Glasau

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Glasau (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Glasau
Glasau
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Glasau hervorgehoben
54.0510.51666666666742Koordinaten: 54° 3′ N, 10° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Segeberg
Amt: Trave-Land
Höhe: 42 m ü. NHN
Fläche: 18,82 km²
Einwohner: 915 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 23719,
23623 (Jeshop)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 04525
Kfz-Kennzeichen: SE
Gemeindeschlüssel: 01 0 60 025
Adresse der Amtsverwaltung: Waldemar-von-Mohl-Straße 10
23795 Bad Segeberg
Webpräsenz: www.glasau.info
Bürgermeister: Henning Frahm (CDU)
Lage der Gemeinde Glasau im Kreis Segeberg
Großer Plöner See Wardersee Hamburg Kreis Herzogtum Lauenburg Kreis Ostholstein Kreis Pinneberg Kreis Plön Kreis Rendsburg-Eckernförde Kreis Steinburg Tangstedt Kreis Stormarn Lübeck Neumünster Alveslohe Armstedt Bad Bramstedt Bad Segeberg Bahrenhof Bark (bei Bad Segeberg) Bebensee Bimöhlen Blunk Boostedt Bornhöved Borstel (Holstein) Buchholz (Forstgutsbezirk) Bühnsdorf Daldorf Damsdorf Dreggers Ellerau Föhrden-Barl Fredesdorf Fahrenkrug Fuhlendorf (Holstein) Geschendorf Glasau Gönnebek Groß Kummerfeld Groß Niendorf (Holstein) Groß Rönnau Großenaspe Hagen (Holstein) Hardebek Hartenholm Hasenkrug Hasenmoor Heidmoor Heidmühlen Henstedt-Ulzburg Hitzhusen Högersdorf Hüttblek Itzstedt Kaltenkirchen Kattendorf Kayhude Kisdorf Klein Gladebrügge Klein Rönnau Krems II Kükels Latendorf Leezen (Holstein) Lentföhrden Mönkloh Mözen Nahe (Holstein) Negernbötel Nehms Neuengörs Neversdorf Norderstedt Nützen Oering Oersdorf Pronstorf Rickling Rohlstorf Schackendorf Schieren (Kreis Segeberg) Schmalensee Schmalfeld Schwissel Seedorf (Kreis Segeberg) Seth (Holstein) Sievershütten Stipsdorf Stocksee Strukdorf Struvenhütten Stuvenborn Sülfeld Tarbek Tensfeld Todesfelde Trappenkamp Travenhorst Traventhal Wahlstedt Wakendorf I Wakendorf II Weddelbrook Weede Wensin Westerrade Wiemersdorf Winsen (Holstein) WittenbornKarte
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Die Kirche von Sarau

Glasau ist eine Gemeinde im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein. Altenweide, Kambek, Neuglasau und Sarau liegen im Gemeindegebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

In der Nähe der Gemeinde war vom 27. März bis 5. Mai 1945 ein Außenlager des KZ Neuengamme. Das Lager ist als Nummer 466 im Verzeichnis der Konzentrationslager und ihrer Außenkommandos gelistet.[2]

Gedenkstein an den Kreissieg im Wettbewerbes „Schönes Dorf“ 1979 und 1982

1979 und 1982 wurde die Gemeinde Kreissieger im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden.

Geografie[Bearbeiten]

Glasau liegt etwa zehn Kilometer südwestlich von Eutin und 18 Kilometer nordöstlich von Bad Segeberg in der Holsteinischen Schweiz.

Politik[Bearbeiten]

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 sechs Sitze, die SPD drei und die Wählergemeinschaft WGG-S zwei.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün eine silberne Deichsel, lediglich im oberen Winkel bis zum Schildhaupt reichende rote Flammen in Silber, im rechten Winkel zwei silberne Steine, im linken Winkel ein wachsender goldener Krummstab.“[3]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Für die Gemeinde wird der Tourismus zu einer wichtigen Einnahmequelle.

Südlich von Glasau verläuft die Bundesstraße 432 von Bad Segeberg nach Scharbeutz, nördlich die Bundesstraße 76 von Eutin nach Plön.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Glasau stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Das Gut Glasau, dessen Herrenhaus 1912 im englischen Stil errichtet wurde, befindet sich in Privatbesitz und wird als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt.

Die Sarauer Kirche ist die zweite Kirche an dem Standort und entstand nach 1629, der Turm entstand 1865. Es handelt sich um eine aus rotem Backstein errichtete einschiffige Saalkirche von etwa 35 m Länge und etwa 15 m Breite.

Die Thing-Eiche Sarau befindet sich an dem vor 1109 als Thing-Stätte genutzten Platz, an dem später die Sarauer Kirche errichtet wurde, und wird durch einen Stein mit der Inschrift „Thinkplatz vor 1109“ markiert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Lund, Georg: Glasow, Sarowe, Smachthagen. Eine Chronik, Wäser Verlag Bad Segeberg 1980

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Glasau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Verzeichnis der Konzentrationslager und ihrer Außenkommandos
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein