Giorgio Ferrini

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Giorgio Ferrini

Giorgio Ferrini (m.) während der Schlacht von Santiago

Spielerinformationen
Geburtstag 18. August 1939
Geburtsort TriestItalien
Sterbedatum 8. November 1976
Sterbeort TurinItalien
Größe 174 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
Ponziana
AC Turin
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1958–1959
1959–1975
Varese FC
AC Turin
34 (10)
443 (42)
Nationalmannschaft
1962–1968 Italien 7 0(0)
Stationen als Trainer
1975–1976 AC Turin (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Giorgio Ferrini (* 18. August 1939 in Triest; † 8. November 1976 in Turin) war ein italienischer Fußballspieler.

Vereinskarriere[Bearbeiten]

Giorgio Ferrini begann seine Profikarriere beim Varese FC in der Serie C, an die er 1958/59 von seinem Stammverein AC Turin ausgeliehen war. 1959 kehrte er zum Toro zurück und schaffte mit dem Klub in der Saison 1959/60 den Aufstieg in die Serie A. Ferrini blieb bis zu seinem Karriereende 1975 dem Turiner Verein, für den er insgesamt 443 Spiele absolvierte und dabei 42 Tore erzielte, treu. 1968 und 1971 gewann er mit dem AC Turin die Coppa Italia.

Internationale Karriere[Bearbeiten]

International spielte Giorgio Ferrini sieben Mal für Italien. Er nahm an der Fußball-Weltmeisterschaft 1962 in Chile teil, wo er mit der Squadra Azzurra in der Gruppenphase als Dritter ausschied. Ferrini erlangte zweifelhafte Berühmtheit, als er im Gruppenspiel gegen Gastgeber Chile, das als Schlacht von Santiago in die Fußballgeschichte einging, bereits in der 6. Minute einen Platzverweis erhielt, sich aber zehn Minuten lang weigerte, das Feld zu verlassen, bis er schließlich von Polizisten vom Platz geführt wurde.[1]

Sechs Jahre später gewann er mit der Nationalmannschaft unter Ferruccio Valcareggi den Europameistertitel bei der Fußball-Europameisterschaft 1968 in der Heimat Italien.

Nach der aktiven Karriere[Bearbeiten]

Ferrini hatte nur ein Jahr um seine Fußballpension zu genießen. Er war ein Jahr Co-Trainer beim FC Turin, ehe er bereits im Alter von 37 Jahren an einem Aneurysma starb.

Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Spiegel Online: Als Pelé vor Heimweh weinte WM-Anekdoten Teil 2, veröffentlicht am 23. Juni 2010.