Glen Davis

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Basketballspieler Glen Davis. Zu anderen Personen siehe Glenn Davis.
Basketballspieler
Glen Davis
Glen Davis Washington at Orlando 055.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Ronald Glen Davis
Spitzname Big Baby
Geburtstag 1. Januar 1986
Geburtsort Baton Rouge, Vereinigte Staaten
Größe 206 cm
Gewicht 131 kg
Position Power Forward
College Louisiana State
NBA Draft 2007, 35. Pick, Seattle SuperSonics
Vereinsinformationen
Verein Los Angeles Clippers
Liga NBA
Trikotnummer 11
Vereine als Aktiver
2007–2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Boston Celtics
2011–2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Orlando Magic
Seit 0 2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles Clippers

Glen Davis (* 1. Januar 1986 in Baton Rouge, Louisiana) ist ein US-amerikanischer Basketballspieler, der zurzeit für die Los Angeles Clippers in der NBA spielt.

College[Bearbeiten]

Nachdem Davis die University Laboratory High School in Baton Rouge besuchte, ging er an die renommierte Louisiana State University, die ebenfalls in seiner Heimstadt Baton Rouge lag. Bereits in seinem zweiten Jahr konnte er sein Team nach 23-jähriger Abstinenz in die Final Four führen. Nach seiner Sophomore-Saison als Rookie meldete Davis sich überraschend für die NBA Draft 2007 an.

NBA[Bearbeiten]

Boston Celtics (2007 bis 2011)[Bearbeiten]

Glen Davis wurde an 35. Stelle von den Seattle SuperSonics gedrafted, aber später zusammen mit Ray Allen zu den Boston Celtics getradet und wurde mit den Celtics auf Anhieb Meister, auch wenn Davis mit nur etwa 8 Minuten Spielzeit pro Spiel wenig zur Championship beitrug. Nach einer weiteren guten Saison, in der er im Schnitt schon über 21 Minuten auf dem Parkett stand, fielen sowohl Starter Kevin Garnett als auch Backup Leon Powe für die Playoffs aus, so dass Davis als Starter in der gesamten Postseason auflief. Mit fast 16 Punkten in 36 Minuten unterstrich er sein Können eindrucksvoll und scheiterte zusammen mit den anderen Teamleadern Paul Pierce, Rajon Rondo und Ray Allen nur knapp an den Orlando Magic in der zweiten Runde.

Am 10. August 2009 unterzeichnete Davis einen Vertrag über 2 Jahre und 6,5 Millionen US-Dollar.

Nur zwei Tage vor dem ersten Spiel der Saison verwickelte sich Davis in einen Kampf mit einem alten Bekannten, in dem er sich den Daumen brach und für sechs Wochen ausfiel. Auf dem Weg zu einem Spiel der New York Knicks, in dem er eigentlich sein Comeback feiern sollte, wurde Davis bei einem Autounfall verletzt und somit verzögerte sich sein Comeback weiter. Am 3. Januar absolvierte er sein erstes Spiel der Saison.

Im 4. Spiel der NBA Finals 2010 gegen die Los Angeles Lakers am 10. Juni sicherte er seinem Team den 2:2 Ausgleich, als er 18 Punkte in 22 Minuten erzielte.

Orlando Magic (2011 bis 2014)[Bearbeiten]

Im Dezember wechselte Davis zusammen mit Von Wafer zu den Orlando Magic. Im Gegenzug erhielten die Boston Celtics „Power Forward“ Brandon Bass. Mit den Magic schaffte Davis jedoch legiglich 2011 und 2012 den Einzug in die Play Offs. Aufgrund von verschiedenen Verletzungen musste Davis zudem immer wieder längere Zeit aussetzen. Im Februar 2014 lösten die Magic schließlich den Vertrag mit Davis auf, um den Neuaufbau mit jüngeren Spielern weiter voranzutreiben.

Los Angeles Clippers (Seit 2014)[Bearbeiten]

Nach der Vertragsauflösung mit den Magic unterzeichnete Davis einen Vertrag bei den Los Angeles Clippers. Dort trifft er auf Doc Rivers, der auch in Boston bereits sein Trainer war.

Trivia[Bearbeiten]

Aufgrund seines Gewichtes und seiner (klein)kindlichen Gesichtszüge ist er bei vielen Leuten besser als „Big Baby“ bekannt. Davis wog zwischenzeitlich 150 kg. Seitdem ihm eine Gewichtsabnahme nahegelegt wurde, hat er fast 20 kg abgenommen.

Nach einer verbalen Attacke am 20. Januar gegen einen Schiedsrichter wurde Davis eine 25.000-Dollar-Strafe von der NBA auferlegt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Glen Davis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Glen Davis – Spielerprofil auf NBA.com (englisch)
  • Glen Davis – Spielerprofil auf basketball-reference.com (englisch)