Gluconasturtiin
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Strukturformel | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Allgemeines | |||||||
| Name | Gluconasturtiin | ||||||
| Andere Namen |
|
||||||
| Summenformel | C15H21NO9S2 | ||||||
| CAS-Nummer | 499-30-9 | ||||||
| PubChem | 9548618 | ||||||
| Eigenschaften | |||||||
| Molare Masse | 423,46 g·mol−1 | ||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||
|
|||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||
Gluconasturtiin ist ein Senfölglycosid u. a. aus der Brunnenkresse (Nasturtium officinale, daher der Name). Wie das ähnliche Sinigrin rufen beide einen scharf-stechenden Geschmack hervor.[2]
Die chemisch korrektere Version des Trivialnames Gluconasturtiin lautet 2-Phenylethylglucosinolat. Neuere Untersuchungen zeigten einen Einfluss von Gluconasturtiin auf die Resistenz der Pflanze Barbarea vulgaris gegenüber den Larven der Schadinsekten Pieris rapae (Familie der Weißlinge) und Mamestra brassicae (Kohleule, beide Ordnung der Schmetterlinge).[3]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ In Bezug auf ihre Gefährlichkeit wurde die Substanz von der EU noch nicht eingestuft, eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
- ↑ H. Richard: Arômes alimentaires (PDF, französisch)
- ↑ H. van Leur et al.: Barbarea vulgaris Glucosinolate Phenotypes Differentially Affect Performance and Preference of Two Different Species of Lepidopteran Herbivores. Journal of Chemical Ecology, 2008, 34:121–131, doi:10.1007/s10886-007-9424-9