Gisant

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gisant, fr. "im Tode Ruhender", dt. auch "Liegefigur", ist der kunstgeschichtliche Fachterminus für die plastische Gestaltung eines liegenden Toten auf einem Sarkophag oder Kenotaph. Diese monumentale Darstellungsweise eines Verstorbenen, meist in frommer Haltung, breitete sich vom Ursprungsland Frankreich über den gesamten europäischen Raum aus.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Entwicklung

Gisant in aufrechter Haltung (Richard Löwenherz)
Gisant in liegender Haltung (Eleonore von Aquitanien)

Die frühesten Gisants stellen die betreffende Figur noch so dar, als ob sie stünde (z. B. erkennbar am Kleiderwurf; siehe linkes Bild). Später wurden die geehrten Toten a priori liegend dargestellt, aber so als ob sie noch im Leben stünden (Siehe rechtes Bild). Erst in einer dritten Phase ging man dazu über, die Betreffenden in ihrer Totenruhe darzustellen.

Ein Hund zu Füßen der Liegefigur symbolisiert dabei die eheliche Treue des Verstorbenen. Selten kommt auch Christus selbst zur Darstellung.

[Bearbeiten] Beispiele in Frankreich

[Bearbeiten] 11. Jahrhundert

[Bearbeiten] 12. Jahrhundert

[Bearbeiten] 13. Jahrhundert

[Bearbeiten] 14. Jahrhundert

[Bearbeiten] 15. Jahrhundert

[Bearbeiten] 16. Jahrhundert

[Bearbeiten] 17. Jahrhundert

[Bearbeiten] 18. Jahrhundert

[Bearbeiten] 19. Jahrhundert


[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: gisant – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen