Gläserne Kette

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Die Gläserne Kette war eine von Bruno Taut ins Leben gerufene Künstlergemeinschaft, die hauptsächlich aus Architekten bestand. Das Medium des gegenseitigen Austauschs war ein Briefwechsel/Rundbrief.

Die mit Pseudonymen gezeichneten Briefe entstanden zwischen November 1919 und Dezember 1920. Der Gruppe gehören unter anderem Bruno Taut (Pseudonym "Glas"), Max Taut (ohne Pseudonym), Wilhelm Brückmann ("Brexbach"), Alfred Brust ("Cor"), Hermann Finsterlin ("Prometh"), Paul Goesch ("Tancred"), Jakobus Goettel ("Stellarius"), Otto Gröne, Walter Gropius ("Maß"), Wenzel Hablik (Kürzel "W.H."), Hans Hansen ("Antischmitz"), Carl Krayl ("Anfang"), die Brüder Hans ("Angkor") und Wassili Luckhardt ("Zacken") und Hans Scharoun ("Hannes") an.

Die Gläserne Kette überschnitt sich personell stark mit verschiedenen anderen Künstlergruppen der Zeit, unter ihnen die Novembergruppe, der Arbeitsrat für Kunst und Der Ring.

Die originalen Unterlagen befinden sich in der Bibliothek der Akademie der Künste in Berlin im Baukunstarchiv.

[Bearbeiten] Quelle

  • Iain Boyd Whyte & Romana Schneider (Hgg): Die Gläserne Kette. Eine expressionistische Korrespondenz über die Architektur der Zukunft Reihe: Korrespondenzen, Bd. 10. Hatje, Ostfildern 1996 ISBN 3775705651
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