Glue Logic

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Der englische Begriff Glue Logic (dt. „Klebstofflogik“ im Sinne von Verbindungslogik) bezeichnet eine meist verhältnismäßig einfache logische Schaltung, die zur Verbindung zweier zunächst inkompatibler, im weitesten Sinne „nützlicher“, Hardwarekomponenten entworfen wurde. Die Glue Logic selbst hat außer der Verbindung der Komponenten keinen weiteren Nutzen. Ein typisches Beispiel ist eine Schaltung (Speichercontroller) zur Zusammenschaltung eines Mikroprozessors mit DRAM-Bausteinen; DRAM hat eine andere Busstruktur als übliche Mikroprozessoren und ist zudem meist wesentlich langsamer, daher lassen sich die beiden Komponenten nicht direkt verbinden.

Eine Glue Logic kann innerhalb eines Chips zur Verbindung von internen Funktionsblöcken integriert sein. Häufiger ist jedoch eine externe Glue Logic zur Verbindung inkompatibler Hardwarebausteine. Heute wird eine externe Glue Logic fast ausschließlich durch programmierbare Logikbausteine (meist FPGAs und CPLDs) realisiert; früher fanden oft Ansammlungen von 74xx-Chips oder anderen einfachen Logikchips Verwendung als Glue Logic.