Giuseppe Gamba

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Giuseppe Kardinal Gamba (* 25. April 1857 in San Damiano d’Asti, Provinz Asti, Italien; † 26. Dezember 1929 in Turin) war Erzbischof von Turin und zuvor Bischof von Novara.

Leben[Bearbeiten]

Giuseppe Gamba erhielt seine philosophische und theologische Ausbildung im Priesterseminar von Asti. Er empfing am 18. September 1880 das Sakrament der Priesterweihe und arbeitete anschließend als Seelsorger und in der Diözesanverwaltung des Bistums Asti.

1901 erhielt er die Ernennung zum Bischof von Biella. Die Bischofsweihe spendete ihm am 17. Mai 1902 der damalige Bischof von Asti, Giacinto Arcangeli.

1906 ernannte ihn Papst Pius X. zum Bischof von Novara. Papst Pius XI. übertrug ihm im Jahre 1923 die Leitung des Erzbistums Turin und nahm ihn drei Jahre später, am 20. Dezember 1926 als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santa Maria sopra Minerva in das Kardinalskollegium auf.

Giuseppe Gamba starb am 26. Dezember 1929 in Turin und wurde in der dortigen Kathedrale bestattet.

Weblinks[Bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
Mattia Vicario Bischof von Novara
1906–1923
Giuseppe Castelli
Agostino Kardinal Richelmy Erzbischof von Turin
1923–1929
Maurilio Kardinal Fossati