togliatti wandte sich der Architekturstudent der schauspielerischen Arbeit zu und wirkte schnell in Fotoromanzi mit.

Im Theater debütierte Albertazzi in Shakespeares Troilus und Cressida und spielte in den folgenden Jahrzehnten in zahlreichen Klassikern, viele davon auch für das Fernsehen. Ab Anfang der 1950er Jahre war er auch auf der großen Leinwand zu sehen – bis heute interpretierte er etwa 50 Rollen in diesem Medium. Seit 1969 war er auch als Regisseur für einige Fernsehfilme verantwortlich, so für die Miniserie George Sand im Jahr 1981[1]. Seit 2003 ist er Direktor des ’Teatro di Roma’’.

Privat war er in den 1950er Jahren lange mit Schauspielkollegin Anna Proclemer, die mit ihm auch lange Jahre in Bühnenstücken auftrat, befreundet. Im Jahr 2007 heiratete er seine langjährige, 36 Jahre jüngere Lebensgefährtin Pia de Tolomei.

1988 verfasste er seine Memoiren; 1996 wurde Albertazzi mit dem Verdienstorden der Italienischen Republik[2], 2003 mit dem Benemeriti della cultura e dell'arte ausgezeichnet[3].

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Roberto Poppi, I registi, Gremese 2002, S. 16
  2. [1]
  3. [2]

Literatur[Bearbeiten]

  • Fabio Poggiali: Giorgio Albertazzi, l'ultimo imperatore, 2005, 305 Seiten
  • Giorgio Albertazzi: Un perdente di successo, 1988, ISBN 88-17-53014-X