Gipsy Kings
| Konzert im Jahr 2007 | ||
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Flamenco, Pop | |
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| Gründung | 1970er als José Reyes et Los Reyes | |
| Website | http://www.gipsykings.com | |
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Lead-Gesang, Gitarre
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Nicolas Reyes | |
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Lead-Gitarre
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Tonino Baliardo | |
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Gesang, Gitarre
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Pablo „Paul“ Reyes | |
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Gesang, Gitarre
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François Canut Reyes | |
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Gesang, Gitarre
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Patchaï Reyes | |
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Gesang, Gitarre
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André Reyes | |
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Gitarre
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Diego Baliardo | |
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Gesang, Gitarre
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Paco Baliardo | |
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| Chico Bouchikhi | ||
Gipsy Kings („Zigeunerkönige“) ist eine französische, spanisch-stämmige Flamenco-Pop-Musikgruppe.
Inhaltsverzeichnis |
Bandgeschichte [Bearbeiten]
Die Geschichte der Gipsy Kings beginnt in den späten 1970er Jahren, als sich die Söhne des berühmten Flamenco-Musikers José Reyes – Nicolas, Paul, Canut, Patchaï und André – sowie sein Schwiegersohn Chico Bouchikhi zusammenschlossen. Zunächst nannte sich die Kombo José Reyes et Los Reyes und tingelte zwischen Hochzeiten, Festivals und Straßenauftritten hin und her. Auf einer Hochzeit einigten sie sich mit den drei Baliardo-Brüdern Diego, Paco und Tonino auf eine Zusammenarbeit. Später änderten sie ihren Bandnamen in „Gipsy Kings“. Doch der große Durchbruch blieb zuerst aus; die ersten beiden Alben zogen nur wenig Aufmerksamkeit auf sich. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Gipsies noch ihre traditionellen, energetischen Flamenco-Rhythmen, vorangetrieben von Toninos Gitarrenarbeit und Nicolas’ Stimme. Mit dem Produzenten Claude Martinez bereicherten sich die Gipsy Kings mit Einflüssen aus dem mittleren Osten, Lateinamerika und Nordafrika. Die Band veröffentlichte 1987 „Djobi Djoba“ und „Bamboleo“ auf einem Independent Label.
Danach durchbrachen die Gipsy Kings alle Erwartungen: Ende der 1980er stürmten die acht Franzosen mit Sommerhits wie den genannten „Djobi, Djoba“ und „Bamboleo“ zunächst die Strandcafés, Bars und Freiluftdiscotheken rund ums Mittelmeer. Die von den mitteleuropäischen Touristen in ihre Heimatländer mitgebrachten Lieder starteten binnen kürzester Zeit ihren Eroberungszug in den Verkaufscharts anderer Länder. Allein in den Jahren 1989/90 erhielt die Gruppe Gold- und Platinauszeichnungen in fünfzehn Ländern. Ihr gleichnamiges Debütalbum ging 500.000mal über deutsche Ladentheken.
Die Gruppe setzt sich heute hauptsächlich aus fünf Brüdern der Familie Reyes und drei Brüdern der Familie Baliardo zusammen; sie sind Nachfahren von Kalé-Roma-Flüchtlingen, die während des Spanischen Bürgerkriegs nach Frankreich auswanderten.
Zu Beginn bestand die Band ausschließlich aus Gitarristen, mit zunehmendem Erfolg kamen jedoch Synthesizer, E-Bass und Percussion-Instrumente hinzu. Zwischenzeitlich besann sich die Gruppe wieder ihrer Wurzeln und veröffentlichte mit „Roots“ ein Album, auf dem erneut nur Gitarren zum Einsatz kamen.
Diskografie [Bearbeiten]
Alben [Bearbeiten]
- Allegria (1982)
- Luna de Fuego (1983)
- Gipsy Kings (1987)
- Caravan to Midnight – Großbritannien – live (1988)
- Mosaïque (1989)
- Allegria - USA (1990)
- Luna de Fuego - USA (1990)
- Este Mundo (1991)
- Live (1992)
- Love & Liberté (1993)
- Compas (1994)
- Greatest Hits (1994)
- Sorpresa de Navidad – Italien – live (1994)
- Estrellas (1995)
- The Best of (1995)
- Love Songs (1996)
- Tierra Gitana - USA (1996)
- ¡ Volare ! - the very best of the … (1999)
- Somos Gitanos (2001)
- Rare & Unplugged (2003)
- Roots (2004)
- Pasajero (2006)
Singles (Auszug) [Bearbeiten]
- Bamboleo/Djobi djoba (1987)
- Soy (1989)
- Volare (nel blu di pinto di blu) (1989)
- Baila Me (1991)
- Sin Ella (1992)
- Pida Me La (1992)
- Escucha Me (1993)
- Get Up! (1999) (als Captain Jack feat. Gipsy Kings)
Weitere bekannte Songs:
- Vamos A Bailar
- Tu Quieres Volver
- Bem Bem Bem Maria
- Moorea
- Galaxia
Weblinks [Bearbeiten]
- Gipsy Kings - offizielle Homepage (englisch)
- Gipsy Kings bei Discogs (englisch)