Girò

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Dieser Artikel behandelt die italienische Rebsorte; zu Personen mit dem Nachnamen Girò siehe Giro.

Die rote Rebsorte Girò wird auf der italienischen Insel Sardinien kultiviert.

Es wird vermutet, dass sie während der spanischen Besetzung Anfang des 15. Jahrhunderts aus Spanien eingeführt wurde. Der DOC-Rotwein Girò di Cagliari wird sortenrein in den Kategorien riserva, secco und secco liquoroso aus der spätreifenden Rebsorte gekeltert. Sie ist in den Provinzen Cagliari, Nuoro, Oristano und Sassari zugelassen. Die bestockte Rebfläche betrug Ende der 1990er Jahre ca. 910 Hektar.

Als Varietäten des Girò werden die Sorten Girò commune, Girò del Lanusei und Girò niedda zum Teil eigenständig geführt. Girò ist eine Varietät der edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen.

Siehe auch die Artikel Weinbau in Italien und Weinbau in Spanien sowie die Liste der Rebsorten.

Synonyme[Bearbeiten]

Girò ist auch unter den Synonymen Gira, Gea, Girò Arzu, Girò Chiaro, Girò Commune, Giro di Spagna, Girò Nieddu, Girò Sardo, Gliata und Zirone bekannt.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]