Glindenberg

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Glindenberg
Koordinaten: 52° 14′ N, 11° 41′ O52.23555555555611.68333333333339Koordinaten: 52° 14′ 8″ N, 11° 41′ 0″ O
Höhe: 39 m ü. NN
Fläche: 15,41 km²
Einwohner: 1.298 (31. Dez. 2007)
Eingemeindung: 1. Juli 2009
Postleitzahl: 39326
Vorwahl: 039201
Südliche Ortseinfahrt
Nikolaikirche

Glindenberg ist ein Ortsteil der Stadt Wolmirstedt im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Der Mittellandkanal

Glindenberg liegt etwa zwölf Kilometer nördlich von Magdeburg am Mittellandkanal und etwa 1,5 Kilometer westlich der Elbe. Vier Kilometer westlich von Glindenberg befindet sich die Kernstadt von Wolmirstedt. Der Ort ist vom Mittellandkanal im Süden, der Elbe im Osten und der einen Kilometer westlich gelegenen Ohre begrenzt.

[Bearbeiten] Geschichte

Glindenberg wurde um 1200 das erste Mal urkundlich in einem Urkunden-Inventar des Klosters St. Agnes in der Magdeburger Neustadt erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg von 1618–1648 wurden Teile Glindenbergs und der Kirche zerstört. Im Ersten Weltkrieg (1914–1918) fielen 27 Glindenberger. Im Zweiten Weltkrieg (1939–1945) starben 41 Einwohner Glindenbergs.

Glindenberg wurde im Jahr 2002 von allen Himmelsrichtungen vom Jahrhunderthochwasser bedroht. Elbe, Ohre und der Elbe-Abstiegskanal führten Hochwasser.

Die ehemals eigenständige Gemeinde Glindenberg wurde am 1. Juli 2009 in die Stadt Wolmirstedt eingemeindet.[1]

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der letzte Gemeinderat in Glindenberg setzte sich aus 13 Ratsmitgliedern zusammen:

(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)

[Bearbeiten] Ortschaftsrat

Der derzeitige Ortschaftsrat in Glindenberg setzt sich aus 9 Ratsmitgliedern zusammen:

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)

[Bearbeiten] Bürgermeister

Die ehrenamtliche Bürgermeisterin Gisela Gerling-Koehler war seit dem 26. April 1998 im Amt. Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 8. Mai 2005 erhielt sie bei einer Wahlbeteiligung von 31,9 % 330 Stimmen (89,7 % der Wählerstimmen).

[Bearbeiten] Wappen

Wappen von Glindenberg

Das Wappen wurde am 29. Oktober 1999 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Gold eine blaue Schräglinkswellenleiste, überdeckt durch eine blaue Schrägrechtsleiste, beide belegt mit je zwei silbernen Wellenfäden. Im blauen Schildfuß ein goldener, schwarz konturierter Kahn.“

Die Farben der Gemeinde sind Blau - Gold (Gelb).

[Bearbeiten] Flagge

Der Ortsteil Glindenberg führt eine Blau - Gelb - Blau gestreifte Flagge mit dem aufgelegten Wappen des Ortsteils.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

In Glindenberg befindet sich die in ihrem Kern aus dem 15. Jahrhundert stammende Sankt-Nikolai-Kirche. Auf dem Ortsfriedhof wurden zwei Polen und ein sowjetischer Bürger (alle namentlich bekannt) beigesetzt, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und hier Opfer von Zwangsarbeit wurden.

Sehenswert ist das unmittelbar südlich des Ortsteils gelegene Wasserstraßenkreuz Magdeburg, welches auch durch das Wappen symbolisiert wird.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehrsanbindung

Bis zur Bundesstraße 189, die Magdeburg mit Stendal verbindet, sind es in westlicher Richtung etwa sechs Kilometer. Die Bundesautobahn 2 (Anschlussstelle Magdeburg-Rothensee) wird nach vier Kilometern erreicht.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2009, 2. Liste

[Bearbeiten] Weblinks

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