Giovanni Cornaro (Kardinal)

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Giovanni Cornaro (* 30. Juni 1720 in Venedig; † 29. März 1789 in Rom) war ein Kardinal der katholischen Kirche.

Leben[Bearbeiten]

Cornaro war bereits an der Kurie tätig, als er am 12. April 1742 zum Apostolischen Protonotar ernannt wurde. Seit dem 24. Januar 1743 Referendar an der Apostolischen Signatur, war er von 1744 bis 1747 Vizelegat in Bologna. Dann Relator der Consulta, wurde er am 21. März 1759 für die Republik Venedig Auditor an der Rota Romana.

Am 1. Juni 1765 zum Subdiakon geweiht, war er vom 2. Dezember 1775 bis zum 1. Juni 1778 Gouverneur von Rom und Vize-Camerlengo. Papst Pius VI. kreierte ihn am 1. Juni 1778 zum Kardinal und verlieh ihm am 20. Juli 1778 als Kardinaldiakon die Titelkirche S. Cesareo in Palatio.

Er gehört, wenn auch weitläufig, zur Familie Cornaro, aus der Marco Cornaro (1500), Francesco Cornaro (1527), Andrea Cornaro (1544), Luigi Cornaro (1551), Federico Cornaro (1585), Federico Baldissera Bartolomeo Cornaro (1626) und Giorgio Cornaro (1697) ebenfalls Kardinäle waren.

Die Cornaros gehörten zu den alten Familien Venedigs. Sie führten ihre Stammlinie bis auf die Römer der Antike zurück. Sie waren eine der reichsten Familien und hatten ihr Vermögen vor allem durch Geldverleih gewonnen.

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