Glöckchen

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Dieser Artikel behandelt ein biologisches Phänomen; zu der Figur „Glöckchen“ (orig. „Tinker Bell“) siehe Peter Pan.
Hausziege mit Glöckchen

Als Glöckchen oder Berlocken (Appendices colli) bezeichnet man die bei manchen Ziegen paarweise am Hals, selten am Kopf vorkommenden fellbewachsenen Hautausstülpungen. Auch bei Schafen und Schweinen können Glöckchen vorkommen. Ihre Ausbildung ist genetisch bedingt und nicht auf bestimmte Arten beschränkt. Das Glöckchen ist eine Aussackung der Haut, die im Inneren Bindegewebe, Knorpel, Muskulatur, Nerven und Blutgefäße enthält. Außer den normalen Hautdrüsen sind keine weiteren Drüsen ausgebildet. Eine biologische Funktion der Glöckchen ist nicht bekannt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Horst Erich König, Hans-Georg Liebich (Hrsg.): Anatomie der Haussäugetiere: Lehrbuch und Farbatlas für Studium und Praxis. Schartauer, 2009, ISBN 978-3-7945-2650-5, S. 606; hier online bei books.google, abgerufen am 26. Juni 2012.
  • Hans Geyer: Spezifische Hautdrüsen. In: Franz-Viktor Salomon und andere (Hrsg.): Anatomie für die Tiermedizin. Enke, Stuttgart 2004, ISBN 3-8304-1007-7, S. 643.