Glen Moray

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Glen Moray
Glen Moray Distillery.JPG

Zufahrt zur Destillerie

Land Schottland
Region Speyside
Geographische Lage 57° 38′ 39,2″ N, 3° 20′ 28,2″ W57.6442195-3.3411671Koordinaten: 57° 38′ 39,2″ N, 3° 20′ 28,2″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer La Martiniquaise
Gegründet 1897
Gründer Glen Moray Glenlivet Distillery Co. Ltd.
Wasserquelle Lossie
Washstill(s) 3 × 9.900 l
Spiritstill(s) 3 × 5.800 l
Produktionsvolumen 3.500.000 l
Website www.glenmoray.com

Glen Moray ist eine Whiskybrennerei bei Elgin, Morayshire, Schottland, Großbritannien.

Geschichte[Bearbeiten]

Glen Moray wurde 1897 durch Glen Moray Glenlivet Distillery Co. Ltd. erbaut. Dazu wurde eine auf das Jahr 1828 zurückgehende Brauerei (West Brewery) umgebaut. 1910 wurde die Brennerei geschlossen. 1912 wurde sie wieder eröffnet aber kurz darauf wieder geschlossen. 1920 wurde Glen Moray von Macdonald & Muir Ltd. übernommen, die zwei Jahre zuvor schon Glenmorangie gekauft hatten. 1923 wurde Glen Moray wieder eröffnet. 1958 wurde die Brennerei renoviert. Die Floor Maltings wurden dabei durch eine Saladin Box ersetzt. 1978 wurde das eigene Mälzen aufgegeben. 1979 wurden die Brennblasen von zwei auf vier erweitert und 1992 die beiden älteren Brennblasen durch neue ersetzt. 1996 nannten sich Macdonald & Muir in Glenmorangie plc. um und wurden im Oktober 2004 von Louis Vuitton Moët Hennessy übernommen; Glen Moray wurde im September 2008 an La Martiniquaise verkauft. Im Laufe des Jahres 2014 wurde die Brennerei um zwei Brennblasen erweitert, 2015 werden weitere zehn Brennblasen installiert werden.

Ein neues Besucherzentrum wurde am 6. Juli 2004 feierlich eröffnet.

Glen Moray hat seinen Platz in der Geschichte des Whisky sicher, denn hier begannen Macdonald & Muir mit ihren Experimenten des wood finishing, welches ihre andere Brennerei Glenmorangie später so berühmt machen sollte.

Produktion[Bearbeiten]

Das Wasser der zur Region Speyside gehörenden Brennerei stammt vom Fluss Lossie. Das Malz kommt von fremden Mälzereien (Pauls und Simpon's). Die Brennerei verfügt nach Erweiterungen im Jahr 2013 über einen Maischbottich (mash tun) (7,5 Tonnen) aus Edelstahl und zehn Gärbottiche (wash backs) (je 39.600 l) ebenfalls aus Edelstahl. Destilliert wird in drei wash stills (je 9.900 l) und drei spirit stills (je 5.800 l), die durch Dampf erhitzt werden. Ab 2015 werden insgesamt acht wash stills und acht spirit stills verwendet werden.

Abfüllungen[Bearbeiten]

Glen Moray ist im Vereinigten Königreich die Nummer 5 unter den Single Malts. Als Original-Abfüllung gibt es 8- (sog. „Classic“), 12-, 16- und 30-jährigen Single Malt. Außerdem gibt es 3 Original-Abfüllungen mit speziellen wood finishings: Einen 12-jährigen und einen 16-jährigen Chenin Blanc und einen Chardonnay ohne Altersangabe.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ralf Bernhardt, Hans Georg Würsching: The Glen Moray Single Malt Whisky Collector's Guide. Cluaran Verlag, Einhausen 2006, ISBN 3-9809344-7-0.
  • Charles MacLean (Hrsg.): Whisky. World Guide, Regions, Distillers, Malts, Blends, Tasting Notes. Dorling Kindersley, London et al. 2008, ISBN 978-0-7566-3349-3.
  • Walter Schobert: Das Whiskylexikon. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2003, ISBN 978-3-596-15868-3.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Glen Moray – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien