Glött

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Glött (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Glött
Glött
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Glött hervorgehoben
48.510.483333333333449Koordinaten: 48° 30′ N, 10° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der Donau
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Holzheim
Höhe: 449 m ü. NHN
Fläche: 10,99 km²
Einwohner: 1083 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 99 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89353
Vorwahl: 09075
Kfz-Kennzeichen: DLG, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 133
Adresse der Verbandsverwaltung: Hochstiftstr. 2
89438 Holzheim
Webpräsenz: www.glött.de
Bürgermeister: Friedrich Käßmeyer (CSU / CWV)
Lage der Gemeinde Glött im Landkreis Dillingen an der Donau
Baden-Württemberg Landkreis Augsburg Landkreis Donau-Ries Landkreis Günzburg Aislingen Bachhagel Bächingen an der Brenz Binswangen Bissingen (Bayern) Blindheim Buttenwiesen Dillingen an der Donau Finningen Glött Gundelfingen an der Donau Haunsheim Höchstädt an der Donau Holzheim (bei Dillingen an der Donau) Laugna Lauingen (Donau) Lutzingen Medlingen Mödingen Schwenningen (Donau) Syrgenstein Villenbach Wertingen Wittislingen Ziertheim Zöschingen ZusamaltheimKarte
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Glött ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Holzheim.

Geografie[Bearbeiten]

Glött liegt in der Region Augsburg.

Es existiert nur die Gemarkung Glött und der Ortsteil Heudorf. Das ehemalige Dorf Glöttweiler ist mit Glött baulich zusammengewachsen.

Geschichte[Bearbeiten]

Schloss und Dorf Glött wurden 1537 von Anton Fugger erworben. Der Ort wurde Sitz der Herrschaft der Grafen Fugger-Glött (Herrschaft Glött).

Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern, die Fugger-Glött unterwarfen sich 1806 freiwillig. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Schloss Glött blieb bis 1869 im Fuggerschen Besitz.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 956, 1987 dann 1099 und im Jahr 2000 1130 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten]

Bei den Gemeinderatswahlen 2002 und 2008 entfielen alle zwölf Sitze auf die Einheitsliste CSU/CWV. Bürgermeister ist seit 1990 Friedrich Käßmeyer (CSU/Christliche Wählervereinigung).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 458.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 81.000 €.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau ein mit drei gestürzten roten Sparren belegter goldener Pfahl, beseitet von je einer goldenen heraldischen Lilie.“

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe: Liste der Baudenkmäler in Glött

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 77 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 406. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 32 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 919 ha, davon waren 678 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten: 25 Kindergartenplätze mit 27 Kindern

Erneuerbare Energien[Bearbeiten]

Im August 2007 wurde in Glött die erste Windkraftanlage im Landkreis Dillingen errichtet.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Glött – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)