Gizo

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Dieser Artikel beschreibt einen Ort der Salomonen. Der Ort liegt auf der - ähnlich geschriebenen - Insel Ghizo.
Lage Gizos
Lage Honiara.JPG
Basisdaten
Insel Ghizo
Provinz Western
Fläche
Einwohner 6.154 Einwohner (2005)
Bevölkerungsdichte
Geografische Lage 8° 6′ S, 156° 50′ O-8.1058333333333156.84055555556Koordinaten: 8° 6′ S, 156° 50′ O
Website
New Georgia Inseln
Hafen von Gizo

Gizo ist ein Ort im Inselstaat der Salomonen, im südwestlichen Pazifischen Ozean. Es ist Hauptstadt und größter Ort der Provinz Western. Gizo liegt 380 km nordwestlich der Hauptstadt Honiara.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Gizo liegt auf der kleinen Insel Ghizo im Westen des New-Georgia-Archipels, von der es sich in der Schreibweise, aber nicht der Aussprache unterscheidet.

[Bearbeiten] Tourismus

Gizo ist bei Touristen vor allem als Tauchziel, wegen der tropischen Unterwasserwelt und der zahlreichen Schiffswracks aus dem Zweiten Weltkrieg, bekannt.

Nicht weit von Gizo liegt die Insel Kasolo (Kennedy Island; früher: Plum Pudding Island). Auf diesem Eiland strandete 1943 John F. Kennedy mit seiner Mannschaft, nachdem ihr PT-Boot mit einem japanischen Zerstörer kollidiert worden war.

Weiterhin liegt vor der Küste Gizos das Wrack der Toa Maru, eines im Zweiten Weltkrieges von den Amerikanern versenkten japanischen Frachters, der sich in einem sehr guten Zustand befindet. An Bord sind zwei japanische Ein-Mann-Panzer, Sakeflaschen und Baumaterial wie Zementsäcke. Durch die geringe Tiefe ist das Wrack auch von Anfängern zu betauchen.

Gizo wird von Zeit zu Zeit von Kreuzfahrtschiffen angelaufen.

[Bearbeiten] Verkehr

Gizo hat eine Landebahn auf der kleinen vorgelagerten Insel Nusa Tupe. Von hier gibt es täglich einen Verbindungsflug in 90 Minuten nach Honiara.

[Bearbeiten] Naturkatastrophen

Bei einem am 2. April 2007 durch ein Erdbeben der Stärke von 8,0 auf der Richterskala ausgelöstem Tsunami mit bis zu 10 Meter hohen Wellen wurden 40 Kilometer vom Epizentrum entfernt in Gizo alle Häuser entlang der Küste zerstört. Das eigentliche Epizentrum wurde rund 40 Kilometer südöstlich von Gizo, bzw. 350 Kilometer west-nordwestlich der Hauptstadt Honiara in zehn Kilometern Tiefe geortet.[1] Insgesamt wurden auf der Inselgruppe ca. 30 Menschen getötet und ca. 900 Häuser zerstört, wodurch rund 5000 Personen obdachlos geworden sind.[2]

[Bearbeiten] Belege

  1. www.mittelbayerische.de - „Sechs Tote bei Tsunami auf den Salomonen“; www.baz.ch; de.today.reuters.com
  2. www.nzz.ch - „Mindestens 5000 Obdachlose nach Tsunami im Südpazifik“; Channel News Asia

[Bearbeiten] Weblinks

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