Gleichen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Göttingen | |
| Höhe: | 185 m ü. NN | |
| Fläche: | 128,93 km² | |
| Einwohner: |
9163 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 71 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 37130 | |
| Vorwahlen: | 05592, 05508, 0551 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GÖ, DUD, HMÜ | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 1 52 011 | |
| Gemeindegliederung: | 16 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Waldstraße 7 37130 Gleichen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Heinz-Jürgen Proch (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Gleichen im Landkreis Göttingen | ||
Gleichen ist eine Einheitsgemeinde im Landkreis Göttingen in Südniedersachsen. Verwaltungssitz ist Reinhausen.
Bei der Namensgebung der Gemeinde Gleichen stand das beim Gemeindeteil Gelliehausen aufragende Bergpaar Die Gleichen Pate.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Geographische Lage [Bearbeiten]
Die Gemeinde Gleichen befindet sich südöstlich von Göttingen, west-südwestlich von Duderstadt und nord-nordwestlich von Heilbad Heiligenstadt. Der größere, westliche Teil der Gemeinde liegt im Naturraum Reinhäuser Wald. Mehrere Ortsteile werden von der Garte und zum Beispiel Reinhausen vom kleinen Wendebach (mit dem Wendebachstausee) durchflossen, beides rechte bzw. östliche Zuflüsse der Leine.
Im Zentrum des Gemeindegebiets befinden sich Die Gleichen, ein bis 430 m hohes Bergpaar, das sich zwischen Appenrode, Bettenrode und Gelliehausen erhebt. Beide Berge wurden einstmals von Burgen gekrönt, von denen noch Ruinen vorhanden sind.
Zu erreichen sind die Ortsteile der Gemeinde Gleichen zum Beispiel über die von der B 27 ostwärts abzweigenden Landesstraßen.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die Gemeinde entstand durch die Gemeindegebietsreform 1973 und hat 16 Ortsteile; Verwaltungssitz ist Reinhausen:
- Beienrode
- Benniehausen (mit Neuengleichen, Wittmarshof, Eichenkrug und Teilen der Gemarkung Groß Lengdens mit Niedeck und Helleberg)
- Bischhausen
- Bremke (mit Appenrode, Sennickerode, Altengleichen, Eschenberg und der Gemarkung Elbickerode mit Vogelsang)
- Diemarden
- Etzenborn
- Gelliehausen
- Groß Lengden
- Ischenrode
- Kerstlingerode
- Klein Lengden (mit Steinsmühle und Spinnerei Gartetal)
- Reinhausen (mit Bettenrode und dem Waldschlösschen)
- Rittmarshausen (mit Teilen der Gemarkung Kerstlingerodes)
- Sattenhausen (mit Himmigerode, Tönjesmühle und der Gemarkung Riekenrode)
- Weißenborn (mit Charlottenburg)
- Wöllmarshausen
Geschichte [Bearbeiten]
Die Gemeinde Gleichen existiert seit dem 1. Januar 1973. An diesem Tag wurden die Gemeinden Beienrode, Benniehausen, Bischhausen, Bremke, Diemarden, Etzenborn, Gelliehausen, Groß Lengden, Ischenrode, Kerstlingerode, Klein Lengden, Reinhausen, Rittmarshausen, Sattenhausen, Weißenborn und Wöllmarshausen zur neuen Gemeinde zusammengeschlossen.[2]
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Die Kommunalwahlen 2001, 2006 und 2011 führten zu folgenden Ergebnissen:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2011[3] |
Sitze 2011[3] |
% 2006[4] |
Sitze 2006[4] |
% 2001[5] |
Sitze 2001[6] |
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| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 42,29 | 10 | 43,45 | 10 | 48,5 | 12 | |
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 24,98 | 6 | 33,72 | 8 | 34,7 | 9 | |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 18,60 | 5 | 12,86 | 3 | 10,4 | 2 | |
| BsP | Gleichener Wählergemeinschaft BsP Bürger statt Partei | 6,37 | 2 | 8,18 | 2 | 4,5 | 1 | |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft Gleichen | 5,93 | 1 | — | — | — | — | |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 1,37 | — | 1,79 | 1 | 1,9 | — | |
| ÖDP | Ökologisch-Demokratische Partei | 0,46 | — | — | — | — | — | |
| gesamt | 100,0 | 24 | 100,0 | 24 | 100,0 | 24 | ||
| Wahlbeteiligung in % | 67,41 | 69,33 | ||||||
Bürgermeister [Bearbeiten]
Der hauptamtliche Bürgermeister Heinz-Jürgen Proch wurde im September 1996 gewählt. Bei der Kommunalwahl 2006 kam es am 24. September 2006 zur Stichwahl. Heinz-Jürgen Proch (SPD) konnte sich mit 52,27 % gegenüber 47,73 % für Werner Wille (CDU) durchsetzen und bleibt somit bis 2014 im Amt.
Wappen [Bearbeiten]
Das Wappen der Gemeinde Gleichen zeigt in silber zwei grüne Hügel, auf der rechten Flanke mit einem viereckigen, zinnengekrönten roten Turm, auf der linken mit einem roten Rundturm mit blauem Spitzdach besetzt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Bauwerke [Bearbeiten]
- Das historische Studentenlokal Mutter Jütte im Ortsteil Bremke
Theater [Bearbeiten]
Auf der Brüder Grimm-Waldbühne Bremke werden alljährlich Märchenfestspiele für Kinder aufgeführt. Aufführungzeit ist von Mitte Mai bis Mitte September. Die Waldbühne wurde 1949 von den Dorfbewohnern erbaut.
Naturdenkmäler [Bearbeiten]
Südlich der Akademie Waldschlösschen befindet sich im Wald der Hurkutstein, der zusammen mit der auf ihm stehenden Eiche 1936 zum Naturdenkmal erklärt wurde. Dort befand sich die urkundlich überlieferte Klause des ehemaligen Benediktinerklosters Reinhausen. Der Mönch Heinrich Hufnagel errichtete um 1385 die Kapelle „Zum Heiligen Grabe“ und lebte dort als Einsiedler.
Bildung [Bearbeiten]
Nahe Reinhausen befindet sich die Akademie Waldschlösschen.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Gottfried August Bürger (1747-1794), der Dichter lebte 1772 bis 1773 in Gelliehausen und 1774 bis 1784 in Wöllmarshausen und arbeitete 1772 bis 1784 als Amtmann im Amtshaus in Gelliehausen.
- Werner Schröder (Richter) (1916–2010), Richter am Bundessozialgericht in Kassel
- Burghard von Lüpke (* 1939), der Forstwissenschaftler leitete von 1973 bis 1991 das Forstamt Reinhausen.
- Klaus-Peter Bruns (* 28. November 1913 in Krefeld, † 12. Mai 2011 in Göttingen) ein deutscher Landwirt und Politiker (SPD).
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 208.
- ↑ a b c http://wahlen.kds.de/2011kw/Daten/152011_000049/index.html
- ↑ a b c http://wahlen.kds.de/2006kw/Daten/GLE/6_3_000152011E.html
- ↑ http://wahlen.kds.de/2001kw/daten/206206rid.html
- ↑ http://wahlen.kds.de/2001kw/daten/206206risd.html
Weblinks [Bearbeiten]
- Website der Gemeinde Gleichen
- Illustration von Daniel Meisner von 1626: Gleichen. Deo et musis (Digitalisat der ULB Düsseldorf)
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