Giuseppe Albani

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Kardinalswappen

Giuseppe Albani (* 13. September 1750 in Rom; † 3. Dezember 1834 in Pesaro) war ein Kardinal der katholischen Kirche.

Leben[Bearbeiten]

Kardinal Albani entstammte einer italienischen Familie, die im 14. Jahrhundert aus Albanien eingewandert war. Er studierte am Priesterseminar von Siena und später in Rom. Papst Clemens XIV. verlieh ihm den Titel eines Päpstlichen Hausprälaten.

Albani wurde am 23. Februar 1801 von Papst Pius VII. zum Kardinal kreiert und erhielt die Titeldiakonie San Cesareo in Palatio. Ab 1828 war er Kardinaldiakon von Santa Maria in Via Lata. Während der napoleonischen Besetzung Roms nahm er von 1808 bis 1814 Zuflucht in Wien. 1817 wurde er Präfekt der Konzilskongregation. Albani nahm am Konklave von 1823 teil, das Papst Leo XII. erwählte, ebenso am Konklave von 1829, bei dem Papst Pius VIII. erkoren wurde, und schließlich am Konklave von 1830/1831, das Papst Gregor XVI. wählte.

Von Ende März 1829 bis Dezember 1830 war er Kardinalstaatssekretär von Pius VIII.

Ab 1830 war er Kardinalbibliothekar der römischen Kirche und damit nomineller Leiter der vatikanischen Bibliothek.

Aus seinem Geschlecht entstammen weitere Kardinäle (Gian Girolamo Albani, Annibale Albani, Alessandro Albani, Gian Francesco Albani) sowie Gianfrancesco Albani, der 1700 zum Papst Clemens XI. gewählt wurde.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
Fabrizio Dionigi Kardinal Ruffo Kardinalprotodiakon
18271834
Agostino Kardinal Rivarola