Giske

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Giske (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Karte
Wappen der Kommune Giske
Giske (Norwegen)
Giske
Giske
Basisdaten
Kommunennummer: 1532 (auf Statistik Norwegen)
Provinz (fylke): Møre og Romsdal
Verwaltungssitz: Valderøy
Koordinaten: 62° 30′ N, 6° 3′ O62.5055555555566.05Koordinaten: 62° 30′ N, 6° 3′ O
Fläche: 39,5 km²
Einwohner:

7562 (31. Mär. 2013)[1]

Bevölkerungsdichte: 191 Einwohner je km²
Sprachform: Nynorsk
Webpräsenz:
Politik
Bürgermeister: Knut Støbakk (KrF) (2003)
Lage in der Provinz Møre og Romsdal
Lage der Kommune in der Provinz Møre og Romsdal

Giske ist eine Insel und eine Kommune in der Provinz (Fylke) Møre og Romsdal in Norwegen. Sie liegt nord-nordwestlich der Stadt Ålesund.

Laut Snorre Sturlason soll Giske der Ort gewesen sein, an dem Harald Schönhaar sein Haar geschnitten hat, nachdem er Norwegen vereint hatte.

Geographie und Verkehr[Bearbeiten]

Die Kommune Giske besteht im Wesentlichen aus vier Inseln: Der wegen ihrer historischen Bedeutung namensgebenden Insel Giske, Vigra, Valderøya und Godøy. Außerdem gehören viele kleinere Inseln zur Kommune.

Wichtige Ortschaften sind Alnes auf Godøy, Roald auf Vigra und Valkvjet auf Valderøy.

Alle vier Hauptinseln sind über Tunnel, Brücken und Dämme von Ålesund aus zu erreichen:[2] Durch den Ellingsøytunnel gelangt man zunächst auf die Insel Ellingsøy und von dort durch den Valderøytunnel auf die Insel Valderøya. Deren Nordküste ist über einen Damm mit der Insel Vigra verbunden, auf der auch der Flughafen Ålesund liegt; an ihrer Westküste erstreckt sich die Giskebrücke zur Insel Giske, von der wiederum der Godøytunnel zur Insel Godøy führt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Giske Kirke ist eine Marmorkirche aus dem 12. Jahrhundert.
  • Skjonghelleren ist eine Höhle auf Valderøy, in der unter Anderem Spuren steinzeitlicher Besiedlung gefunden wurden.
  • In dem Fischerdorf Alnes auf Godøy gibt es einen denkmalgeschützten Leuchtturm.
  • Der Mjeltehaugen, ein bronzezeitlicher Grabhügel an der Südostküste Giskes, ist der nördlichste seiner Art.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistics Norway – Population and quarterly changes, Q1 2013
  2. Giskebrosjyre. Kommune Giske, 3. Juli 2006, S. 5, abgerufen am 12. September 2013 (norwegisch / englisch / deutsch; PDF, 9,37 MB).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Giske – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien