Giovanni Bernardo Carbone

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Giovanni Bernardo Carbone (* 1616 in Sant Martino d’Albaro; † 1683 in Genua) war ein genuesischer Maler.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Carbone ist vor allem als Maler von Porträts in der Nachfolge von van Dyck bekannt, der mehrere Jahre in Genua arbeitete. Er begann aber als Gestalter von historischen und religiösen Themen. Er war Mittelpunkt eines Künstlerkreises, dem Giovanni Benedetto Castiglione, Valerio Castello und Giovanni Battista Carlone angehörten. Er reiste 1643-44 und 1650-57 nach Venedig. Dieser Einfluss führte zu den weichen Schatten in dem Bild Der hl. Ludwig betet das Kreuz an, das er um 1662 für die Kirche SS. Annunziata in Genua malte. 1659 vollendete er nach dem Tod von Valerio Castello die Fresken in Santa Maria del Zerbino. Seine produktivste Schaffenszeit waren die 1960er und 1970er Jahre, in denen einige seiner besten Werke entstanden.

Wichtige Werke[Bearbeiten]