Girolamo Romanino

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Portrait des Girolamo Romanino von seinem Schwiegersohn Lattanzio Gambara

Girolamo Romanino (* um 1485 in Brescia; † 1566 in Brescia) war ein italienischer Maler.

Romanino war Schüler des Floriano Ferramola daselbst, lebte zwischen 1509 und 1513 in Padua und Venedig, wo er sich nach Giorgione weiterbildete. Er malte 1519-20 vier Fresken aus der Passion im Dom zu Cremona und kehrte dann nach Brescia zurück, wo er 1566 starb.

Seine Gemälde zeichnen sich durch geschickte Komposition und glänzendes Kolorit aus, das anfangs auf einen leuchtenden Goldton, später auf einen feinen Silberton gestimmt war. Von seinen Altarbildern sind die hervorragendsten:

  • Madonna mit Kind und Heiligen und Pieta (Museum zu Berlin),
  • Anbetung des Christuskindes (London, Nationalgalerie),
  • Geburt und Beweinung Christi (in San Giuseppe zu Brescia) und
  • Himmelfahrt Mariä (Bergamo, Sant' Alessandro).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Romanino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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