Gischow

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Gischow führt kein Wappen
Gischow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gischow hervorgehoben
53.43333333333312.01666666666758Koordinaten: 53° 26′ N, 12° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Eldenburg Lübz
Höhe: 58 m ü. NHN
Fläche: 16,87 km²
Einwohner: 265 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19386
Vorwahl: 038731
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 043
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 22
19386 Lübz
Webpräsenz: www.amt-eldenburg-luebz.de
Bürgermeister: Manfred Poppe
Lage der Gemeinde Gischow im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Gischow ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Eldenburg Lübz mit Sitz in der Stadt Lübz verwaltet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa zwei Kilometer südlich von Lübz in der Eldeniederung. Größere Erhebungen befinden sich im Norden mit 74,3 m ü. NHN. Südlich des Ortes Gischow befindet sich das Waldgebiet Burower Tannen. Östlich der Gemeinde verläuft die Müritz-Elde-Wasserstraße und nördlich die Bundesstraße 191.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Burow und Gischow.[2] Zwischen den beiden Ortsteilen gibt es noch die kleinere Ansiedlung Meierberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Gischow wurde im Jahr 1304 als Gissekow erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname stammt vom altslawischen Lokator Ješik, also Ort des Ješik.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Dorfkirche in Gischow ist eine schlichte Fachwerkkirche aus dem Jahr 1715, deren Schiff auffällig mit Wildem Wein bewachsen ist. Der Fachwerkturm besitzt einen Spitzhelm an dessen Spitze sich eine im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts rekonstruierte Wetterfahne mit Baudatum und Mecklenburger Stierkopf befindet. Die Ziegelfassade des unteren Turmbereichs stammt aus den Jahren um 1900. Zur Innenausstattung der Kirche gehören ein gotischer Triptychon und eine barocke Kanzel. Auf einer Holztafel der Orgelempore gibt ein lateinischer Sinnspruch als Chronogramm das Baudatum verschlüsselt wieder. Eine Gischower Kirche wurde erstmals 1304 erwähnt.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. § 2 der Hauptsatzung (PDF; 19 kB) der Gemeinde
  3. Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 46, 1881, ISSN 0259-7772, S. 3–168, hier S. 49.
  4. Zerniner Beschäftigungsinitiative (ZEBI) e. V. und START e. V. (Hrsg.): Dorf- und Stadtkirchen im Kirchenkreis Parchim. Edition Temmen, Bremen/Rostock 2001, ISBN 3-86108-795-2

Weblink[Bearbeiten]

 Commons: Gischow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien