Giovanna Melandri

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Giovanna Melandri (2007)

Giovanna Melandri (* 28. Januar 1962 in New York) ist eine italienische Politikerin. Im zweiten Kabinett von Ministerpräsident Romano Prodi hatte sie das Ressort für Jugend und Sport inne und wurde in dieser Funktion im Ausland insbesondere im Zusammenhang mit den Skandalen im italienischen Fußball wahrgenommen.

Leben[Bearbeiten]

Melandri absolvierte ein Wirtschaftsstudium an der Universität La Sapienza. Danach war sie von 1983 bis 1987 in der Wirtschaft tätig. Anschließend engagierte sie sich in der Umweltorganisation Legambiente.

1992 nimmt sie an der United Nations Conference on Environment and Development in Rio de Janeiro teil, zwei Jahre später wird sie in die Abgeordnetenkammer gewählt. Seit 1998 ist sie Mitglied der Linksdemokraten, für die sie in diesem Jahr das Kultusministerium übernahm, das sie unter den Ministerpräsidenten D'Alema und Amato bis zum Regierungswechsel 2001 führte. Von Mai 2006 bis Mai 2008 war sie Jugend- und Sportministerin.

Außerdem engagiert sie sich als Präsidentin einer Organisation gegen den Missbrauch von künstlichen Befruchtungsmethoden. Im Oktober 2012 wurde sie zur Präsidentin des nationalen Museums für die Künste des 21. Jahrhunderts, MAXXI, ernannt.[1]

Ihre Schwester Francesca Melandri ist eine Drehbuchautorin.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. APA: Ex-Ministerin Melandri übernimmt das MAXXI, 18. Oktober 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Giovanna Melandri – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien