Girozentrale

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Dieser Artikel gilt den Girozentralen deutscher Sparkassen. für die ehemalige österreichische Girozentrale siehe GiroCredit.

Als Girozentralen werden die regionalen Zentralinstitute der Sparkassenorganisation in Deutschland bezeichnet. Diese werden traditionell zusammen mit den für die jeweilige Region zuständigen Landesbanken als Gemeinschaftsbank geführt. Als Körperschaften des öffentlichen Rechts unterstehen sie der staatlichen Aufsicht. Das Spitzeninstitut der Girozentralen in Deutschland ist die DekaBank mit Sitz in Frankfurt a.M.. Dieses Institut ist aus der Verschmelzung der Deutsche Girozentrale - Deutsche Kommunalbank - (DGZ) und der DekaBank zum 1. Januar 1999 hervorgegangen.

In ihrer Funktion als Landesbanken besorgen die Girozentralen alle Bankgeschäfte eines Landes. Zu ihren wesentlichen Aufgaben gehört zudem die Förderung der dort ansässigen Wirtschaft. Als Zentralbank der Sparkassen eines Landes sind sie deren zentrale Verrechnungsstelle für den bargeldlosen Zahlungsverkehr und u. a. für die Verwaltung der Liquiditätsreserven angeschlossener Sparkassen und für die Refinanzierung – durch die Ausgabe von Pfandbriefen oder Kommunalobligationen – zuständig.

Liste der Girozentralen in Deutschland: Siehe Artikel „Landesbank


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