Give Up the Ghost

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Give Up the Ghost
Allgemeine Informationen
Genre(s) Hardcore Punk
Gründung 1998
Auflösung 2004
Letzte Besetzung
Wesley Eisold
Tim Cossar
Brain Masek
Jarvis "Josh" Holden
Alex Garcia-Rivera
Ehemalige Mitglieder
Jesse "Standhard" Gustafson
Jarod Alexander
Jesse Van Diest
Azy Relph
Zachary Wilson
Frank Iero

Give Up the Ghost (ursprünglich American Nightmare) war eine Hardcoreband aus Boston, Massachusetts, USA.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Give Up the Ghost wurde im Jahr 1998 von Tim Cossar, Wesley Eisold, Azy Relph und Jessey Van Diest unter dem Namen American Nightmare gegründet. Im Jahr 1999 brachte die Band eine Demoaufnahme mit vier Titeln heraus, welches dazu führte, dass die Band von dem Label Bridge Nine Records unter Vertrag genommen wurde. Das Debüt Album erschien unter dem Namen American Nightmare im Jahr 2000. Nach einer ausgedehnten Tour und Veränderungen in der Besetzung, brachte die Band im Jahr 2001 ihr zweites Album The Sun Isn't Getting Any Brighter heraus.

Das Album Background Music, welches durch Equal Vision Records produziert wurde, erschien im Jahr 2001. Im Jahr 2003 musste sich die Band mit einem Rechtsstreit bezüglich ihres Namens auseinandersetzen. Eine Misfits-Coverband aus Philadelphia mit gleichem Namen beanspruchte die Rechte an diesem für sich. Infolgedessen ersetzte die Band ihren Namen zunächst durch dessen Initialen, A.N.. Nachdem der Name zwischenzeitlich in American Nothing geändert wurde, die Band sich aber erneut mit der Drohung einer Klage konfrontiert sah, änderte sie den Namen in Give Up the Ghost, welcher ursprünglich der Name ihres nächsten Albums sein sollte. Dieses erschien im Jahr 2003 unter dem Namen We're Down Til We're Underground bei Equal Vision Records. Hierbei experimentierte die Band mit längeren Songs, die sich von der typischen "Hardcore-Handschrift" unterschieden, welche sie noch bei den vorherigen Alben verwendet hatte.

Im Jahr 2004 löste sich die Band, einen Tag nachdem sie ihre Europatour abgesagt hatten, überraschend auf. Die Band teilte mit, dass gesundheitliche und persönliche Gründe für die Trennung verantwortlich seien. Die Mitglieder der Band setzten ihre Laufbahn bei anderen Projekten fort. Im Jahr 2007 machte die Band in Form ihres Songwriters Wes Eisold erneut von sich reden. Es standen Vorwürfe im Raum, die Band Fall Out Boy habe unrechtmäßig Texte von Eisold verwendet. Nach einer außergerichtlichen Einigung konnte ein Rechtsstreit abgewendet werden.

Diskographie[Bearbeiten]

  • 1999: Demo (DIY)
  • 2000: American Nightmare (Bridge Nine Records)
  • 2001: The Sun Isn't Getting Any Brighter (Equal Vision Records)
  • 2001: Background Music (Equal Vision Records)
  • 2002: Black on Black: A Tribute to Black Flag (Lied: Depression) (Initial)
  • 2003: Love American (Bridge Nine Records/Equal Vision Records)
  • 2003: We're Down Til We're Underground (Equal Vision Records)
  • 2003: Live in London (Bridge Nine Records)
  • 2004: Year One (Reflection Records/Bridge Nine Records)

Weblinks[Bearbeiten]