Gleiszellen-Gleishorbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Gleiszellen-Gleishorbach
Gleiszellen-Gleishorbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Gleiszellen-Gleishorbach hervorgehoben
49.1291666666678.0105555555556216Koordinaten: 49° 8′ N, 8° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Verbandsgemeinde: Bad Bergzabern
Höhe: 216 m ü. NHN
Fläche: 5,32 km²
Einwohner: 768 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 144 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76889
Vorwahl: 06343
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 029
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Königstraße 61
76887 Bad Bergzabern
Webpräsenz: www.gleiszellen-gleishorbach.de
Ortsbürgermeister: Karl-Heinz Wegmann (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Gleiszellen-Gleishorbach im Landkreis Südliche Weinstraße
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Über dieses Bild

Gleiszellen-Gleishorbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern an. Sie ist eine staatlich anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Region Weinstraße am östlichen Rand des Wasgaus, der vom Südteil des Pfälzerwald und dem Nordteil der Vogesen gebildet wird.

Zur Gemeinde gehört auch der Wohnplatz Villa Bender. [2]

Markante Erhebungen auf Gemarkung der Gemeinde sind der Röhlberg (448 m), der Spitzenberg (413 m) nd das Steinköpfchen (388 m). Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – Klingenmünster, Heuchelheim-Klingen, Pleisweiler-Oberhofen, Bad Bergzabern und Silz.

Geschichte[Bearbeiten]

  • 1136 erste urkundliche Erwähnung von Gleiszellen als „Glizencella“
  • 1304 erste urkundliche Erwähnung von Gleishorbach als „Horbach“

Der Ortsname Gleiszellen deutet auf einen Zusammenhang mit dem Kloster Blidenfels hin.

Religion[Bearbeiten]

Ende des Jahres 2013 waren 42,3 Prozent der Einwohner evangelisch und 35,9 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Gleiszellen-Gleishorbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU WGR Gesamt
2014 4 4 4 12 Sitze
2009 4 4 4 12 Sitze
2004 3 4 5 12 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Von Rot und Silber geteilt, oben zwischen zwei sechsstrahligen silbernen Sternen ein sowohl einem S als auch einem G gleichendes goldenes Zeichen, unten drei blaue Blumen mit goldenen Butzen an grünem Stiel“.

Es wurde 1982 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und geht zurück auf ein Gerichtssiegel aus dem Jahr 1596.[5]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Gleiszellen, südlich des Ortes: Katholische Kirche St. Dionysius

Der Ort ist eine Hochburg des Muskatelleranbaus in Deutschland. Etwa 12 Hektar Gelber Muskateller, dies entspricht etwa 7 % der mit Muskateller bestockten deutschen Rebfläche, konzentrieren sich auf den Lagen der Gemeinde. Aus diesem Grund wurde 2007 auch ein entsprechender Muskateller-Rundwanderweg eingerichtet, der südlich des Ortes an der dem Dionysius von Paris geweihten Katholischen Kirche beginnt.[6] Viele Besucher aus der pfälzischen und badischen Umgebung werden durch die Gastronomie Gleiszellens und besonders durch die traditionellen Weinfeste in der "Winzergasse" angezogen und somit ist der Ort auch eine touristische Hochburg in der Südpfalz.

Gasthaus „Zum Lam“ in der Winzergasse
Winzergasse in Gleiszellen

Verkehr[Bearbeiten]

Geilszellen-Gleishorbach ist über die Buslinie 540, die von Bad Bergzabern nach Landau verläuft, an das Nahverkehrsnetz angeschlossen. Nächstgelegener Bahnhof ist der Bahnhof Bad Bergzabern.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gleiszellen-Gleishorbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 101 (PDF; 2,3 MB)
  3. KommWis, Stand: 31. Dezember 2013
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
  6. Artikel: Pfalz – Im Zeichen des Muskatellers In: Der Deutsche Weinbau Nr. 19 vom 23. September 2011